
Starkes erstes Drittel reichte zum Sieg
Der ERC hat die einkalkulierten Punkte gegen die Füchse Duisburg, die als Tabellenletzter angereist waren, eingefahren. Dabei reichte den Mannen von Ron Kennedy ein starkes erstes Drittel um die Weichen auf Sieg zu stellen. In den letzten beiden Spielabschnitten wurde nur mehr das nötige getan, u…
Topscorer beim ERC - Jeff Tory mit zwei Assists
Der ERC hat die einkalkulierten Punkte gegen die Füchse Duisburg, die als Tabellenletzter angereist waren, eingefahren. Dabei reichte den Mannen von Ron Kennedy ein starkes erstes Drittel um die Weichen auf Sieg zu stellen. In den letzten beiden Spielabschnitten wurde nur mehr das nötige getan, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen - so konnte man nach 60 Minuten von einem völlig verdienten Arbeitssieg sprechen.
Die erste Großchance für den ERCI hatte Chris Schmidt, der von der vierten Reihe schön in Szene gesetzt wurde und den Pfosten anvisierte (5.). Ex-Duisburger Michael Waginger scheiterte in derselben Minute noch aus dem Slot an Patrick Ehelechner im Tor der Gäste. Was bei den Gästen vor allem negativ auffiel waren die Bullys - praktisch jedes Bully gewann der ERCI - die Bullybilanz am Ende zeichnete ein ebenso deutliches Bild - 72% der Bullies gingen an die Panther. Mit dem Scheibenbesitz im Rücken machten die Ingolstädter in Überzahl mächtig Druck auf das Tor der Füchse. Zweimal probierte es Jakub Ficenec von der blauen Linie, die dritte Möglichkeit hatte Yannic Seidenberg aus dem Slot (7.). Das überfällige 1:0 gelang aber erst in der 12. Minute. Nach einem erneuten Bullygewinn zieht Jeff Tory links vorbei und passt in die Mitte, wo Daniel Tkaczuk wartete und sicher verwandeln konnte. Nur 40 Sekunden später ließ Matt Higgins per Direktschuss den Doppelschlag zum 2:0 folgen - das Zuspiel kam von Yannic Seidenberg und Jakub Ficenec. Jimmy Waite bekam erst nach 14 Minuten zum ersten Mal etwas zu tun, gegen Daniel Del Monte musste der ERC-Torhüter eingreifen. Auf der anderen Seite fälschte Christoph Höhenleitner einen Schlenzer von Jeff Tory zum 3:0 ab - der Spielverlauf war jetzt auch auf der Anzeigetafel bemerkbar geworden (17.). Bis zur Drittelpause überließ man das Spielfeld aber dann den Gästen aus Duisburg und prompt folgte sieben Sekunden vor Schluss der 1:3 Anschlusstreffer durch Daneil Del Monte, der den Nachschuss nach einem Hammer Anton Bader verwertete.
Im zweiten Drittel zunächst das gleiche Bild - schöne Kombinationen waren von Seiten der Panther zu sehen, allerdings konnte sich Patrick Ehelechner jetzt einige Male auszeichnen. Für etwas Spannung sorgte Matt Dzieduszycki bei einem Powerplaytreffer - plötzlich waren die Panther nur noch ein Tor vorne - 3:2 für Ingolstadt (35.). Die Antwort ließ aber nur 49 Sekunden auf sich warten. Jetzt war der ERC in Überzahl und Jason Holland markierte bereits seinen fünften Treffer in der laufenden Saison und stellte damit den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Das letzte Drittel brachte keine Veränderungen mehr - zumindest nicht auf der Toranzeige. Die Panther brachten den Vorsprung sicher über die Zeit, auch wenn Jimmy Waite das ein oder andere Mal doch etwas zu tun bekam. Auf der anderen Seite hätte das Ergebnis aber auch noch höher ausfallen können, wenn der ERCI eine fünf gegen drei Überzahl zur Mitte des Schlussdrittels ausgenutzt hätte. Letztendlich war der Sieg des ERC Ingolstadt niemals wirklich in Gefahr und ging auch völlig in Ordnung.
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