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Daniel Tkaczuk erzielte sein erstes Tor für den ERC Ingolstadt
Saison

Zu viele Fehler in der Defensive kosten Punkt in Frankfurt

Zum Auftakt der englischen Woche ging es für den ERC Ingolstadt nach Frankfurt, die zurzeit arge Verletzungssorgen plagen. So ist neben Topstürmer Pat Lebeau auch Verteidiger Petr Smrek nicht einsatzfähig, dafür machte aber Jason Young sein erstes Saisonspiel für die Lions. Beim ERC fehlte mit ei…

Daniel Tkaczuk erzielte sein erstes Tor für den ERC Ingolstadt

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Zum Auftakt der englischen Woche ging es für den ERC Ingolstadt nach Frankfurt, die zurzeit arge Verletzungssorgen plagen. So ist neben Topstürmer Pat Lebeau auch Verteidiger Petr Smrek nicht einsatzfähig, dafür machte aber Jason Young sein erstes Saisonspiel für die Lions. Beim ERC fehlte mit einer Sperre nur Cameron Mann.

Ohne viel Geplenkel ging es von Beginn an zur Sache. Das erste Tor erzielte Steve Kelly bereits nach zwei Minuten. Doch im ersten Powerplay der Panther konnte Daniel Tkaczuk mit seinem ersten Saisontreffer für den ERCI gleich zurückschlagen (5.). Mit der 2:1 Führung nur drei Minuten später durch ERC-Verteidiger Chris Schmidt gewannen die Panther auch an Oberwasser und hatten die Partie fortan im Griff und waren dem 3:1 auch näher als die Lions dem Ausgleich. Unter anderem scheiterten Yannic Seidenberg (5.) und Florian Keller im Break (9.). Eine doppelte Unterzahl (16.) überstanden die Jungs von Ron Kennedy zwar noch schadlos - allerdings gelang den Lions dann doch noch der 2:2 Ausgleich, weil die Panther die Scheibe aus dem Verteidigungsdrittel einfach nicht rausbringen konnten. Ex-Ingolstädter Michael Hackert trug sich in die Torschützenliste ein. Zu allem Überfluss düpierte Jeff Ulmer nur eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels Daniel Hilpert und schoss die Lions erneut in Führung - 3:2 Frankfurt.

Zu Beginn des Mitteldrittels wechselte Ron Kennedy Daniel Hilpert in der dritten Verteidigung gegen Lukas Slavetinksy aus. Doch die Lions bekamen jetzt das Spiel besser unter Kontrolle und stürmten begünstig durch ein Powerplay auf das Tor von Jimmy Waite, der einige Male gut reagierte. Gegen den Schuss von Sebastian Osterloh bei "fünf gegen fünf" auf dem Eis, war er dann allerdings auch machtlos - die Lions erhöhten auf 4:2 (26.). Durch einige Strafzeiten brachten die Gastgeber den ERC aber wieder zurück ins Spiel. Michael Bresagk und Simon Danner verbüßten zur gleichen Zeit jeweils Zwei-Minuten-Strafen auf der Strafbank. Diese doppelte Überzahl konnten die Panther nutzen - Chris Schmidt zog von der blauen Linie ab und Matt Higgins verwandelte den Nachschuss und brachte den ERC wieder auf 3:4 heran (35.). Durch eine erneute Strafzeit gegen Michael Bresagk konnten die Schanzer gleich wieder mit einem Mann mehr spielen, allerdings hielt die Führung bis zum Ende des zweiten Drittels dank einiger tollen Paraden von Torhüter Ian Gordon im Kasten der Frankfurter.

Bereits nach vier gespielten Minuten im Schlussdrittel sorgte Jason Young nach einem erneuten Abwehrfehler von Jeff Tory mit dem 5:3 für die Vorentscheidung. Doch die Panther gaben noch lange nicht auf und kamen auch zu einigen Chancen. Unter anderem scheiterte Florian Keller erneut bei einem Break (46.). Drei Minuten vor Schluss wurde der Ingolstädter Stürmer aber endlich für seinen unermüdlichen Einsatz belohnt - auf Zuspiel von Jason Holland und Daniel Tkaczuk gelang ihm dann doch noch sein Tor - 4:5 aus Sicht der Panther. In den letzten Sekunden nahm Ron Kennedy seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis aber trotz zweier Chancen durch Glen Goodall und Jakub Ficenec gelang der Ausgleich nicht mehr.