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Viel Arbeit für Füchse Torwart Lukas Lang, hier Rene Rothke mit einer Torchance. Foto: Sport-Press
Saison

Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten

Beim Spiel des Tabellenvorletzten gegen das Schlusslicht der DEL kamen die Panther zu einem knappen 4:2- Erfolg. Gegen die Duisburger Füchse stand das Spiel nach einer 3:0- Führung im Schlussabschnitt lange auf der Kippe, letztlich feierten die Panther aber den vierten Heimsieg in der laufenden S…

Viel Arbeit für Füchse Torwart Lukas Lang, hier Rene Rothke mit einer Torchance. Foto: Sport-Press

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Beim Spiel des Tabellenvorletzten gegen das Schlusslicht der DEL kamen die Panther zu einem knappen 4:2- Erfolg. Gegen die Duisburger Füchse stand das Spiel nach einer 3:0- Führung im Schlussabschnitt lange auf der Kippe, letztlich feierten die Panther aber den vierten Heimsieg in der laufenden Saison.

Wie schon so oft in dieser Saison starteten die Ingolstädter sehr ordentlich in die Partie. Yves Sarault hatte die Führung bereits nach 47 Sekunden auf dem Schläger. In dieser Szene verhängte Schiedsrichter Stefan Vogl auch die erste Strafzeit gegen die Gäste. Im folgenden Powerplay hatte der ERC beste Einschussmöglichkeiten, ein Treffer wollte zunächst aber nicht gelingen. Allerdings klingelte es zum ersten Mal im Duisburger Kasten kurz nachdem die Gäste wieder komplett waren. Thomas Greilinger scheiterte noch mit seinem Schussversuch an Lukas Lang, aber der Nachschuss von Martin Hinterstocker saß - 1:0 (4. Minute). Anschließend die Gäste zum ersten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis. Ex- Panther Daniel Tkaczuk hatte dabei die größte Chance zum direkten Ausgleich nach schnellem und direktem Zusammenspiel. In der Folgezeit verhängte der Unparteiische Stefan Vogl fleißig Strafzeiten. In Überzahl schob Doug Ast auf Zuspiel von Jason Holland die Scheibe am linken Pfosten vorbei. In der 11. Minute dann endllich der nächste Treffer. Im Powerplay bugsierte Glen Goodall den Puck auf Zuspiel von Eric Nickulas zum 2:0 über die Linie (13.). Kurz vor Ende des ersten Drittel die Gäste mit einer 83-sekündigen fünf gegen drei Überzahl. Der ERC überstand diese Situation aber bravourös - nur einen Schuss konnte die Füchse in dieser Zeit ansetzen durch Jean-Luc Grand-Pierre - Sasa Martinovic schlug die Scheibe in höchster Not aus dem Slot.

Nur 70 Sekunden waren im zweiten Spielabschnitt absolviert, da legten die Panther mit dem 3:0 nach, auch wenn das Tor etwas glücklich zustande kam. Yves Sarault zog ab, die Scheibe prallte von der Bande vor das Tor und Matt Higgins staubte zum 3:0 ab. In der Folgezeit waren die Ingolstädter aber wieder einmal zu passiv und konnten das Niveau des ersten Drittels nicht Aufrecht erhalten. Ein Fehler von Allan Rourke in der Angriffszone hatte eine Zwei-gegen-Eins Situation zur Folge die Justin Cox selbst erfolgreich zum 1:3 abschloss (28.). Das Spiel verflachte in den letzten zehn Minuten des zweiten Abschnitts zusehends.

Das änderte sich im Schlussabschnitt leider nicht. Zwar hatten die Panther in der 45. und 46. Minute zwei Chancen durch Bruno St. Jacques und Jason Holland zur Vorentscheidung, ansonsten waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Doch die Füchse nutzten wieder einen Konter durch Peter Abstreiter und schon ging das große Zittern wieder los (47.). Die Panther versäumten es den Sack frühzeitig zuzumachen. Duncan Milroy vergab sogar eine einhundertprozentige Chance vor dem leeren Tor (57.). Im direkten Gegenzug holten die Füchse noch eine Strafzeit heraus. Morten Ask und Alexander Selivanov hatten im Powerplay sogar den Ausgleich auf dem Schläger - Jimmy Waite verhinderte aber den späten Ausgleich. Yves Sarault setzte 32 Sekunden vor dem Ende mit einem EmptyNetGoal den Schlusspunkt in einer insgesamt schwachen DEL-Partie.