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Sebastian Vogl erlebte einen bitteren Abend - er machte trotz der deutlichen Niederlage eine gute Partie
Saison

Panther kommen vor heimischen Publikum unter die Räder

Beim ERC Ingolstadt grassiert derzeit die Magen-Darm-Grippe. Aus diesem Grund fehlte neben Jakub Ficenec, der schon am Freitag pausieren musste, auch noch Brad Leeb. Im Tor wechselte Mike Krushelnyski wieder und brachte den jungen Sebastian Vogl, der seine Sache trotz sechs Gegentoren gut machte.…

Sebastian Vogl erlebte einen bitteren Abend - er machte trotz der deutlichen Niederlage eine gute Partie

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Beim ERC Ingolstadt grassiert derzeit die Magen-Darm-Grippe. Aus diesem Grund fehlte neben Jakub Ficenec, der schon am Freitag pausieren musste, auch noch Brad Leeb. Im Tor wechselte Mike Krushelnyski wieder und brachte den jungen Sebastian Vogl, der seine Sache trotz sechs Gegentoren gut machte. Die Adler waren den Panthern in allen Belangen überlegen und gewannen souverän und hochverdient mit 6:0 und fügten den Panthern damit die höchste Heimniederlage in der DEL-Geschichte zu.

Schon nach 79 Sekunden gab es die kalte Dusche für die Schanzer. Der wieselflinke Rico Fata bediente bei einer zwei-gegen-eins Situation Christoph Ullmann der direkt zum 1:0 für seine Farben vollstreckte. Ein anschließendes Powerplay der Gäste überstanden die Ingolstädter schadlos. Dann durften sie ab der 6. Minute selbst in Überzahl agieren, darunter sogar über eine Minute lang mit zwei Mann mehr. Es wurde zwar viel Druck auf das Tor von Adam Hauser ausgeübt, aber ein Torerfolg gelang nicht. Die besten Möglichkeiten hatten Glen Goodall, Dustin Wood, Doug Ast und Matt Higgins, der aus dem Slot die Scheibe nicht über die Linie drücken konnte. Kaum waren die Adler wieder komplett (11.) kontrollierten sie auch wieder das Geschehen auf dem Eis. Sebastian Vogl konnte sich zweimal auszeichnen und zwar gegen Ronny Arendt (12.), der direkt vor dem Tor lauerte sowie Martin Ancicka, der es mit einem Distanzschuss versuchte (14.). Eineinhalb Minuten vor dem Ende des ersten Drittels passte Jason Jaspers, bei einer angezeigten Strafzeit gegen den ERC die Scheibe vor das Tor, wo Francois Methot wartete und zum 2:0 abschloss. Yannic Seidenberg hatte noch das 1:2 auf dem Schläger, aber die Adler retteten den verdienten Vorsprung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel drehten die Adler noch mehr auf und führten den ERC phasenweise vor. Nach 40 Minuten stand es 5:0 für die Gäste, der Rückstand des ERC hätte aber gut und gerne noch um ein, zwei Tore höher ausfallen können, wenn Vogl nicht wenigstens ein paar Großchancen zunichte gemacht hätte. Das 3:0 erzielte Ronny Arendt, der von rechts vor das Tor zog und Sebastian Vogl umspielte (26.) – die ERC Verteidigung war dabei nur Zuschauer. Zwei Minuten später erhöhte Martin Ancicka auf 4:0, als er ebenfalls völlig frei aus fünf Metern abschließen konnte. Für das 5:0 zeigte sich wiederum Ronny Arendt verantwortlich (36.). Die Reihe um Rico Fata, Christoph Ullmann und Ronny Arendt spielte desöfteren Katz und Maus mit der ERC-Verteidigung. Für Adam Hauser wurde es nur selten wirklich gefährlich, trotzdem musste er bei den Chancen von Martin Hinterstocker auf Zuspiel von Melischko (31.) und Thomas Jörg (35.) hellwach sein. Zu allem Überfluss verletzte sich Glen Goodall auch noch zum Ende des zweiten Drittels und konnte nicht mehr weitermachen.

Das letzte Drittel plätscherte vor sich hin. Dabei taten die Adler nicht mehr als notwendig, verteidigten aber den Shut-Out des Keepers mit letztem Einsatz. Die Panther konnten dagegen den Mannheimern nicht mehr entgegensetzen. Auch ein weiteres fünf gegen drei Überzahlspiel (80 Sekunden) zu Beginn des Schlussdrittels konnte nicht einmal zu einem Ehrentreffer genutzt werden. Stattdessen stellte Rick Girard mit dem 6:0 (47.) den Endstand in einer einseitigen Partie her.