
ERC erkämpft sich Matchball
Mit 5:0 besiegten die Panther beim fünften Aufeinandertreffen die Hannover Scorpions und gingen damit in der Serie wieder mit 3:2 in Führung. Die erste gute Chance in diesem Match konnten die Scorpions für sich verbuchen - nach einem Schnitzer in der ERC Abwehr passte Andreas Morczinietz die Sche…
Christoph Höhenleitner erzielte seinen ersten Play-Off Treffer für den ERCI
Mit 5:0 besiegten die Panther beim fünften Aufeinandertreffen die Hannover Scorpions und gingen damit in der Serie wieder mit 3:2 in Führung. Die erste gute Chance in diesem Match konnten die Scorpions für sich verbuchen - nach einem Schnitzer in der ERC Abwehr passte Andreas Morczinietz die Scheibe quer zu Robert Hock, dessen Schuss von Jimmy Waite aber abgewehrt wurde. In Überzahl probierte sich der ERC anschließend mit Jakub Ficenec und Martin Jiranek an Trevor Kidd, der blieb jedoch noch ohne Gegentor. Ausgerechnet die vierte Reihe erzielte den wichtigen 1:0 Führungstreffer. Torschütze war Christoph Höhenleitner, der die Scheibe dann im eigenen Nachschuss verwerten konte und damit sein erstes Play-Off Tor erzielt hatte (9.). Gleich nach Wiederbeginn des Spiels konnte Doug Ast mutterseelenallein auf Kidd zufahren, verpasste jedoch das direkte 2:0. Dies besorgte aber dann trotzdem noch in derselben Minute Yannic Seidenberg, der den Doppelschlag zum 2:0 prefekt machte und ebenfalls zum ersten Mal in der Serie sich als Torschütze in die Liste eintragen durfte. Die Scorpions waren so von der Rolle, dass Gaudet eine Auszeit nehmen musste. Trotzdem hatten die Panther weiterhin zahlreiche Möglichkeiten das Ergebnis noch höher zu schrauben. Sean Tallaire (Break/13.), Doug Ast (5-3 Überzahl, 14.), Ken Sutton (Pfostenschuss/15.) und Martin Jiranek (Break in Unterzahl/17.) hatten beste Möglichkeiten ausgelassen.
Im zweiten Drittel nahmen die Gäste viele Strafzeiten, sodass die Ingolstädter viel Gelgenheit hatten in Überzahl zu spielen, darunter ganze 86 Sekunden lang mit fünf gegen drei. 13 Sekunden vor Ende des Drittels schaffte es Sean Tallaire dann aber doch Trevor Kidd zum dritten Mal zu überwinden.
Den Todesstoß zum 4:0 versetzte Florian Keller den Scorpions in der 49. Minute mit einem platzierten Schuss ins linke obere Eck. Ab diesem Zeitpunkt spielten eigentlich nur noch die Panther und hatten zahlreiche Möglichkeiten das Ergebnis noch höher zu schrauben. Den Schlusspunkt setzte Jason Holland bei fünf gegen drei Überzahl (Jeff Finley und Sascha Goc/2 plus 10) mit einem Schuss von der blauen Linie - 5:0.