
Knapper Sieg beschert den Panthern drei Punkte
Im direkten Duell besiegte der ERC Ingolstadt die Straubing Tigers mit 2:1 und überholte die Niederbayern damit in der Tabelle. Dabei mussten Team und Fans bis zum Schluss zittern, aber letztlich wurden sie mit drei Punkten belohnt.
Matt Keith erzielte gestern beide Tore zum 2:1- Sieg gegen Straubing. Foto: ISPFD
Im direkten Duell besiegte der ERC Ingolstadt die Straubing Tigers mit 2:1 und überholte die Niederbayern damit in der Tabelle. Dabei mussten Team und Fans bis zum Schluss zittern, aber letztlich wurden sie mit drei Punkten belohnt.
Die Panther erwischten den besseren Start und hatten die erste Großchance bereits in der 2. Minute als sich die vierte Reihe gut in Szene setzte und Martin Hinterstocker aus aussichtsreicher Position vergab. Zudem wurde in diesem Wechsel eine Strafzeit herausgeholt, die bereits 10 Sekunden später zum 1:0 für die Hausherren führte. Yves Sarault passte auf Matt Keith in den Slot und der verlud geduldig Tigers-Torhüter Markus Janka und netzte ein. Im Anschluss daran musste der ERCI zwei Strafzeiten seinerseits überstehen. Die Gäste machten ordentlich Druck vor dem Tor von Sebastian Vogl (bekam den Vorzug vor Jimmy Waite), doch der ERC-Keeper konnte ein frühes Ausgleichstor verhindern. Andy Canzanello (5.), Florian Schnitzer (6.) und Dusan Forsch (9.) scheiterten allesamt bei ihren Versuchen. Lichterloh brannte es in der 15. Minute vor dem Tor der Panther als Dustin Whitecotton die Scheibe schon an Sebastian Vogl vorbeibrachte, doch die ERC-Verteidiger im allerletzten Moment noch auf der Torlinie klären konnten. Die Panther retteten aber den hauchdünnen Vorsprung in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann mit zwei Strafzeiten gegen den ERC Ingolstadt. Doch außer einem gefährlichen Schuss von der blauen Linie durch Calvin Elfring sprang für die Gäste nichts dabei heraus. In der 24. Minute wurde wurde Bruno St. Jacques völlig freistehend im Angriffsdrittel mustergültig bedient, doch sein Schlenzer schaffte es nicht am Gästekeeper vorbei, stattdessen starteten die Tigers einen schnellen Konter durch einen langen Diagonalpass von Christian Retzer auf Eric Chouinard, der alleine auf Sebastian Vogl zulief und mit einem Flachschuss ins Eck prompt vollendete - 1:1. Die Schanzer fanden aber die direkte Antwort durch Matt Keith zum 2:1 - er setzte sich über links durch und ließ Markus Janka mit einem Backhander aus spitzem Winkel alt aussehen - 2:1 Ingolstadt (26.). Bei einer 2 gegen 1 Situation für die Straubinger hatte der ERC Glück als Andy Canzanello nur das Lattenkreuz anvisierte (29.). Ein gutes Powerplay der Schanzer führte in der 35. Minute leider nicht zu einem weiteren Treffer, der der Truppe von Benoit Laporte höchstwahrscheinlich mehr Sicherheit verliehen hätte - St. Jacuqes, Higgins und Ficenec scheiterten jeweils. Bruno St. Jacques kam sogar noch ein zweites Mal frei zum Abschluss vor Janka aber wieder landete die Scheibe nicht hinter der Torlinie. Somit ging es mit der knappen Führung ins letzte Drittel.
Im Schlussdrittel übernahmen die Gäste größtenteils das Kommando und drängten auf den Ausgleich obwohl wirklich zwingende Torchancen auch Mangelware waren. Die Panther hatten nur sehr wenige Offensivaktionen, die beste davon hatte Yannic Seidenberg als er wunderbar von Ficenec bedient wurde, aber nur den Pfosten traf (49.). Die beste Chance zum Ausgleich auf der anderen Seite vergab Darin Olver bei einem Penalty (wurde beim Break zuvor gefoult) - Sebastian Vogl vereitelte diese Großchance (53.). Zwei Minuten vor dem Ende riskierte Bob Manno alles und opferte seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers. Die Tigers machten noch einmal richtig Druck im ERC-Drittel doch Sebastian Vogl hielt die drei Punkte letztlich fest und holte sich anschließend seinen verdienten Applaus vom Publikum ab.
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