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Nächste Hiobsbotschaft: Auch Jakub Ficenec fällt aus. Fotos: Sport-Press
Saison

Trotz dreier Tore wieder keine Punkte in der Saturn-Arena

Ohne sechs (nach der Hälfte des Spiels sogar ohne sieben/Jakub Ficenec schied verletzt aus) ging es heute Abend gegen die Iserlohn Roosters in der Saturn-Arena, so musste Benoit Laporte neben Yannic Seidenberg und Bruno St. Jacques auch noch auf Matt Higgins, Stephan Daschner (beide Grippe), Eric…

Nächste Hiobsbotschaft: Auch Jakub Ficenec fällt aus. Fotos: Sport-Press

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Ohne sechs (nach der Hälfte des Spiels sogar ohne sieben/Jakub Ficenec schied verletzt aus) ging es heute Abend gegen die Iserlohn Roosters in der Saturn-Arena, so musste Benoit Laporte neben Yannic Seidenberg und Bruno St. Jacques auch noch auf Matt Higgins, Stephan Daschner (beide Grippe), Eric Nickulas (Leiste) und Rene Röthke (Magen-Darm-Grippe) verzichten.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel bei dem beide Teams versuchten offensiv Akzente zu setzen. Die ersten Chancen hatten Robert Hock für Iserlohn (1.) bzw. Michael Waginger in Überzahl für den ERCI (2.). Glen Goodall und Duncan Milroy brachten die Panther ab der neunten Spielminute mit zwei Mann in Unterzahl, die Roosters nutzten dies eiskalt aus. Innerhalb von nur 30 Sekunden zogen die Gäste durch Schüsse von Paul Traynor und Marty Wilford auf 0:2 davon.

Danach umgedrehtes Spiel, diesmal waren es Paul Traynor und Henry Martens, die innerhalb von nur 14 Sekunden auf die Strafbank der Gäste mussten und die Panther machten das Kunststück nach und egalisierten in der zahlenmäßigen Überlegenheit die Partie wieder. Matt Keith wurde von Doug Ast im Slot mustergültig bedient und markierte den Anschlusstreffer. Vier Sekunden bevor die Gäste wieder komplett waren, machte der Kapitän Glen Goodall auf Zuspiel von Duncan Milroy und Jason Holland den vielumjubelten Ausgleich in der Saturn Arena. Jimmy Waite parierte bis zur ersten Drittelpause noch einige Schüsse der Gäste, der Spielstand ging aber nach 20 Minuten in Ordnung.

In den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnittes hatten die Panther etwas mehr von der Partie, so dass sich der optische Vorteil jetzt egalisierte, wie dies auch beim Spielstand der Fall war. Vor allem in der neutralen Zone konnten sich die ERC-Cracks nun Vorteile erarbeiten, was dem Gästecoach nicht gefallen hatte - Tore fielen allerdings keine. Zur Halbzeit der Partie dann eine weitere Hiobsbotschaft für den ERCI: Jakub Ficenec bekommt einen Check ab und sinkt zu Boden, muss vom Eis geführt werden und kam die restliche Partie nicht mehr zurück - Diagnose: Pferdekuss (mindestens eine Woche Pause). Für ihn rückte Yves Sarault neben Allan Rourke. Die besten Chancen im zweiten Drittel hatten auf Iserlohner Seite die Reihe um Michael Wolf und Robert Hock (34.), die als ständiger Unruheherd vor Jimmy Waite agierte und auf Schanzer Seite Martin Hinterstocker (33.) und Matt Keith, der sich heute in einer guten Verfassung präsentierte (35.).

Die letzten 20 Minuten begannen, wie die vorherigen aufhörten. Beide Mannschaften lauerten auf Fehler des Gegners und die Möglichkeit daraus Kapital zu schlagen. Den ersten Fehler machte Yves Sarault, der hinter dem Tor von Jimmy Waite einen Zweikampf verlor, Ryan Ready war der Nutznießer der im Slot wartete, die Scheibe bekam und seine Farben wieder in Führung brachte (45.).

Die Freude darüber währte im Lager der Roosters aber keine Minute. Matt Keith zog aus spitzem Winkel ab und machte mit seinem zweiten Treffer den erneuten Ausgleich.

Die Panther mussten aber ab der 50. Spielminute ein weiteres Mal einem Rückstand hinterher laufen, man merkte dem ERC nun den Kräfteverschleiß an. Robert Hock bediente im Gewühl blind Michael Wolf, der von Draxinger kurz aus den Augen gelassen wurde. Gegen den Hammer ins Kreuzeck hatte Jimmy Waite keine Chance und damit stand es 3:4 aus Sicht der Laporte-Truppe.

Matt Keith hätte um ein Haar ernut postwendend die Antwort gegeben, aber Sebastian Stefaniszin im Tor der Roosters sicherte die Scheibe im letzten Moment mit der Fanghand. Yves Sarault hämmerte wenig später auf den Kasten der Gäste, aber der Puck ging drüber und als er erneut im Slot auftauchte war Stefaniszin abermals zur Stelle. 125 Sekunden vor dem Ende musste Allan Rourke ein weiteres Mal auf die Strafbank, die Panther nahmen Jimmy Waite noch mal vom Eis und bugsierten in der letzten Minute den Puck noch einmal über die Linie des Rooster-Tores, aber der Unparteiische hatte zuvor bereits abgepfiffen. Robert Hock setzte den Schlusspunkt und machte 22 Sekunden vor dem Ende noch das EmptyNetGoal zum Endstand von 3:5.

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Panther bleiben weiter ohne Heimsieg
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Wenigstens dreimal durften Fans und Mannschaft diesmal über Tore jubeln
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