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Doppelpack von Christoph Höhenleitner - die vierte Reihe spielte großartig auf
Saison

Schützenfest in Straubing

Die Panther wollten sich nicht noch einmal so präsentieren wie am ersten Spieltag in Straubing. Mit dem 7:2 ist die Revanche dann auch mehr als gelungen.

Doppelpack von Christoph Höhenleitner - die vierte Reihe spielte großartig auf

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Die Panther wollten sich nicht noch einmal so präsentieren wie am ersten Spieltag in Straubing. Mit dem 7:2 ist die Revanche dann auch mehr als gelungen.

Im ersten Drittel wirkte der ERC bis zur 15. Minute etwas abgeklärter und hatte auch ein leichtes optisches Übergewicht, doch die besseren Chancen konnten die Straubing Tigers für sich verzeichnen. Schon in der dritten Spielminute musste Jimmy Waite gegen einen Angriff von den Ex-ERC Spielern Matt Kinch und Neville Rautert sein ganzes Können aufbieten. Kinch passte in den Slot wo Rautert völlig frei heranrauschte und die Scheibe nicht an Waite vorbeibringen konnte. Das erste Powerplay des ERC hatte gar nichts gefährliches für Tigers-Schlussmann Martinovic zu bieten. Ein unfreiwillige Pause mussten beide Teams in der neunten Minute einlegen, als nach einem Check eine Plexiglasscheibe aus der Verankerung sprang. Nach dieser Unterbrechung erwischten die Schanzer den besseren Neustart und kamen durch John Tripp (11.) und Florian Keller (20.) zu ihren ersten guten Chancen. Die Tigers blieben aber bei Kontern gefährlich - unter anderem verpassten Bill Trew (12.), Per Eklund und erneut Bill Trew (beide 17.) die Führung für die Gastgeber. Beim zweiten Powerplay des ERCI probierte es Jeff Tory gleich dreimal aus der Distanz - zweimal flog die Scheibe am Tor vorbei und einmal traf sie das Bein eines EHC-Verteidigers (14.). Lukas Slavetinsky, der erneut den Vorzug vor Daniel Hilpert erhielt, bekam von Schiedsrichter Reichert in der 18. Minute wegen Checks von hinten zwei plus zehn Minuten aufgebrummt. Im folgenden Powerplay hatte Sepp Lehner mit einem Hammer von der blauen Linie die beste Chance für die Tigers, scheiterte aber wieder an Jimmy Waite (19.). Bei fünf gegen fünf versuchte dann Ex-Ingolstädter Günter Oswald Jimmy Waite aus kurzer Distanz zu überwinden, allerdings fand auch er seinen Meister in Ingolstadts Nummer 29 (20.).

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels hatte Martinovic bei einem Tory-Schuss, der von Valicevic gefährlich abgefälscht wurde Glück. Die nächsten Minuten gehörten dann aber den Hausherren, die durch Casparsson, Norgren und Mann zu einigen Chancen kamen (alle 22.). Auf der anderen Seite vergab dann aber Daniel Tkaczuk die bislang größte Chance für die Panther, als er völlig frei vor dem Tor die Scheibe vorbeischlenzte - Martinovic wäre geschlagen gewesen. Doch noch in derselben Minute schlugen die Schanzer zu. Glen Goodall erkämpft sich im Angriffsdrittel die Scheibe und passt quer auf Christoph Melischko, der eiskalt verwandelte (24.). Mit der Führung im Rücken kam der ERCI immer besser ins Spiel und drängte auf eine höhre Führung. Glen Goodall (29.), John Tripp und Michael Waginger (beide 30.) scheiterten nun reihenweise trotz bester Einschussmöglichkeiten. Bei einem zwischenzeitlichen Überzahlspiel der Tigers prüften Sepp Lehner und Bill Trew durch Distanzschüsse Jimmy Waite, der jedoch kein großes Problem damit hatte. Kaum wieder komplett, klingelte es zum zweiten Mal im Tor der Straubinger. Florian Keller forderte die Scheibe an der blauen Linie, passte in die Mitte auf Björn Barta, der an Martinovic noch nicht vorbeikam, aber den Nachschuss konnte Daniel Tkaczuk verwandeln (33.). Jetzt ging es Schlag auf Schlag obwohl sich die Tigers überhaupt nicht aufgaben - die Panther nutzten jetzt jede Gelegenheit. Yannic Seidenberg in Überzahl (35.) und Christoph Höhenleitner (39.) schraubten das Ergebnis auf 4:0 nach oben.

Die erste glasklare Möglichkeit im Schlussdrittel hatte wieder einmal die vierte Reihe, die heute sehr viel Eiszeit erhielt und vollends überzeugen konnte. Christoph Melischko scheeiterte beim Break am Schoner von Martinovic. Zwar konnte der ERC ein anschließendes Überzahlspiel nicht nutzen, doch kaum wieder komplett war die Scheibe im Tor - nach Videobeweis entschied Schiedsrichter Reichert auf Tor für den ERC - Florian Keller war der Schütze des 5:0 (47.). Christoph Höhenleitner machte nur eine Minute später den Doppelschlag perfekt und erzielte sein zweites Tor an diesem Abend (6:0). Auch im weiteren Verlauf hatte der ERC einige gute Möglichkeiten, doch das letzte Panthertor war Michael Waginger vorbehalten (7:0/55.). Der unglücklichste Ingolstädter dürfte Jimmy Waite gewesen sein, der in den letzten drei Minuten noch zwei Gegentore hinnehmen musste. Zunächst konnte er noch hervorragend gegen Thomas Wilhelm parieren (57.), doch noch im gleichen Wechsel erzielte Peter Casparsson den 1:7 Ehrentreffer und belohnte den unermüdlichen Kampf der Straubinger. Den Schlusspunkt setzte Christian Retzer mit dem 2:7 knapp zwei Minuten vor Schluss.