
Panther geben 2:0- Führung aus der Hand
Der ERC Ingolstadt hat am Abend eine unnötige 3:4- Niederlage bei den Grizzly Adams Wolfsburg einstecken müssen. Nach einer 2:0- Führung drehten die Niedersachsen binnen weniger Minuten das Spiel.
Trotz einer guten Leistung gehen die Panther am Ende leer aus. In Wolfsburg gab es eine vermeidbare 3:4- Niederlage. Foto: kbumm
Der ERC Ingolstadt hat am Abend eine unnötige 3:4- Niederlage bei den Grizzly Adams Wolfsburg einstecken müssen. Nach einer 2:0- Führung drehten die Niedersachsen binnen weniger Minuten das Spiel.
«Das war heute ein großes Geschenk, was meine Mannschaft den Wolfsburgern heute gemacht hat», zog Benoit Laporte auf der anschließenden Pressekonferenz eine ernüchternde Bilanz über die abgelaufenen sechzig Minuten. Dabei erwischte seine Mannschaft einen Traumstart. Gerade einmal 1´58 Minuten zeigte die Stadionuhr an, als die Panther zum ersten Mal an diesem Abend jubeln konnten. In Überzahl- der Wolfsburger Jan- Alex Alavaara musste für zwei Minuten vom Eis- zog Duncan Milroy ab, fand genau die Lücke und brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung.
Fast schon das gleiche Spielchen dann zu Beginn des zweiten Abschnitts. Die Panther früh im Powerplay und wieder schlug es im Gehäuse von Daniar Dshunussow ein. Gegen Matt Keith und Duncan Milroy konnte der Keeper noch klären, aber Doug Ast nahm die Scheibe und schob sie zur (scheinbar) beruhigenden Führung über die Torlinie- 23 Minuten waren da gespielt.
Die kalte Dusche für den ERC Ingolstadt folgte dann ab der 35. Minute. Die Panther brachten die Scheibe nicht aus dem Verteidigungsdrittel heraus und Jason Ulmer ließ sich nicht zweimal bitten und vollstreckte aus kürzester Distanz zum Anschlusstreffer. Vier Minuten später wieder die ERC- Abwehr zu nachlässig und wiederum war es Ulmer, den Ausgleich für die Hausherren besorgte.
Doch es kam noch dicker für die Panther: Ganze 52 Sekunden später gar der erstmalige Führungstreffer für die Wolfsburger an diesem Abend durch Jan- Alex Alavaara. Die Scheibe noch leicht abgefälscht und somit unhaltbar für Jimmy Waite. Die Antwort der Panther ließ aber nicht lange auf sich warten. Jakub Ficenec fand die Lücke in der Abwehr der Wolfsburger und die Scheibe zappelte zum dritten Mal im Tor von Daniar Dshunussow.
Im Schlussabschnitt beide Mannschaften bemüht, nicht den entscheidenden Fehler zu machen. Fast schon hatten sich die Zuschauer auf eine Verlängerung eingestellt, als die Mannschaft von Toni Krinner doch noch einmal zuschlug. Die Panther in dieser Phase viel zu passiv und Mike Green mit der Entscheidung nur 29 Sekunden vor dem Ende.
Benoit Laporte
«Das war heute ein großes Geschenk, was meine Mannschaft den Wolfsburgern gemacht hat. Es waren individuelle Fehler, die Wolfsburg eiskalt ausgenutzt und bestraft hat. Besonders meinen routinierten Spielern dürfen solche Fehler einfach nicht passieren.»
Anton Krinner:
«Ich muss meiner Mannschaft heute ein Kompliment aussprechen. Sie hat sich nie aufgegeben und ist selbst nach einem 0:2- Rückstand wieder zurück ins Spiel gekommen. Für uns sind diese drei Punkte immens wichtig und nun steht für uns die schwierige Aufgabe in Kassel auf dem Programm.»