
Panther werden Auftaktfluch nicht los
Bereits zum vierten Mal in Folge verloren die Panther das erste Saisonspiel und wurden damit den Auftaktfluch wieder nicht los. Gegen die Krefeld Pinguine gab es nur ein 0:2, bei dem die ERC Stürmer zu harmlos agierten.
Herberts Vasiljevs beim 1:0 im Powerplay. Foto: Jonat
Bereits zum vierten Mal in Folge verloren die Panther das erste Saisonspiel und wurden damit den Auftaktfluch wieder nicht los. Gegen die Krefeld Pinguine gab es nur ein 0:2, bei dem die ERC Stürmer zu harmlos agierten.
Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie, auch begünstigt durch eine Strafzeit gegen Jason Holland. Boris Blank prüfte Waite und den Pfosten (3.). Dass die nominell vierte Sturmreihe der Panther laut Benoit Laporte an diesem Abend noch die beste war, zeigte sich unter anderem auch in der 10. Minute, als Maximilian Brandl, René Röthke und Jean-Francois Boucher das 1:0 in Überzahl verpassten. In der Folge musste Jimmy Waite einige Male sein ganzes Können aufbieten um einen Rückstand zu verhindern. Daniel Pietta (10.) und Charlie Stephens bei einer 2 gegen 1 Situation (13.) bissen sich am Ingolstädter Schlussmann die Zähne aus. Auf der anderen Seite konnte sich aber auch Scott Langkow einige Male auszeichnen. Auf Pass von Yves Sarault scheiterte Glen Goodall mit dem Direktschuss (12.), zwei Minuten später schaffte es Michael Waginger nicht die Scheibe beim Bauerntrick im Tor unterzubringen, als Langkow schon geschlagen war.
Das zweite Drittel begann mit einem absolut sehenswerten Check von Bruno St. Jacques, der heute neben Jimmy Waite der beste Panther auf dem Eis war. Auf der anderen Seite machte immer wieder Andreas Driendl auf sich aufmerksam, auch in der 24. Minute, doch Jimmy Waite hielt mit einem super Save das zu Null. Glück hatte der ERC bei einem mächtigen Pfund von Richard Pavlikovsky, der nur den Pfosten traf (36.). Auch in die zweite Pause ging es mit einem 0:0.
Zu Beginn des letzten Abschnitts bauten die Panther zum ersten Mal in diesem Spiel einige Minuten Druck auf. Matt Higgins scheiterte aus dem Slot und ein satter Hammer von Bruno St. Jaques prallte vom Innenpfosten ab (43.). Bei einem anschließenden Powerplay ließ Laporte die vierte Reihe ran, was auch seine Unzufriedenheit mit den Topstürmern zeigte. Zwei Chancen sprangen durch Fernschüsse von Bruno St. Jacques und Jakub Ficenec heraus. Der tragische Held des Abends wurde Martin Hinterstocker, als er in 49. Minute zu langsam gegen einen Pinguin war und eine Strafzeit wegen Haltens nehmen musste. Das folgende Powerplay nutzte Herberts Vasiljevs zur 1:0 Gästeführung (49.). Fast hätten die Panther die direkte Antwort durch Allan Rourke gefunden, der aber wieder nur das Gestänge anvisierte. Die größte Chance zum Ausgleich vergab Yves Sarault, der von Tobias Draxinger im Slot bedient wurde, aber Scott Langkow blieb Sieger. Auf der anderen Seite hielt Jimmy Waite bei einigen Kontern der Krefelder seine Mannschaft weiter im Spiel - Pavlikovsky und Driendl probierten sich am Schanzer Goalie. Als Benoit Laporte nach einer Auszeit in der 59. Minute seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler opferte, nutzte dies Charlie Stephens zur Entscheidung mit dem 2:0 (60.).
Am Sonntag geht es nun auswärts gegen die Kassel Huskies (18.30 Uhr) wo die Panther bereits unter Druck stehen. Schon am kommenden Dienstag (9. September, 19.30 Uhr) findet das nächste Heimspiel des ERCI gegen die Hannover Scorpions statt. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.
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