
Panther rupfen Hühner
Eigentlich hätte der Endstand 9:3 für den ERCI heißen müssen, denn das erste Tor des Abends ging glatt unter. Michael Waginger traf mit einem Schuss zwar ins Tor, doch die Scheibe prallte zurück unter den Schoner von Dimtrij Kotschnew. Allerdings gingen die Panther nur wenige Sekunden später auch…
Wieder wurde es nichts mit einem Shut Out für Jimmy Waite
Eigentlich hätte der Endstand 9:3 für den ERCI heißen müssen, denn das erste Tor des Abends ging glatt unter. Michael Waginger traf mit einem Schuss zwar ins Tor, doch die Scheibe prallte zurück unter den Schoner von Dimtrij Kotschnew. Allerdings gingen die Panther nur wenige Sekunden später auch auf der Anzeigetafel sichtbar in Führung. Yannic Seidenberg vollstreckte auf Zuspiel von Christoph Höhenleitner und Jakub Ficenec (2.). In den folgenden Minuten hatten die Panther ein paar Unterzahlsituationen zu überstehen, in denen die Roosters zur ein oder anderen Chance kamen - ein Gegentor konnte jedoch verhindert werden. Sein zweites Tor an diesen Abend hatte sich Yannic Seidenberg für die 19. Spielminute aufgehoben. Jeff Tory hämmerte die Scheibe im Powerplay von der blauen Linie gegen die Bande, woraufhin die Scheibe an den rechten Torpfosten zurückprallte und Seidenberg keine große Mühe hatte das 2:0 zu erzielen.
Zu Beginn des zweiten Drittels wollten die Roosters unbedingt den Anschlusstreffer, doch Jimmy Waite rettete ein ums andere Mal das zu Null. Die Angriffsbemühungen der Roosters fanden zur Halbzeit der Partie ein jähes Ende - John Tripp gelang das wichtige 3:0 für den ERC auf Zuspiel von Slavetinsky und Barta. Drei Minuten später erhöhte sein Sturmkollege Björn Barta auf 4:0 (34.). Geoff Ward wechselte daraufhin seinen Torhüter - von nun an stand Leo Conti zwischen den Pfosten - am Spielstand änderte sich bis zum Ende des zweiten Drittels nichts mehr.
Im dritten Drittel brachen bei den Roosters alle Dämme und die Panther trafen zwischen der 46. und 48. im Minutentakt - doch zuvor gelang Christoph Melischko noch das 5:0 (43.). Rob Valicevic (46.), Daniel Hilpert (47.) und Jakub Ficenec (48.) erhöhten gar auf 8:0. Ärgerlich dann aber das 1:8 für Iserlohn durch Colin Danielsmeier (49.) der einen Shut Out von Jimmy Waite damit ad Acta legte. Für ein bisschen Action auf dem Eis sorgten im Anschluss an dieses Tor dann Jens Karlsson und Christoph Melischko die sich einen mächtigen Fight lieferten, indem aber Melischko die Oberhand behielt. Ebenfalls zum Tanzen trafen sich nur zwei Minuten später Mark Greig und Michael Bakos. Spieldauerstrafen hatte dies nicht zur Folge - es wurden jeweils 2+2+10 Minuten verteilt. In der letzten Spielminute betrieben die Roosters noch Ergebniskosmetik und kamen durch Erich Goldmann und abermals Colin Danielsmeier eine Sekunde vor Ende zum 3:8.