
Scorpions gleichen in der Serie aus
Die Hannover Scorpions haben zuhause erneut gewonnen und gleichen damit die Play-Off Serie zum 2:2 aus. Damit ist aus einer Best-of-Seven Serie eine Best-of-Three geworden.Ron Kennedy war nach dem Spiel von der Leistung seiner Mannschaft nicht begeistert - ein gutes Drittel reicht eben nicht. Vor…
Glen Goodall erzielte den 2:2 Ausgleich in der 58. Minute
Die Hannover Scorpions haben zuhause erneut gewonnen und gleichen damit die Play-Off Serie zum 2:2 aus. Damit ist aus einer Best-of-Seven Serie eine Best-of-Three geworden.Ron Kennedy war nach dem Spiel von der Leistung seiner Mannschaft nicht begeistert - ein gutes Drittel reicht eben nicht. Vor allem im zweiten Drittel beherrschten die Gastgeber das Geschehen, aber der Reihe nach: Sascha Goc prüfte nach 58 Sekunden zum ersten Mal Jimmy Waite, der nach wie vor in bestechender Play-Off Form ist. In Unterzahl entschärfte "The wall" ein Break von Patrick Köppchen (7.) nur zwei Minuten später behielt er beim Bauerntrick-Versuch von Patrick Augusta die Oberhand. Auf der anderen Seite hatte Cameron Mann die erste richtig gute Gelegenheit völlig frei vor dem Tor auf Zuspiel von Sean Tallaire, aber scheiterte noch an Trevor Kidd (9.). Die Panther wollten unbedingt in Führung gehen und das gelang heute auch. In Überzahl zog Ken Sutton von der blauen Linie ab - die Scheibe prallt von der Bande zurück und Cameron Mann trifft zum 1:0 für Ingolstadt (14.). Nur 32 Sekunden später schlugen die Scorpions ebenfalls im Powerplay aber eiskalt zurück - Andreas Morczinietz fälschte vor dem Tor einen Schuss von Shawn Heins unhaltbar für Waite ab - 1:1. Bis zum Ende des Drittels musste Jimmy Waite noch einigemale sein Können unter Beweis stellen - Sascha Goc und Brad Tapper versuchten es aus guten Positionen.
Das zweite Drittel gehörte den Hannover Scorpions. Die Panther waren einfach zu passiv und überließen das Spiel jetzt komplett den Hausherren. Zahlreiche Chancen erspielten sich die Niedersachsen, aber erst bei fünf gegen drei gelang der 2:1 Führungstreffer durch Steve Guolla (Jason Holland und Florian Keller saßen draußen/31.). Die einzig nennenswerte Torchance für den ERC hatte Glen Goodall in Unterzahl, aber Kidd reagierte hervorragend.
Im letzten Drittel erst wachten die Panther auf und bestürmten gleich in den ersten Minuten den Kasten von Trevor Kidd - was Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Die große Chance zum Ausgleich hatten die Cracks von Ron Kennedy bei einer 83-sekündigen doppelten Überzahl, aber nur ein magerer Schuss stand am Ende zu Buche. Zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie gelang dann aber doch noch der Ausgleich - Chris Armstrong passte in die Mitte zu Glen Goodall, der die Scheibe ins Tor weiterleitete. Aber wieder gelang den Scorpions der direkte Gegenschlag nach nur 19 Sekunden - die Panther vielleicht ob des Ausgleichs noch nicht auf der Höhe des Geschehens. Brad Tapper war's egal, er hämmerte die Scheibe aus fünf Metern in die Maschen zum 3:2. Ron Kennedy nahm daraufhin Jimmy Waite zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Florian Keller hatte noch die beste Gelgenheit zum Ausgleich, aber er kam an die Scheibe vor dem Tor nicht mehr entscheidend heran (60.).