Auftaktsieg beim RedBulls Face-Off 2006 - 5:4 gegen Salzburg
Die gute Nachricht vorweg: Bis auf den daheim gebliebenen Florian Keller, konnte Trainer Ron Kennedy auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Und auch auf ihre Fans können sich die Panther verlassen. Rund 80 Ingolstädter machten sich auf den Weg nach Salzburg und sorgten bereits vor Spielbeginn…
Die gute Nachricht vorweg: Bis auf den daheim gebliebenen Florian Keller, konnte Trainer Ron Kennedy auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Und auch auf ihre Fans können sich die Panther verlassen. Rund 80 Ingolstädter machten sich auf den Weg nach Salzburg und sorgten bereits vor Spielbeginn für eine super Stimmung in der Salzburger Eisarena.
Die erste Chance des Spiels hatten allerdings die Gastgeber. Matthias Tratting prüfte in der zweiten Spielminute Jimmy Waite. Doch der Schuss war zu unplatziert, um Jimmy vor ernsthafte Probleme zu stellen.
In den nächsten Minuten die Panther dann aber Herr auf dem Eis: Fast jedes Bully gewannen die Schanzer und sie erarbeiteten sich viele Torchancen. Die erste klare Einschussmöglichkeit dann in der 3. Spielminute: Rob Valecevic zog aus kurzer Distanz ab- doch Divis im Tor der Salzburger konnte klären.
In der 11. Minute klingelte es dann endlich im Gehäuse der Salzburger. 5:3-Powerplay für die Panther und Jeff Tory sah den besser postierten Matt Higgins, der frei vor dem Tor auftauchte und der hatte keine Probleme, den Puck zu versenken- 1:0 für den ERC Ingolstadt.
Nur fünf Minuten später dann der nächste Treffer für den ERC: Daniel Tkaczuk schnappte sich in erneuter 5:3- Überzahl die Scheibe und bediente mustergültig Jakub Ficenec. Sein Schuss von der blauen Linie schlug wie ein Strich im Tor der Red Bulls ein.
Und symptomatisch für den ersten Spielabschnitt der Gegentreffer: Wie könnte es anders sein, die Salzburger wieder einmal in Unterzahl.
Jimmy Waite konnte einen Schuss von Philipp Pinter nur abprallen lassen und Marco Pewal staubte ab zum 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.
Die zweiten 20 Minuten dann die Salzburger mit viel Zug zum Tor. Jimmy Waite muss sein ganzes Können aufbieten, um seine Mannschaft vor dem Ausgleich zu bewahren.
Die 27. Minute sehr konfus und kurios: Gleich vier Panther mussten auf die Strafbank. Holland, Schmidt, Ast und Bakos mussten schon ganz eng zusammen rücken, damit für alle Platz war.
Der Ausgleich dann aber nur eine Frage der Zeit. 60 Sekunden stemmten sich die Panther in 3:5-Unterzahl erfolgreich gegen den zweiten Treffer der Österreicher, doch in der 27. Minute war es dann soweit. Martin Ulrich markierte den Ausgleichstreffer- das Unentschieden zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient.
Wenige Sekunden vor Ende des zweiten Spielabschnitts doch noch die erneute Führung der Panther. Ein Österreicher fälschte die Scheibe unhaltbar ins eigene Tor ab.
Im letzten Spielabschnitt dann zunächst wieder die Salzburger. Jimmy Waite lässt die Scheibe erneut abprallen und Martin Pewal ist zur Stelle- 3:3 (43.Minute)
Eine Minute später dann die erstmalige Führung der Salzburger. In 3:5-Unterzahl Greger Artursson hämmert die Scheibe in den Winkel- 4:3 für die RedBulls.
Die Panther jetzt unter Druck, aber sie kämpften sich zurück ins Spiel und wurden belohnt. Doug Ast erzielte den Ausgleich in der 47. Spielminute nach einem Durcheinander vor Torhüter Divis.
Das Torfestival war damit aber noch nicht beendet. Vier Minuten später war es Cameron Mann, der nach Zuspiel von Jason Holland die Führung der Panther markierte- 5:4 für den ERC.
In den letzten Minuten viele Chancen für beide Teams, aber die Panther retteten den Vorsprung über die Zeit.