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Saison

Nur noch theoretische Chancen auf die Pre-Play-Offs

Gegen die Füchse Duisburg kassierten die Panther erneut eine herbe Niederlage. Mit 4:5 (1:1, 1:1, 2:3) unterlag der ERC Ingolstadt beim Tabellenschlusslicht. Die Ingolstädter lieferten eine durchwachsene Vorstellung ab und es zeigte sich einmal mehr der eklatante Qualitätsmangel vor allem im Stur…

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Gegen die Füchse Duisburg kassierten die Panther erneut eine herbe Niederlage. Mit 4:5 (1:1, 1:1, 2:3) unterlag der ERC Ingolstadt beim Tabellenschlusslicht. Die Ingolstädter lieferten eine durchwachsene Vorstellung ab und es zeigte sich einmal mehr der eklatante Qualitätsmangel vor allem im Sturm. Rein rechnerisch ist der Einzug in die Pre-Play-Offs zwar noch möglich, aber es bedürfte dazu schon einem Eishockeywunder.

Dabei lief das Spiel aus Sicht der Panther gar nicht so schlecht an. Die Ingolstädter übernahmen sofort die Initiative und erspielten sich einige Torchancen. In der achten Minute gelang im ersten Powerplay auch gleich die 1:0 Führung durch Bruno St. Jacques. Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels leistete sich aber Sebastian Vogl, der für Jimmy Waite ins ERC-Tor rückte, einen folgendschweren Aussetzer in eigener Überzahl - er spielte die Scheibe hinter dem Tor auf Steve Palmer, der sich für den Assist bedankte und ins leere Ingolstädter Tor zum 1:1 einschob.

Die Anfangsminuten des zweiten Spielabschnitts gehörten den Hausherren, die gleich mehrere Überzahlsituationen ungenutzt ließen. Kaum wieder komplett gelang Allan Rourke auf Zuspiel von Duncan Milroy in Stürmermanier das 2:1 für den ERCI (28.). Wie schon im ersten Drittel konnten die Schanzer diese Führung nicht in die Drittelpause mitnehmen, geschweige denn sie ausbauen. Ausgerechnet der Ex-Panther Cameron Mann markierte alleine vor Sebastian Vogl den 2:2 Ausgleich (37.)..

Im entscheidenden letzten Drittel verpassten es die Ingolstädter sich die letzte halbwegs realistische Chance auf einen Pre-Play-Off Platz mit einem Sieg offen zu halten. Michael Rimbeck verwertete einen Abstauber nach einem Schuss von Morten Ask zum 3:2 (46.). Rene Röthke konnte aber nur 67 Sekunden auf Zuspiel von Michael Waginger ausgleichen - 3:3. In den letzten fünf Minuten der Partie ging es dann Schlag auf Schlag. Wieder waren die Ingolstädter in Überzahl und zum zweiten Mal klingelte es im eigenen Tor - Torschütze Jan Alinc (55.). Doch erneut gelang im direkten Gegenzug der Ausgleichstreffer zum 4:4 durch Glen Goodall. Jan Alinc traf aber nur 39 Sekunden später erneut ins Ingolstädter Tor und besiegelte mit dem 5:4 die Ingolstädter Niederlage. Zwar sprangen bei sechs gegen fünf auf dem Eis noch zwei Möglichkeiten für den ERC heraus, aber ein weiteres Tor gelang nicht mehr.