
ERC siegt auch gegen Hamburg
Zwei Tage nach der Heimniederlage gegen die Eisbären Berlin konnte sich der ERC Ingolstadt vor heimischen Publikum gegen den anderen Anschütz-Club aus Hamburg verdient mit 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) durchsetzen. Damit beträgt der Rückstand auf die Hamburg Freezers (Platz 10 / letzter Pre-Play-Off Platz)…
Doppelpack für Thomas Greilinger. Foto kbumm
Zwei Tage nach der Heimniederlage gegen die Eisbären Berlin konnte sich der ERC Ingolstadt vor heimischen Publikum gegen den anderen Anschütz-Club aus Hamburg verdient mit 3:1 (0:0, 2:0, 1:1) durchsetzen. Damit beträgt der Rückstand auf die Hamburg Freezers (Platz 10 / letzter Pre-Play-Off Platz) noch fünf Punkte.
Beide Teams ließen es zu Beginn etwas ruhiger angehen und überstanden die ersten Unterzahlsituationen schadlos. Die erste wirklich nennenswerte Torchance hatte Duncan Milroy bei einer zwei gegen eins Situation (9.). Auf der anderen Seite prüfte Francois Fortier eine Minute später nach einem groben Puckverlust ERC-Keeper Jimmy Waite aus spitzem Winkel. Wirklich hochkarätige Möglichkeiten waren auch in der Folge nicht oft zu sehen, wenngleich der ERCI mehr vom Spiel hatte und sich öfters vor des Gegners Tor tummelte. Doch beide Torhüter zeigten eine starke Leistung und hielten ihren Kasten in den ersten zwanzig Minuten sauber.
Ganz anders war da der Start ins zweite Drittel. Nach drei Minuten vergab Yannic Seidenberg eine hundertprozentige Torchance, als er einen Abpraller (Bruno St. Jaques hatte geschossen) im Slot über das leere Tor hob, obwohl Jean-Marc Pelletier bereits geschlagen gewesen wäre. Wenige Augenblicke war es dann aber soweit und die Ingolstädter gingen verdient in Führung und das gleich mit einem Doppelschlag. Das 1:0 erzielte Thomas Greilinger auf Zuspiel von Duncan Milroy aus kurzer Distanz (27.). Nur 36 Sekunden später erhöhte René Röthke auf 2:0, als er ein schönes Zusammenspiel mit Stefan Daschner mit einem Schlenzer in den Winkel abschloss. Die beste Chance zum Anschlusstreffer für die Gäste vereitelte Jimmy Waite gegen Hamburgs Nummer 29, Alexander Barta, der alleine vor ihm auftauchte (32.). Die Freezers taten in der Folge etwas mehr für ihr Offensivspiel, doch die Pantherdefensive war zu keiner Zeit wirklich überfordert - spätestens bei Jimmy Waite war dann Schluss für die Hanseaten.
Im letzten Drittel machten die Hamburg Freezers das Spiel, während sich die Ingolstädter Panther darauf konzentrierten keinen Treffer zu bekommen und selbst mit Kontern das Spiel zu entscheiden. Bis zur 49. Minute ging diese Taktik auch vollends auf. Im Powerplay verkürzte Francois Fortier aber freistehend per Direktschuss auf 1:2. Ein weiteres Unterzahlspiel (Glen Goodall musste für zwei Minuten vom Eis) konnten die Panther aber killen. Zu einer Schlussoffensive der Freezers kam es nicht mehr, weil die sich eine Strafzeit nach der anderen einhandelten und zeitweise sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis standen. Eines dieser fünf gegen drei Überzahlspiele nutzte Thomas Greilinger nach schönem Diagonalpass von Jakub Ficenec zur Entscheidung (59.) - 3:1 Ingolstadt.
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