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Neue Reihe, neues Glück - zwei Tore für Björn Barta
Saison

Panther kämpfen sich im letzten Drittel eindrucksvoll zurück

Mit einer sehenswerten Aufholjagd im Schlussdrittel (5:1) hat der ERC Ingolstadt das Ruder nach einem verschlafenen zweiten Drittel noch einmal herumreißen könnnen. Zwar hat das Spiel beiden Trainern aufgrund von zahlreichen Nachlässigkeiten in beiden Defensivreihen nicht gefallen können, dafür g…

Neue Reihe, neues Glück - zwei Tore für Björn Barta

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Mit einer sehenswerten Aufholjagd im Schlussdrittel (5:1) hat der ERC Ingolstadt das Ruder nach einem verschlafenen zweiten Drittel noch einmal herumreißen könnnen. Zwar hat das Spiel beiden Trainern aufgrund von zahlreichen Nachlässigkeiten in beiden Defensivreihen nicht gefallen können, dafür gingen aber die Zuschauer umso zufriedener nach Hause.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste vom Main, doch mit der ersten Angriffsaktion des ERC über Jason Holland und Michael Bakos war Björn Barta, der für Michael Waginger in die Formation mit Doug Ast und John Tripp gerückt war, erfolgreich - mit einem Schuss von links außen erwischte er Ian Gordon im Tor der Frankfurt Lions kalt - 1:0 Ingolstadt (2.). Bei einem Überzahlspiel in der 7. Minute lag das 2:0 für die Hausherren in der Luft, doch weder John Tripp noch Doug Ast vermochten es die Scheibe im Tor unterzubringen - zu allem Überfluss war bei Matt Higgins nur mehr der Pfosten im Weg (8.). Das Powerplay ging weiter, weil Chris Armstrong und Michael Bresagk ebenfalls auf die Strafbank verbannt wurden. Dabei hätte Björn Barta um ein Haar bei fünf gegen drei seinen zweiten Treffer erzielt. In der 15. Spielminute wurde Michael Waginger nach unabsichtlich Hohem Stock mit Verletzungsfolge von Schiedsrichter Christian Oswald, der heute auf beiden Seiten nicht überzeugen konnte obwohl diese Strafe laut Regelbuch korrekt war, mit fünf plus Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. Bis auf eine Chance durch Chris Taylor ließ der ERC in diesen fünf Minuten Unterzahl nichts zu und zauberte ein glänzendes Penalty-Killing auf das Eis.

Das zweite Drittel haben die Panther komplett verschlafen - plötzlich war die Sicherheit und Aggressivität aus dem ersten Drittel völlig verschwunden und die Zweikämpfe gíngen praktisch alle an die Gäste. Was folgte war der 1:1 Ausgleich durch Michael Hackert (25.). Zwar konnte Glen Goodall mit einer tollen Einzelleistung in Unterzahl den ERC wieder mit 2:1 in Führung bringen (29.), doch im weiteren Verlauf des Drittels gewannen die Lions mehr und mehr an Oberwasser und schnürten die Panther teilweise in deren Drittel ein - es war nur eine Frage der Zeit, bis die Tore fallen würden. Nach einem krassen Abspielfehler in der eigenen Zone von Chris Schmidt konnte Jimmy Waite zwar noch gegen Tobias Wörle retten, doch gegen den Nachschuss vom erst 17-jährigen Thomas Oppenheimer war der ERC-Goalie dann auch machtlos (35.) - 2:2. Die größte Chance zur erneuten Pantherführung vergab Doug Ast in der 38. Minute, als er völlig frei vor Gordon auftauchte. Auf der Gegenseite machte es Chris Taylor besser und erzielte die 3:2 Führung für die Gäste. 49 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels traf Michael Hackert aus unmöglich spitzem Winkel sogar noch zum 4:2 für die Frankfurter.

Doch wer glaubte, dass dieses Spiel nun gelaufen sei, musste sich im letzten Abschnitt eines besseren belehren lassen. Nach 58 gespielten Sekunden schaffte Jason Holland durch einen Schuss von der blauen Linie den 3:4 Anschlusstreffer im Powerplay. Allerdings stellte Simon Danner den Zwei-Tore-Abstand für die Gäste in der 47. Minute wieder her. Doch die Panther gaben nicht auf und belohnten sich durch Jakub Ficenec, der von Rob Valicevic wunderschön in Szene gesetzt wurde und nur noch ins leere Tor einschieben musste, mit dem 4:5 (52.). Spätestens nach dem Ausgleich - erneut durch Jakub Ficenec bei doppelter Überzahl - glich die Saturn-Arena wieder einem Tollhaus (54.). Björn Barta krönte seine Leistung dann sogar noch mit dem Game-Winnig-Goal für den ERCI, als er die Scheibe aus dem Slot verwandeln konnte - 6:5 Ingolstadt (57.). Doug Ast hatte zwei Minuten vor Schluss die Entscheidung auf dem Schläger, als er nur den Pfosten anvisierte - den Nachschuss von Björn Barta konnte Ian Gordon mit einem sensationellem Safe entschärfen. In der letzten Minute setzte Rich Chernomaz alles auf eine Karte und nahm bei Überzahl seinen Torhüter vom Eis, damit spielten jetzt sechs Frankfurter gegen vier Ingolstädter. Trotzdem konnte Doug Ast die Scheibe ins leere Tor lupfen und damit war das Spiel entschieden - 7:5 für den ERCI.

Bildergalerie

4:5 und 5:5 durch Jakub Ficenec
4:5 und 5:5 durch Jakub Ficenec
Kämpfte um jeden Zentimeter und war bester Panther im letzten Drittel - Rob Valicevic
Kämpfte um jeden Zentimeter und war bester Panther im letzten Drittel - Rob Valicevic