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1 Tor und 1 Assist für Duncan Milroy
Saison

Sieg auf der ganzen Linie

Mit 4:1 siegte der ERCI am Freitagabend verdient gegen die Hamburg Freezers.

1 Tor und 1 Assist für Duncan Milroy

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Mit 4:1 siegte der ERCI am Freitagabend verdient gegen die Hamburg Freezers.

Im ersten Drittel war es ein Spiel der Überzahl-Situationen. Den Vorteil dabei hatten die Kühlschränke aus dem hohen Norden. Insgesamt gab es 277 Sekunden Überzahlspiel mit jeweils zwei Mann mehr auf dem Eis. Es begann in der vierten Minute, als die Panther mit Jean Francois Boucher und Jason Holland auf der Strafbank 84 Sekunden überwinden mussten. Kaum wider komplett, hatte Boucher auch die erste Chance, entschied sich aber im Slot für einen Pass auf Eric Nickulas, der allerdings zu weit rechts außen war um Jean Marc Pelletier im Kasten der Hamburger in Gefahr zu bringen. Wenige Augenblicke später erwischte es die Gäste. Stephan Retzer nahm erst auf der Strafbank Platz, dann hämmerte Richard Müller den Puck mit einem Break den Puck an die Latte, ehe er wenige Augenblicke später neben Retzer Platz nahm und mit ihm gemeinsam 93 Sekunden auf der Sünderbank verbrachte. Die Panther zwar mit druckvollem Spiel in dieser Zeit aber ohne Fortune. Eine schönes Zuspiel vergab Duncan Milroy als beide Teams wieder komplett waren (11.) Das waren sie aber nicht lange. Stephan Daschner und Eric Nickulas verweilten 97 Sekunde gemeinsam in der Kühlbox und Jimmy Waite hatte alle Hände voll zu tun einen Rückstand zu verhindern. Kaum wider komplett vergab Yannic Seidenberg in der 17. Minute die beste Möglichkeit der Panther, Pelletier wehrte ab, zum Nachschuss war keiner da. Kurz später ein wunderschöner Move von Jason Holland, der einen Hamburger Verteidiger wie einen Schüler düpierte, aber auch am Keeper der Freezers scheiterte.

Yves Sarault musste vom zweiten Drittel an mit einer Zerrung zuschauen, so dass der ERCI fortan nur mehr mit neune Stürmern plus Tobias Draxinger im Sturm agieren konnte. Auf dem Eis ging es ähnlich wie zum Ende des ersten Abschnittes weiter. Herr Aumüller verhängte weiterhin hüben wie drüben seine Strafzeiten, die Hamburger zwar weiterhin mit gefährlichen Kontern, Jimmy Waite jedoch immer wieder sicher und der ERCI – der schoss Tore, und das nicht unverdient. Doug Ast fälschte einen Jean Francois Boucher-Schuss unhaltbar für Pelletier in das Netz der Freezers ab, der Puck rutschte dem Hamburger Keeper durch die Schoner.

Zweieinhalb Minuten später krönte Duncan Milroy seine starke Leistung. Erst probiert er einen Backhander und scheitert am Hamburger Torsteher, dann verpasst er nur knapp ein Zuspiel im Slot, ehe er auf Zuspiel von Martin Hinterstocker und Sasa Martinovic zum 2:0 verwandelte (29.).

Die Gäste erwischte es ab der 31. Minute wieder, womit ? Mit zwei Mann weniger. Wilm Clarke und Paul Manning durften zwei Minuten pausieren. Der ERCI drückte, und kam dann schließlich mir bei einem 5-4-Powerplay durch einen Mordshammer von Jakub Ficenec zum 3:0.

Thomas Greilinger hatte wenig später sogar das 4:0 auf dem Schläger, was dem Guten aber wohl etwas zu viel gewesen wäre.

Im letzten Drittel suchte der ERCI das entscheidende vierte Tor, aber dies wollte nicht gelingen,. Im Gegenteil, die Freezers schlugen zu, Max Schmidle machte das 1:3 und es kamen trotz der guten Spielweise der Panther schon Erinnerungen an Partien zuvor auf. Diesen Erinnerungen machte aber im direkten Gegenzug Eric Nickulas einen Strich durch die Rechnung. Im Slot bekommt der die Scheibe von Michael Waginger, zieht aus voller Fahrt voll durch, keinerlei Chance für Pelletier, 4:1.

Von diesem Schock musste sich dann erst einmal der Gast aus Hamburg erholen. Erst in der 54. Minute konnte Sean Blanchard das Tor von Jimmy Waite wieder in Gefahr bringen, so richtig durchdacht wirkte das aber nicht mehr. Somit ging der ERCI mit dem dritten Sieg in Folge aus der Partie, Balsam auf die Nerven der Laporte-Schützlinge. Balsam auch auf die Seelen der lautstarken ERCI-Fans, die ihre Schützlinge unermüdlich anfeuerten. Sieg also auf der ganzen Linie.

Bildergalerie

Yannic Seidenberg vor Jean-Francois Pelletier
Yannic Seidenberg vor Jean-Francois Pelletier