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Daniel Hilpert nach einem Check mit Verdacht auf schwere Gehirnerschütterung ins Klinikum
Saison

Pflichtaufgabe gegen die Roosters erfüllt

Wie aus den letzten Spielen gewohnt, legten die Panther gegen die Roosters los wie die Feuerwehr. Von Beginn an war klar, wer in der Saturn-Arena den Ton angab. Nach knapp fünf Minuten war der erste Schwung der Gastgeber raus, Linus Fagemo brachte die Schanzer mit einem Bandencheck an Daniel Hilp…

Daniel Hilpert nach einem Check mit Verdacht auf schwere Gehirnerschütterung ins Klinikum

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Wie aus den letzten Spielen gewohnt, legten die Panther gegen die Roosters los wie die Feuerwehr. Von Beginn an war klar, wer in der Saturn-Arena den Ton angab. Nach knapp fünf Minuten war der erste Schwung der Gastgeber raus, Linus Fagemo brachte die Schanzer mit einem Bandencheck an Daniel Hilpert, der bewusstlos und blutend auf dem Eis liegen blieb fünf Minuten in Überzahl. Der ERC-Verteidiger wurde nach dieser Aktion sofort ins Klinikum mit Verdacht auf schwere Gehirnerschütterung gebracht. Außerdem durfte der Sauerländer auch gleich vorzeitig zum Duschen gehen. Wenig später durfte auch noch Raffaele Intranuovo noch auf der Sünderbank Platz nehmen, was dem ERCI mit zwei Mann mehr die Chance zum Führungstreffer bot. Jason Holland nutzte diese in der achten Minute von der blauen Linie nach Zuspiel von Doug Ast gnadenlos aus. Erneute Überzahlmöglichkeit der Blauen ab der 14. Spielminute, aber irgendwie fehlte der Biss. Im Gegenteil, Raffaele Intranuovo hätte um ein Haar in Unterzahl den Ausgleich erzielt. Aber nur wenige Augenblicke nachdem die Panther wieder komplett waren, ein Missverständnis in der Iserlohner Hintermannschaft. Eigentlich rechnete der Keeper der Gäste mit einer Strafzeit gegen das Heimteam und verließ die Eisfläche, aber das wäre beinahe ins Auge gegangen, denn die Strafzeit richtete sich gegen seinen Teamkollegen Kirk Furey. Das folgende Powerplay des ERCI aber schlecht organisiert und ohne zwingende Torchance. So ging man mit einer 1:0-Führung in die erste Drittelpause, die größte Chance zum 2:0 vergab Doug Ast genau eine Minute vor der Sirene.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes, bettelte man im Lager des Tabellenführers unter anderem mit Hilfe zweier Strafzeiten um den Ausgleich. Zwar hatten die Panther durch Keller und Goodall zwei gute Möglichkeiten, ansonsten wirkte das Spiel ziemlich verfahren. Die beste Möglichkeit der Gäste hatte Raffaele Intranuovo in der 34. Spielminute. Kurz vor Ende des zweiten Drittels machten die Raubkatzen noch mal kurz Ernst. Craig Ferguson erkämpfte sich hinter dem Tor von Rich Parent die Scheibe, zog vor das Tor und netzte ein, wobei der Iserlohner Keeper gar nicht gut aussah. Am Ende hatte man sogar noch mit zwei Mann mehr die Chance auf das 3:0, aber man entschloss sich zu spät zum Schuss.Bis zum Ende wurde die Partie aus Gastgebersicht nicht sichtlich besser. Iserlohn hatte nicht die spielerischen Möglichkeiten, verschärft wurde das dadurch, dass sich die Roosters auf der Strafbank die Klinke in die Hand gaben. Aber die Gäste waren ständig bemüht aus der Situation das Beste zu machen. Darum hatten sie sich den Anschlusstreffer zum 1:2 durch Vitali Aab aus ihrer Sicht (55.) auch verdient. Die Raubkatzen dagegen machten nicht mehr als notwendig um den Sieg heimzufahren. 100 Sekunden vor dem Ende nahm Doug Mason seinen Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, und von da ab wäre es beinahe nich ins Auge gegangen. Matt Higgins hatte in der letzten Minuten noch den Ausgleich auf dem Schläger, aber die Punkte blieben dank erstklassigen Safes von Jimmy Waite in Ingolstadt.

Bildergalerie

Hinten kompromisslos und im Powerplay von der blauen Linie erfolgreich - Jason Holland
Hinten kompromisslos und im Powerplay von der blauen Linie erfolgreich - Jason Holland
Craig Ferguson erzielte die zwischenzeitliche 2:0 Führung (38.)
Craig Ferguson erzielte die zwischenzeitliche 2:0 Führung (38.)