
Hannover eine Reise wert - 3:1 Sieg bei den Scorpions
Der ERC Ingolstadt hat das Nord-Süd Derby bei den Hannover Scorpions mit 3:1 für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Ron Kennedy zeigte sich vom ersten Bully an entschlossen, den zweiten Dreier innerhalb von vier Tagen auf fremden Eis zu landen. Dabei setzten zunächst die Niedersachsen d…
Die Scoring-Line hat wieder zugeschlagen - Yannic Seidenberg, Matt Higgins und Rob Valicevic
Der ERC Ingolstadt hat das Nord-Süd Derby bei den Hannover Scorpions mit 3:1 für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Ron Kennedy zeigte sich vom ersten Bully an entschlossen, den zweiten Dreier innerhalb von vier Tagen auf fremden Eis zu landen. Dabei setzten zunächst die Niedersachsen das erste Ausrufezeichen. Sascha Goc prüfte Jimmy Waite. Doch der Routinier im Kasten der Panther war auf seinem Posten und konnte die erste glasklare Chance der Scorpions vereiteln. Danach die Panther am Drücker: Daniel Tkaczuk tauchte vor Alex Jung auf und hatte die Führung auf dem Schläger, doch Tkaczuk vergab knapp. Bis zur Pausensirene passierte nicht mehr viel und mit diesem 0:0 ging es in die Kabinen.
Im zweiten Durchgang kamen die Panther zunächst besser aus den Startlöchern und wer anderes, als Goalgetter Yannic Seidenberg besorgte die Führung für die Ingolstädter. Jason Holland zog von der blauen Linie ab und der Abpraller landete direkt vor den Füßen von Seidenberg. Der ließ sich nicht zweimal bitten und staubte zum 1:0 ab (27.).
In 10 Spielen schoss die Nummer 36 der Panther bereits sein sechstes Saisontor (5 Treffer bereitete er vor!)
In der Folgezeit die Scorpions mit ihrer besten Phase in diesem Spiel. Beinahe alle Stürmer der Niedersachsen prüften reihenweise Jimmy Waite - doch der klärte souverän gegen Goc, Hisey, Schneider und Köppchen.
Jason Ulmer scheiterte gleich mehrmals am starken Jimmy Waite, kurz vor der Pause lenkte er ein Geschoss von Ulmer mit der Schulter ins Fangnetz.
Im letzten Spielabschnitt zunächst das gleiche Bild: Die Abwehr der Panther war sattelfest und wenn ein Scorpion an die Scheibe kam, war da immer noch Jimmy Waite.
10 Minuten vor Schluss dann das zweite Tor für den ERC. Wieder zog der torgefährliche Jason Holland von der blauen Linie ab und auch diesmal stand ein Stürmer goldrichtig. Rob Valicevic verwandelte eiskalt zur beruhigenden 2:0 Führung im Powerplay.
Spannend wurde es dann 3 Minuten vor Schluss. Daniel Hilpert ließ Rob Hisey passieren und der schob die Scheibe an Jimmy Waite vorbei ins Netz, nur noch 2:1 für die Panther.
Die Entscheidung dann 20 Sekunden vor Ende der Partie. John Tripp mit einem schönen Solo allein auf Alex Jung. Sein Schlenzer landete aber nur am Pfosten, den Abpraller verwandelte Doug Ast zum 3:1 Endstand.