
Knappe Heimniederlage gegen Berlin
Gegen eine starke Berliner Mannschaft zogen die Panther nach 60 Minuten knapp den Kürzeren und verloren mit 3:4. Damit holten sich die Hauptstädter wieder die Führung in der DEL-Tabelle zurück. Bei Ingolstadt fehlten neben den Langzeitverletzten Yorick Treille und Eric Boguniecki auch noch Jakub …
Jakub Ficenec meldete sich kurzfristig krank
Gegen eine starke Berliner Mannschaft zogen die Panther nach 60 Minuten knapp den Kürzeren und verloren mit 3:4. Damit holten sich die Hauptstädter wieder die Führung in der DEL-Tabelle zurück. Bei Ingolstadt fehlten neben den Langzeitverletzten Yorick Treille und Eric Boguniecki auch noch Jakub Ficenec, der sich kurzfristig wegen einer Magen-Darm-Verstimmung krank meldete. Für Ficenec rückte Josh MacNevin wieder in die Verteidigung.
Die Panther erwischten einen Start nach Maß. Doug Ast ließ im Slot völlig alleingelassen Rob Zepp im Tor der Eisbären keine Chance und erzielte das 1:0 (4.). Richard Mueller schlug aber nur drei Minuten später zurück, als er ebenfalls völlig frei von links einsschießen konnte (7.). Durch einen großen Fauxpas von Rob Zepp, der aus dem Tor kam und die Scheibe auf den Schläger von Christoph Melischko legte, hätten die Schanzer erneut in Führung gehen müssen, aber die Scheibe ging am leeren Tor vorbei (10.) Nur eine Minute später die nächste Großchance für Felix Schütz, der mutterseelenallein im Slot von Thomas Jörg bedient wurde aber sich an Zepp die Zähne ausbiss. Auch Vince Bellissimo und Yannic Seidenberg konnten ihre Gelgenheiten nicht nutzen (12.). Erst Martin Hinterstocker brachte die Panther in der 15. Minute hochverdient wieder in Führung. Kurz vor Drittelende rettete Jimmy Waite noch die Führung gegen Nathan Robinson in die erste Pause.
Don Jackson schien in der Drittelpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Eisbären übernahmen im zweiten Drittel das Zepter und schafften nach nur 15 Sekunden durch eine schöne Kombination, in der die Ingolstädter Defensive mal wieder nur Zuschauer war, den 2:2 Ausgleich - Torschütze: Tyso Mulock. Die Latte verhinderte einen Doppelschlag der Berliner durch Mark Beaufait. Im Powerplay des ERCI lief an diesem Abend nicht allzu viel zusammen - Einzelleistungen wie durch Michael Bakos, der alleine vor Zepp scheiterte, waren aber dennoch gefährlich (25.). Eine anschließende 26-sekündige doppelte Überzahl konnte nicht genutzt werden. Bei fünf gegen fünf auf dem Eis schnappte sich Christoph Melischko die Scheibe, zog vor das Tor und verlud Rob Zepp - 3:2 Ingolstadt (31.). Die Eisbären bemühten sich durch Richard Mueller um eine prompte Antwort, doch zum zweiten Mal rettete das Gestänge die Panther. Der 3:3 Ausgleich gelang den Gästen aber mit der nächsten Chance, als Scott Ferguson Florian Busch freundlich gewähren ließ.
Das Schlussdrittel musste die Entscheidung bringen und dort gingen die Berliner nach knapp drei gespielten Minuten zum ersten Mal in dieser Partie in Führung. Brandon Smith nahm von der blauen Linie Maß und hämmerte die Scheibe in die Maschen - 4:3 Berlin. Bei Ingolstädter Unterzahl hatte Michael Waginger bei einem Konter den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber an Zepp. Auf der Gegenseite war Jimmy Waite schon geschlagen, aber Scott Ferguson verhinderte auf der Torlinie eine Zwei-Tore-Führung der Berliner. Thomas Jörg hatte die letzte aussichtsreiche Möglicheit für den ERC, als er von der Strafbank kam und auf das Eisbären-Tor zulief (45.). Eine Minute später verpasste Mark Beaufait, der ebenfalls von der Strafbank ein Break fuhr, die Vorentscheidung - sein Schlenzer landete am Pfosten. Die Panther übten in der Folge zwar noch einmal Druck aus, aber zu wirklichen Torchancen kam es nicht mehr.