
Panther müssen sich in Augsburg geschlagen geben
In Bestbesetzung ging es für den ERC Ingolstadt zum Derby nach Augsburg, auch wenn einige Akteure grippegeschwächt in die Partie gingen. Gleichzeitig war es ein sehr wichtiges Spiel im Kampf um die Pre-Play-Offs was man sowohl auf dem Eis als auch neben dem Eis spürte. Die Ingolstädter Panther ha…
Duncan Milroy, Thomas Greilinger und Yannic Seidenberg sorgten immer wieder für Gefahr. Hier scheiterte Seidenberg am Pfosten. Foto: Sport-Press
In Bestbesetzung ging es für den ERC Ingolstadt zum Derby nach Augsburg, auch wenn einige Akteure grippegeschwächt in die Partie gingen. Gleichzeitig war es ein sehr wichtiges Spiel im Kampf um die Pre-Play-Offs was man sowohl auf dem Eis als auch neben dem Eis spürte. Die Ingolstädter Panther hatten aber am Ende knapp das nachsehen und mussten sich mit 4:5 geschlagen geben. Damit ist der Pre-Play-Off Zug nun endgültig abgefahren - zwar sind 8 Punkte Rückstand bei noch drei ausstehenden Spielen theoretisch noch aufholbar, praktisch erscheint diese Aufgabe aber bei drei Konkurrenten unmöglich zu sein.
Die Augsburger Panther legten wie so oft los wie die Feuerwehr und gingen bereits in der zweiten Minute im Powerplay durch einen Hammer von der blauen Linie von Brett Engelhardt mit 1:0 in Führung. Zwar gelang den Schanzern ebenfalls in Überzahl der Ausgleich (8./Thomas Greilinger schloss eine wunderschöne Kombination über Duncan Milroy und Bruno St. Jacques ab), aber ein Fehler von Jimmy Waite, der einen harmlosen Schuss von Chris Collins aus der Fanghand rutschen ließ, brachte den ERC nur eine Minute nach dem 1:1 erneut ins Hintertreffen. Uli Maurer erhöhte zwölf Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels gar noch auf 3:1 für die Fuggerstädter.
Der ERCI, vor allem aber die Reihe um Duncan Milroy, Thomas Greilinger und Yannic Seidenberg, drehte nach dem Pausentee nun mächtig auf und konnte den Rückstand wettmachen. Die erste große Möglichkeit vergab Duncan Milroy alleine vor Dennis Endras noch (21.), aber Yannic Seidenberg verwandelte nur eine Minute später die nächste Panther-Chance. Im Powerplay gelang Bruno St. Jacques dann der 3:3 Ausgleich (27.). Die Ingolstädter blieben weiter am Drücker, aber ein weiterer Treffer gelang im zweiten Drittel nicht mehr.
Das letzte Drittel musste somit die Entscheidung bringen und da erwischten die Augsburger den besseren Start. Uli Maurer schoss seine Farben aus kurzer Distanz mit 4:3 wieder in Führung (46.). Es folgten zahlreiche Über- und Unterzahlspiele auf beiden Seiten, aber das entscheidende Tor fiel erst zwei Minuten vor Schluss bei fünf gegen fünf auf dem Eis nach einem Scheibenverlust im eigenen Drittel von Glen Goodall - Torschütze war Matt Ryan. Der 4:5 Anschlusstreffer durch Duncan Milroy 69 Sekunden vor dem Ende war leider nicht mehr als Ergebniskosmetik.
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