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Rene Röthke mit der ersten großen Chance für die Panther. Foto: kbumm
Saison

Verdienter Sieg gegen den Tabellenführer

Mit 3:2 gewann der ERC Ingolstadt verdient gegen die Hannover Scorpions, die immerhin als aktueller Tabellenführer der DEL nach Ingolstadt reisten. Gute Nachrichten von Seiten des ERC gab es bereits vor dem Spiel. Zum einen konnte man den Vertrag mit Bruno St. Jacques um zwei Jahre plus vereinsse…

Rene Röthke mit der ersten großen Chance für die Panther. Foto: kbumm

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Mit 3:2 gewann der ERC Ingolstadt verdient gegen die Hannover Scorpions, die immerhin als aktueller Tabellenführer der DEL nach Ingolstadt reisten. Gute Nachrichten von Seiten des ERC gab es bereits vor dem Spiel. Zum einen konnte man den Vertrag mit Bruno St. Jacques um zwei Jahre plus vereinsseitiger Option auf ein drittes Jahr verlängern, zum anderen lichtete sich das Lazarett ein wenig, so kehrten Matt Higgins, Rene Röthke, Glen Goodall und Matt Keith wieder zurück ins Team.

Die Hannoveraner erwischten einen Start nach Maß - gleich das erste Powerplay konnte die Truppe von Hans Zach zum 1:0 nutzen (St. Jaques musste wegen Bandenchecks vom Eis) - Torschütze war Thomas Dolak der ungehindert abschließen durfte und in den rechten Winkel traf (5.). Auf der anderen Seite hatte Rene Röthke die erste gute Chance für die Panther als er von links Richtung Tor zog, aber an Alex Jung scheiterte (9.). Die größte Chance zum 2:0 für die Gäste vergab Eric Schneider, der völlig frei vor Waite die scheibe nicht im Tor unterbringen konnte (10.). Kurz vor Ende des ersten Drittels wurden die Angriffsbemühungen der Panther im ersten Drittel noch belohnt - zunächst brachte Allan Rourke die Scheibe frei vor Jung nicht im Tor unter, aber sieben Sekunden vor der ersten Pause war es dann Doug Ast auf Zuspiel von Thomas Greilinger, der den 1:1 Ausgleich besorgte und damit die mangelnde Chancenverwertung der Scorpions bestrafte.

Fight zwischen Seidenberg und Mondt

Der Höhepunkt des zweiten Drittels war sicherlich die packende Schlägerei zwischen Yannic Seidenberg und Nikolaus Mondt, bei der keiner von beiden als eindeutiger Sieger hervorging, wobei Seidenberg sich zum Ende Vorteile erkämpfen konnte. Der Schiedsrichter schickte beide für 2+2+10 Minuten vom Eis (39.).

In der 23. Minute war das Spiel für Matt Higgins bereits wieder beendet - er verletzte sich am linken Knie und fällt somit nun leider erneut aus. Auch Eric Nickulas verletzte sich im weiteren Verlauf der Partie. In der 28. Minute jubelte bereits die Saturn-Arena, weil Michael Waginger zum vermeintlichen 2:1 einschoss, aber Schiedsrichter Reichert verwehrte aufgrund von Torraumabseits nach Studium des Videobeweises die Gültigkeit dieses Treffers. Tore Vikingstad (31.) und Matt Dzieduszycki (33.) hätten die Gäste wieder in Führung bringen können, doch der Pfosten bzw. Jimmy Waite hatten was dagegen. Konsequent waren die Gäste aber wieder im Powerplay. Das zweite Überzahlspiel für die Gäste (Ast saß wegen Behinderung draußen) wurde wieder genutzt, diesmal traf Chris Herperger auf Zuspiel von Eric Schneider - somit ging es mit einer 2:1 Führung in die zweite Drittelpause.

Kurioser 2:2 Ausgleich durch Ficenec

Im letzten Drittel drehten die Schanzer noch einmal richtig auf und beherrschten das Spielgeschehen weitgehend. Allerdings fiel der 2:2 Ausgleich für den ERC zwar verdient aber dennoch kurios. Jakub Ficenec wollte die Scheibe eigentlich nur im Angriffsdrittel halten, doch die Scheibe flog in einer Bogenlampe Richtung Tor und am verdutzten Alexander Jung vorbei ins Netz (46.). Anschließend drehten die Panther richtig auf und drängten nun auf den Siegtreffer. Thomas Greilinger (48.) und Rene Röthke (49.) hatten das 3:2 bereits auf dem Schläger. Beim folgenden Powerplay meldeten sich die Scorpions aber noch einmal zu Wort - Matt Dzieduszycki scheiterte bei einer zwei gegen eins Situation völlig frei vor Waite (50.).

Siegtreffer durch Michael Waginger

Fast schon überfällig dann doch noch das 3:2 durch Michael Waginger, der in Überzahl im Slot völlig frei abschließen konnte (54.). Die Panther brachten diesen Vorsprung über die Zeit und sicherten sich somit die drei Punkte, auch wenn Hannover noch einmal alles versuchte und im Powerplay kurz vor Schluss sowie beim Spiel 6 gegen 5 (Jung ging vom Eis) noch zu gefährlichen Chancen kamen.

Bildergalerie

Szene mit Seltenheitswert: Rauferei zwischen Yannic Seidenberg und Niki Mondt. Foto: kbumm
Szene mit Seltenheitswert: Rauferei zwischen Yannic Seidenberg und Niki Mondt. Foto: kbumm
Torschütze Doug Ast zum 1:1. Foto: kbumm
Torschütze Doug Ast zum 1:1. Foto: kbumm
Thomas Greilinger gab hier die Vorlage zum Tor von Ast. Foto: kbumm
Thomas Greilinger gab hier die Vorlage zum Tor von Ast. Foto: kbumm
Alexander Jung blieb Sieger gegen Glen Goodall. Foto: kbumm
Alexander Jung blieb Sieger gegen Glen Goodall. Foto: kbumm