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Saison

Überzahl macht den Unterschied

Wieder war es ein spannendes Spiel in der SaturnArena. Am Ende blieb den Panthern leider wieder nur das Nachsehen.

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Wieder war es ein spannendes Spiel in der SaturnArena. Am Ende blieb den Panthern leider wieder nur das Nachsehen.

Zu Beginn ein eher zerfahrenes Spiel, es dauerte so knappe zehn Minuten ehe beide Teams die Abtasttaktik ablegten und erstmals ernsthafte Torchancen aufweisen konnten. Bei den Gästen hatte die erste gute Möglichkeit Lance Ward in der zwölften Spielminute und bei den Gastgebern war es Duncan Milroy wenige Augenblicke später. Das erste Tor erzielten die Gäste, dabei legte Pat Kavanagh Jimmy Waite den Puck sprichwörtlich durch die Hosenträger.

Aber die Panther konterten auf die Führung der Lions. Eric Nickulas tauchte in der 17. Minute zweimal gefährlich im Slot auf. Erst versuchte er es mit einem Bauerntrick, dann fängt er den Befreiungsversuch der Frankfurter in der Mitte der Angriffszone ab, fackelt nicht lange und hält drauf, die Scheibe ging aber knapp drüber. Nickulas war dann jedoch in der 19. Minute der Ausgleich vorbehalten. Yannic Seidenberg nimmt einen Abpraller von Ian Gordon direkt vor dessen Schlittschuhen auf und sieht auf der rechten Seite die Nummer 11 anrauschen. Der hat keine Mühe in die leere Ecke einzuschießen.

Mit einem Paukenschlag ging es auch in den zweiten Abschnitt. Yves Sarault markierte gerade einmal 15 Sekunden nach dem Wiederbeginn auf Zuspiel von Bruno St.Jacques das 2:1.

Doch die Freude darüber währte wieder einmal nicht lange, genau waren es 78 Sekunden. da machte Jeff Heerema den Ausgleich zum 2:2, das Zuspiel kam von dem stark spielenden Jason Young.

Die Panther hatten in der zweiten Hälfte die besseren Chancen, so verfehlte Duncan Milroy nur knapp den Kasten am Ende einer Überzahlsituation in der 23. Spielminute. Matt Higgins traf zwei Angriffe später aus spitzestem Winkel lediglich die Latte, diese Situation wäre einen Treffer wert gewesen. Allgemein machten die Hausherren zuwenig aus der sich ihnen bietenden Chance in numerischer Überlegenheit. So war man über die zweite Drittelpause hinweg insgesamt 143 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Außer einer Chance für Yannic Seidenberg schaute aber nicht viel dabei raus. Wie man das besser macht zeigten die Lions in der 39. Spielminute. Mathieu Biron steht an der blauen Linie und wird im richtigen Moment von Jason Young bedient. Gegen das Geschoß hatte Waite keine Abwehrmöglichkeit.

Im letzten Abschnitt egalisierten sich zwei gut eingestellte Teams lange Zeit. Bei den Panthern fiel wieder einmal auf, dass vor allem die erste Sturmreihe etwas zu "verspielt" wirkt. Es machte den Anschein, als ob man am Ende immer den entscheidenden Pass zuviel sucht um den Treffer 200-prozentig zu machen. Bestraft wurde dies dann auch noch. In der 51. Minute, Jason Holland hatte gerade in der Kühlbox Platz genommen, zogen die Hessen auf 2:4 davon, Christoph Gawlik war der Torschütze, das Zuspiel erneut von Jason Young.

Nur wenige Sekunden nach dem Treffer der Gäste Überzahlmöglichkeit für den ERCI, aber es kam zu keinerlei Möglichkeit den Puck einzunetzen. Thomas Greilinger mit einer Einzelaktion schürte dann noch einmal die Hoffnungen der Panther. Seine Chance riss die Teamkameraden mit und produzierte immerhin eine weitere Strafzeit, da sich die Gäste nur mit einem Foul behelfen konnten. Und diesmal machten es die Panther besser. Eine Sekunde vor Ende der 57. Minute landet der Puck vor dem Schläger von Jakub Ficenec und somit auch im Kasten hinter Ian Gordon.

80 Sekunden vor dem Ende nimmt Benoit Laporte noch eine Auszeit und schickt Matt Keith schon mal vorsorglich als sechsten Spieler mit auf die Eisfläche. Jimmy Waite nahm auf der Bank Platz. Bruno St Jacques verpasst dann 30 Sekunden vor dem Ende ein schlechtes Zuspiel an der blauen Linie und die Panther kamen nicht mehr in die Überzahlformation, so dass sie am Ende wieder nur mit leeren Händen dastanden.