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1 Tor und 1 Assist - Chris Schmidt erzielte das wichtige 1:0
Saison

Sechs-Punkte-Wochenende und Shut-Out für Waite

Mit 4:0 besiegten die Panther die Frankfurt Lions, die mit Chris Armstrong einen Ex-Ingolstädter in ihren Reihen hatten, vor heimischer Kulisse. Damit wäre das erste Sechs-Punkte-Wochenende der diesjährigen Saison perfekt. Mit einem Powerplay startete Ingolstadt in diese Partie - die ersten Mögli…

1 Tor und 1 Assist - Chris Schmidt erzielte das wichtige 1:0

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Mit 4:0 besiegten die Panther die Frankfurt Lions, die mit Chris Armstrong einen Ex-Ingolstädter in ihren Reihen hatten, vor heimischer Kulisse. Damit wäre das erste Sechs-Punkte-Wochenende der diesjährigen Saison perfekt. Mit einem Powerplay startete Ingolstadt in diese Partie - die ersten Möglichkeiten hatten Rob Valicevic (von Jeff Tory bedient) und Doug Ast aus kurzer Distanz. Bei fünf gegen fünf setzte sich Matt Higgins schön durch und suchte Yannic Seidenberg im Slot (5.). Auf der anderen Seite prüften Chris Taylor und zweimal Jeff Ulmer den ERC Goalie Jimmy Waite zum ersten Mal ernsthaft (6.). Die größte Möglichkeit zur Führung im ersten Drittel hatte Daniel Tkaczuk, der den am Boden liegenden Ian Gordon nicht überwinden konnte (7.). Wenig später stellte Christoph Höhenleitner, der heute regelmäßig Eiszeit bekam, seine Schnelligkeit unter Beweis, als er sich über links durchsetzte und selbst abschloss. Sogar in Unterzahl tauchten die Panther einmal gefährlich vor Gordon auf. Christoph Melischko erkämpfte sich an der eigenen blauen Linie die Scheibe, stürmte Richtung Frankfurter Tor und spielte die Scheibe quer auf Jakub Ficenec, der das 1:0 nur knapp verpasste. Von Frankfurt kam wenig auf den Kasten von Jimmy Waite, aber wenn, dann wurde es immer gefährlich - so auch bei einer Direktabnahme von Dwayne Norris (15.).

Etwas Glück hatte der ERCI zu Beginn des zweiten Abschnitts, als die Lions wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis waren (Björn Barta saß auf der Strafbank). Simon Danner (Pfostenschuss), Jeff Ulmer (Slot) und Peter Smrek von der blauen Linie ließen reihenweise gute Chancen aus. Das Überzahlspiel auf Seiten des ERC in der 26. Spielminute hatte dann auch den erhofften Torerfolg zur Folge. Zunächst scheiterten Jakub Ficenec, Jason Holland per Hechtsprung und im Nachsetzen wieder Ficenec am gut aufgelegten Ian Gordon - Chris Schmidt fasste sich aber in der nächsten Szene ein Herz, als er schön von Björn Barta und Daniel Tkaczuk freigespielt wurde und hämmerte die Scheibe ins rechte Eck - 1:0 Ingolstadt (28.). Zur Halbzeit des Spiels wurde es nach zwei Ausflügen von Jimmy Waite hinter das Tor wieder gefährlich, doch einmal rettete Chris Schmidt und beim zweiten Mal bügelte Jimmy Waite seinen Fehler selbst wieder aus. Bis zum Schluss des zweiten Abschnitts kamen die Panther durch Waginger (30.), Higgins, Hilpert (beide 34.), Ficenec (36.) und Valicevic (40.) praktisch im Minutentakt zu hochkarätigen Chancen, doch Ian Gordon konnte das 0:2 verhindern.

Gleich zu Beginn des Drittels stellten die Panther klar, dass sie sich mit dem 1:0 noch lange nicht zufrieden gaben und drängten weiter - begünstigt durch zwei Powerplays - auf das 2:0. Dabei biss sich Doug Ast noch in der 41. Minute an Gordon die Zähne aus, allerdings gelang Jeff Tory mit einem Schlenzer von der blauen Linie das mittlerweile verdiente 2:0 - Gordon war die Sicht versperrt (45.). Die Lions wachten nun mehr und mehr auf und nahmen das Panther Tor wieder öfters unter Beschuss. Martin Reichel hatte dabei in einem Wechsel gleich drei gute Chancen, jedoch war spätestens bei Jimmy Waite Endstation. Nach einem sehenswert vorgetragenen Konter über Matt Higgins und Jeff Tory markierte Yannic Seidenberg das 3:0 und stellte damit die Weichen endgültig auf Sieg (49.). Als Schiedsrichter Harald Deubert, der heute eine tadellose Leistung bot, Florian Keller wegen Hohen Stocks in die Kühlbox verbannte (Björn Barta und Chad Bassen durften sich nach einer kleinen Rangelei ebenfalls abkühlen), nahm Rich Chernomaz eine Auszeit und setzte alles auf eine Karte, indem er seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers opferte. Doch Michael Waginger fing einen Pass ab und traf aus der Verteidigungszone des ERC ins leere Frankfurter Tor zum 4:0 (50.). Bis zum Schluss versuchten die Lions zwar noch den Ehrentreffer zu erzielen - jedoch ließen die Panther Dank einer gut organisierten Defensive und einem funktionierendem Unterzahlspiel nichts Großartiges mehr zu und schenkten Jimmy Waite seinen ersten Shut-Out in der Saison 2006/2007.

Nach dem Spiel übergaben die Fans Rob Valicevic ein You Rock T-Shirt, der sich sichtlich freute und sich per Stadionmikrofon bei den Fans bedankte - natürlich mit einem You Rock. Für den ERC steht am kommenden Dienstag im DEB-Pokal das Spiel gegen die Eisbären in Regensburg an - für die Mannschaft hatten die Pantherfans noch eine Botschaft, in Form von Transparenten, die da lautete: "19.09.2006: Das Spiel des Jahres. Es geht nicht um euch. Es geht nicht um uns. Es geht um die Ehre unserer Stadt."

Bildergalerie

Das 3:0 durch Yannic Seidenberg
Das 3:0 durch Yannic Seidenberg
Jimmy Waite rettet hier gegen Jeff Ulmer
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Yannic Seidenberg und Pat Lebeau
Yannic Seidenberg und Pat Lebeau
Simon Danner gegen Jason Holland im Slot
Simon Danner gegen Jason Holland im Slot
Angespannte Minen bei den Frankfurt Lions
Angespannte Minen bei den Frankfurt Lions
Radek Krestan versuchte es mit dem Bauerntrick
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ERC-Torjubel
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Gleich viermal durften die Fans ERC-Tore bejubeln
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Nach dem Spiel: Strahlende Gesichter weit und breit
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Das Transparent der ERC-Fans anlässlich des Pokalspiels gegen Regensburg
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Rob - YOU ROCK!
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Die Fans forderten die Panther zum Sirtaki-Tanz auf
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