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Eine hart umkämpfte Partie bis zum Schluss. Foto: kbumm
Saison

Am Ende muss man mit einem Punkt zufrieden sein

Nur einen Punkt konnten die Panther am Donnerstag Abend in der heimischen Saturn-Arena gegen die Krefeld Pinguine behaupten. Die Gäste agierten insgesamt etwas cleverer und nahmen den Zusatzpunkt nach Penaltyschießen letztendlich verdient mit in die Seidenstadt.

Eine hart umkämpfte Partie bis zum Schluss. Foto: kbumm

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Nur einen Punkt konnten die Panther am Donnerstag Abend in der heimischen Saturn-Arena gegen die Krefeld Pinguine behaupten. Die Gäste agierten insgesamt etwas cleverer und nahmen den Zusatzpunkt nach Penaltyschießen letztendlich verdient mit in die Seidenstadt.

Nach nur 24 gespielten Sekunden schickte Schiedsrichter Daniel Piechaczek ERC-Stürmer Jean-Francois Boucher wegen eines Kniechecks in die Kühlbox. Das anschließende Powerplay nutzten die Gäste gleich zur 1:0 Führung. Jim Fahey jagte eine von der Bande zurückpallende Scheibe ins Tor (2.). Die Pinguine blieben weiterhin am Drücker, verpassten es aber 2:0 direkt nachzulegen - Shay Stephenson (3.) und Michael Endraß (4.) scheiterten aus aussichtsreichen Positionen. Auf der anderen Seite hatte Michael Waginger in Überzahl die erste gute Möglichkeit für die Panther zu verzeichnen (5.). Mit zunehmender Spieldauer schafften es die Ingolstädter dem Spiel mehr und mehr ihren Stempel aufzudrücken. Die logische Konsequenz war der 1:1 Ausgleich durch einen harten und platzierten Schuss von Thomas Greilinger (11.). Die größte Chance zur Pantherführung hatte Martin Hinterstocker, der in Unterzahl zum Break ansetzte, aber an Scott Langkow scheiterte (18.).

Der Beginn des zweiten Spielabschnitts glich dem des ersten. Die Pinguine bekamen ein Überzahlspiel zugesprochen und nutzten dieses wiederum zur erneuten Führung. Richard Pavlikovsky nahm von der blauen Linie aus Maß und hämmerte die Scheibe in die Maschen (24.). Fast wäre Duncan Milroy zwei Minuten später die direkte Antwort gelungen, doch er scheiterte bei seinem Versuch aus kurzer Distanz am Pfosten - Langkow wäre bereits geschlagen gewesen. Im weiteren Verlauf hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, aber es blieb beim 2:1 nach dem zweiten Drittel obwohl die Panther zum Einen noch ein Break durch Maximilian Brandl hatten (kam von der Strafbank) und zum Anderen ein vierminütiges Powerplay nicht nutzten. Im Gegenteil, die Pinguine fuhren in dieser Unterzahl zwei blitzsaubere Konter aber verpassten es, den Sack frühzeitig zuzumachen.

Da der Schiedsrichter seiner kleinlichen Linie weiterhin treu blieb, wurden auf beiden Seiten auch weiterhin fleißig Über- und Unterzahlspiel praktiziert. In der 48. Minute musste Stephan Daschner wegen Ellenbogenchecks für zwei Minuten vom Eis. In diesem Überzahlspiel nahmen die Krefelder das Tor von Jimmy Waite für zwei Minuten unter Dauerbeschuss, doch der Ingolstädter Keeper ließ sich nicht überwinden und rettete fünf, sechsmal in höchster Not. Besser machten es dann die Panther in ihrem siebten Überzahlspiel an diesem Abend. Glen Goodall drückte die Scheibe aus kurzer Distanz zum 2:2 über die Linie (53.). Dieser Spielstand änderte sich auch nicht mehr bis zum Ende der regulären Spielzeit.

Auch in der fünfminütigen Verlängerung kam es trotz je einem Überzahlspiel auf beiden Seiten nicht mehr zu einer vorzeitigen Entscheidung. Das Penaltyschießen musste über den Zusatzpunkt entscheiden und den sicherten sich letztendlich verdient die Krefeld Pinguine, bei denen Lynn Loyns und Richard Pavlikovsky trafen, während bei den Ingolstädtern sowohl Duncan Milroy als auch Thomas Greilinger bei ihren Versuchen scheiterten.

Am Sonntag kommt es nun zum Sechs-Punkte-Spiel bei den Kölner Haien ab 14:30 Uhr.

Bildergalerie

Martin Hinterstocker bei seinem Break im zweiten Drittel. Foto: kbumm
Martin Hinterstocker bei seinem Break im zweiten Drittel. Foto: kbumm
2:2 Ausgleich durch den Kapitän Glen Goodall. Foto: kbumm
2:2 Ausgleich durch den Kapitän Glen Goodall. Foto: kbumm
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