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Da war die Pantherwelt noch in Ordnung. Yves Sarault bringt die Panther gegen Nürnberg mit 1:0 in Front. Foto: Sport- Press
Saison

Nur ein Punkt - Schlüsselsituationen bleiben ungenutzt

Die Panther kommen aus dem Tabellenkeller nicht heraus - gegen die Sinupret Ice Tigers reichte es nach Verlängerung nur zu einem mageren Pünktchen.

Da war die Pantherwelt noch in Ordnung. Yves Sarault bringt die Panther gegen Nürnberg mit 1:0 in Front. Foto: Sport- Press

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Die Panther kommen aus dem Tabellenkeller nicht heraus - gegen die Sinupret Ice Tigers reichte es nach Verlängerung nur zu einem mageren Pünktchen.

Dabei fing die Partie ganz ordentlich für die Mannen von Benoit Laporte an. Bereits nach 127 Sekunden schloss Yves Sarault (erneut bester Panther) ein Break erfolgreich ab. Im weiteren Verlauf hatten die Panther zwar noch einige gute Möglichkeiten, verpassten aber das 2:0 zu machen. In der 11. Minute glichen die IceTigers allerdings zum 1:1 aus - Scott King, Shawn Carter und schließlich der Torschütze Brad Leeb nutzten ihre Freiräume gnadenlos aus. Durch einen Sonntagsschuss von Doug Ast in den Winkel gingen die Hausherren aber noch vor der ersten Drittelpause wieder in Führung (15.).

Den zweiten Spielabschnitt begannen die Schanzer engagiert und hatten mehrere Möglichkeiten das 3:1 zu machen - unter anderem scheiterten Ast (22.), Nickulas (24.) sowie Maximilian Brandl (25.). Ein Wechselfehler der Gäste wurde dann aber zur verdienten 3:1 Führung mit einem sehenswerten Treffer genutzt. Jason Holland spielte den langen Pass an die blaue Linie des Gegners auf Yves Sarault, der auf Matt Higgins quer legte. Der Pantherstürmer behielt die Nerven und verlud auch noch Patrick Ehelechner im Tor der IceTigers (28.). Der Knackpunkt in der Partie war das Überzahlspiel der Nürnberger in der 33. Minute, als Doug Ast für zwei Minuten raus musste. In diesem Powerplay fälschte Scott King einen Schuss von Cole Jarrett unhaltbar zum 2:3 Anschlusstreffer ab. Die Gäste witterten nun ihre Chance und übten weiterhin Druck auf Jimmy Waite aus. Die logische Konsequenz war der 3:3 Ausgleich durch Adrian Grygiel in der 38. Minute.

Die Überlegenheit der Franken hielt auch in den ersten zehn Minuten des letzten Drittels an. Die IceTigers erspielten sich nun Chance um Chance, doch ein weiteres Gegentor fiel zum Glück nicht. Oberwasser bekamen die Panther erst bei einem Überzahlspiel in der 52. Minute wieder, als Martin Ancicka auf die Strafbank verbannt wurde. Als Matt Higgins dann aus aussichtsreicher Position gefoult wurde, erkannte Schiedsrichter Rick Looker auf Penalty für die Ingolstädter. Der gefoulte trat selbst an, vergab jedoch die große Chance zur erneuten Führung. Drei Minuten vor dem Ende durften die Schanzer noch einmal mit einem Mann mehr agieren, doch auch diese Situation wurde nicht zum Torerfolg genutzt.

In der Verlängerung sprach Rick Looker eine sogar für die Gäste nicht nachvollziehbare Strafzeit gegen Jimmy Waite wegen Spielverzögerung aus, als Waite einen Schuss mit dem Stock gehalten hatte und die Scheibe wegschoss. Im Gegensatz zu den Panthern ließen sich die IceTigers diese Chance nicht entgehen - Scott King holte den Zusatzpunkt nach Nürnberg (64.). Der Sieg der Gäste war letztlich verdient - wer einen Zwei-Tore-Vorsprung nicht über die Zeit bringt und Schlüsselsituationen wie einen Penalty oder zwei Powerplays gegen Ende der regulären Spielzeit nicht nutzt, muss sich nicht wundern, wenn am Ende wieder kein Sieg herausspringt.

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