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ERC-Verteidiger Jason Holland mit einem Tor und 3 Assists. Foto: kbumm
Saison

ERCI siegt vor ausverkauftem Haus nach starkem Schlussdrittel

Der ERC Ingolstadt konnte das erste Spiel nach dem anstrengenden Spengler-Cup Turnier am Ende verdient mit 4:2 (1:0, 1:2, 2:0) gegen die Augsburger Panther für sich entscheiden. Damit kletterten die Panther auf den zwölften Tabellenplatz.

ERC-Verteidiger Jason Holland mit einem Tor und 3 Assists. Foto: kbumm

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Der ERC Ingolstadt konnte das erste Spiel nach dem anstrengenden Spengler-Cup Turnier am Ende verdient mit 4:2 (1:0, 1:2, 2:0) gegen die Augsburger Panther für sich entscheiden. Damit kletterten die Panther auf den zwölften Tabellenplatz.

Den besseren Start in eine hart umkämpfte Partie hatten die Gäste aus Augsburg, die durch Brett Engelhardt in der sechsten Minute in Überzahl die größte Möglichkeit zur Führung hatten. Die ersten gelungenen Offensivaktionen der Ingolstädter konnten Thomas Greilinger (9.) und Matt Keith (12.) für sich verbuchen, allerdings scheiterten beide am Augsburger Keeper Dennis Endras. Das erste Tor im bayerischen Derby gelang in der 13. Minute dem ERCI. ERCI-Verteidiger Jason Holland, der eine sehr gute Partie ablieferte (war an allen vier Toren beteiligt), setzte sich rechts sehenswert durch, zog vor das Tor und ließ Endras keine Chance. Beide Teams durften anschließend noch jeweils ein Powerplay spielen, ein weiteres Tor fiel jedoch im ersten Abschnitt nicht mehr.

Duncan Milroy markierte aber nur 33 Sekunden nach Wiederbeginn das 2:0, als er von Ficenec am langen Pfosten mustergültig bedient worden war und nur noch einschieben brauchte. Trotz dieses Treffers in Überzahl war das Powerplay des ERCI zumindest im ersten und zweiten Drittel einfach zu harmlos. Vor allem die Reihe um Yves Sarault, Matt Higgins und Eric Nickulas konnten kaum für Gefahr sorgen - im Gegenteil: Jimmy Waite musste mehrmals gefährliche Konter in Unterzahl entschärfen. Besser machten es da die Gäste, die in Überzahl ordentlich Druck machten und im zweiten Drittel auch zweimal trafen. Rhett Gordon (26.) und Chris Collins aus spitzem Winkel (29.) glichen die Partie durch zwei Überzahltreffer wieder aus. Der AEV witterte nun seine Chance und übernahm sowohl auf den Rängen als auch auf dem Spielfeld das Kommando, allerdings blieb es beim 2:2 nach zwei Dritteln.

Wer nun dachte, dass sich beim ERC ein Kräfteverschleiß im letzten Drittel bemerkbar machen würde, musste sich eines besseren belehren lassen. Die Panther kamen aggressiv aus der Kabine und schnürten die Gäste im eigenen Drittel ein, was mehrere Überzahlspiele für den ERC zur Folge hatte. Eines davon nutzte Duncan Milroy mit seinem zweiten Treffer zur 3:2 Führung (45.). Im weiteren Verlauf ließen die Ingolstädter so gut wie keine Torchancen mehr zu, wie auch das Torschussverhältnis von 11:4 im letzten Drittel wiederspiegelte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Yannic Seidenberg 41 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor.

Bildergalerie

Torjubel zum 1:0 der vierten Reihe. Foto: kbumm
Torjubel zum 1:0 der vierten Reihe. Foto: kbumm
Thomas Greilinger bei seiner Torchance in der 9. Minute. Foto: kbumm
Thomas Greilinger bei seiner Torchance in der 9. Minute. Foto: kbumm