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Das einzige ERC-Tor erzielte Jeff Tory - 1:3 (38.)
Saison

Hamburg in allen Belangen besser

Von Anfang an merkte man den Panthern noch an, dass sie am Freitag ein schweres Auswärtsspiel bei den DEG Metro Stars hatten. Die Freezers waren heute einfach immer den berühmten Schritt schneller und kauften den Ingolstädtern frühzeitig den Schneid ab. Die ersten Chancen für die Hanseaten hatte …

Das einzige ERC-Tor erzielte Jeff Tory - 1:3 (38.)

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Von Anfang an merkte man den Panthern noch an, dass sie am Freitag ein schweres Auswärtsspiel bei den DEG Metro Stars hatten. Die Freezers waren heute einfach immer den berühmten Schritt schneller und kauften den Ingolstädtern frühzeitig den Schneid ab. Die ersten Chancen für die Hanseaten hatte Alexander Barta, der in Überzahl zweimal von der blauen Linie aus abzog (7.). Bei einem Konter in Unterzahl über Christoph Melischko, der sich an der Bande schön durchsetzte und den im Slot lauernden Yannic Seidenberg bediente rettete Boris Rousson im Tor der Freezers sensationell (8.) - doch das war auch die einzige nennenswerte Großchance der Schanzer im ersten Spieldrittel. Durch einen haarsträubenden Abspielfehler in der eigenen Zone geriet der ERC in der elften Minute ins Hintertreffen - Francois Fortier bedankte sich für die mustergültige Vorlage und ließ Jimmy Waite keine Chance - 1:0 Hamburg. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause.

Die Dominaz der Hamburg Freezers wurde in den Anfangsminuten des zweiten Drittels noch stärker. Teilweise spielten die Mannen von Trainer Bill Stewart Powerplay bei fünf gegen fünf auf dem Eis. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis das 2:0 fallen würde. Christoph Brandner (23.), Alexander Barta (24.) und Marcus Sommerfeld scheiterten jeweils noch an Jimmy Waite, doch in der 29. Minute war es dann wieder Francois Fortier der im Powerplay vor dem Tor die Scheibe versenkte - 2:0. Es folgte eine kleine Druckphase der Panther, bei der Cameron Mann und Rob Valicevic aus aussichtsreichen Positionen die Scheibe am Hamburger Schlussmann nicht vorbei brachten. Doch ein Konter von Brad Smyth, der mit einem Hammer das 3:0 erzielte, beendete erst einmal alle weiteren Angriffsbemühungen der Panther (31.). Erst bei fünf gegen drei Überzahl wurde es wieder gefährlich für die Freezers - zunächst hob Matt Higgins die Scheibe über das leere Tor, dann aber war Jeff Tory mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich - 1:3 (38.).

Zum Ende des zweiten Abschnitts erhielt Marc Beaucage noch zwei plus zwei Strafminuten. Doch in diesen vier Minuten Überzahl schafften es die Ingolstädter nicht ein richtiges Powerplay aufzuziehen und die Chance zum Anschluss war dahin. Zwar gaben die Panther nie auf, aber es fehlte einfach die Kraft und die mentale Stärke um das Spiel noch einmal drehen zu können. Damit entführten die Hamburg Freezers drei Punkte aus der Saturn-Arena und die Freezers-Fans, die mit einem Sonderzug angereist waren, feierten noch bis weit nach Spielende den Sieg ihres Teams.