
Arbeitssieg gegen die Roosters
Zum letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup Pause rotierte Ron Kennedy zur Überraschung vieler Fans doch noch mal auf der Torhüterposition - so kam Sebastian Vogl zu seinem ersten DEL-Einsatz von Anfang an in dieser Saison. Zu Tun bekam er auch gleich was, als sich Jens Karlsson am Ingolstädter…
Erster DEL-Einsatz in dieser Saison für Sebastian Vogl
Zum letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup Pause rotierte Ron Kennedy zur Überraschung vieler Fans doch noch mal auf der Torhüterposition - so kam Sebastian Vogl zu seinem ersten DEL-Einsatz von Anfang an in dieser Saison. Zu Tun bekam er auch gleich was, als sich Jens Karlsson am Ingolstädter Schlussmann zum ersten Mal versuchte (1.). Das erste Powerplay durften die Panther spielen und schnürten die Gäste ganze zwei Minuten in deren Drittel ein, aber sowohl Rob Valicevic als auch Björn Barta scheiterten an Dimitrij Kotschnew im Tor der Roosters. Viele Chancen gab es auf Seiten des ERCI in den ersten zehn Minuten zwar nicht, dafür hatte man aber die Iserlohner vollends im Griff und ließ in den ersten zwanzig Minuten kaum was hinten zu. Rob Valicevic versuchte sich das nächste Mal in der siebten Spielminute, als er zu einem Solo aus dem eigenen Drittel ansetzte. Bei vier gegen vier auf dem Eis klingelte es dann aber doch hinter Kotschnew, der diesen Treffer auch gleich auf seine Kappe nehmen konnte, weil er bei einem Schuss von Doug Ast absolut freie Sicht hatte (10.). Noch in derselben Minute musste Vogl zum ersten Mal sein ganzes Können gegen Sebastian Jones aufbieten um den direkten Ausgleich zu verhindern. Auch in Überzahl brachten die Roosters nicht viel zu Stande, stattdessen nutzten die Panther einen Scheibenverlust zu einem Konter über Doug Ast und Björn Barta - bei Kotschnew war dann allerdings Endstation (12.). Auf der anderen Seite konnte sich Sebastian Vogl noch zweimal gegen Mark Greig und Colin Danielsmeier auszeichnen. In der Folge verteilte Schiedsrichter Heiko Dahle zahlreiche Strafzeiten auf beiden Seiten. Ein Überzahlspiel konnten die Panther in ein Tor ummünzen - Jeff Tory schoss von der blauen Linie, Kotschnew lässt prallen und Chris Schmidt bedankte sich mit dem 2:0 (15.). Eine sehenswerte Einzelaktion bekamen die gut 4000 Zuschauer in den letzten Sekunden serviert - Glen Goodall setzte sich gegen drei Roosters durch und zog vor das Tor, wo er aber in Kotschnew dann doch seinen Meister fand.
Im zweiten Drittel wachten die Roosters auf und nahmen das ERC-Tor jetzt öfter unter Beschuss. Die bislang größte Chance hatte Matthias Potthoff, doch Lukas Slavetinsky warf sich zwischen Puck und Torline und verhinderte das 1:2 - Vogl wäre geschlagen gewesen (28.). Eine höheren Vorsprung hätten zweimal Christoph Höhenleitner und Jakub Ficenec im Powerplay herausschießen können, doch jedesmal war der Iserlohner Goalie zur Stelle. Bei einer doppelten Überzahl für die Gäste erzielte dann aber Brad Tiley doch noch den Anschlusstreffer per Schuss von der blauen Linie (34.). Mit der nächsten Möglichkeit für den ERC stellte aber John Tripp den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (37.).
Zu Begin des letzten Drittels hätten Chris Schmidt (45.) und Daniel Tkaczuk im Nachschuss (47.) für die Vorentscheidung sorgen können, doch der Treffer fiel auf der anderen Seite. Robert Hock vernaschste Sebastian Vogl im Slot und schob zum 2:3 aus Sicht der Sauerländer ein (53.). Bis zum Ende durfte sich Sebastian Vogl noch einige Male auszeichnen und verhinderte gut eine Minute vor Schluss gegen Mark Greig aus dem Slot den Ausgleich. Geoff Ward nahm seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis, aber der ERC konnte sich durch Glen Goodall befreien, der ins leere Tor traf - 4:2 (60.).