Gut gekämpft Federn gelassen, aber Sieger nach Punkten
Gut gekämpft, aber dennoch verloren ist das Fazit des ERC Ingolstadt beim Auftritt bei den Sinupret IceTigers. Ohne Jakub Ficenec, Michael Waginger, Doug Ast und Yves Sarault musste man die Partie in Nürnberg antreten, im Kasten stand bei der 3:4-Niederlage an der Noris Sebastian Vogl.
Gut gekämpft, aber dennoch verloren ist das Fazit des ERC Ingolstadt beim Auftritt bei den Sinupret IceTigers. Ohne Jakub Ficenec, Michael Waginger, Doug Ast und Yves Sarault musste man die Partie in Nürnberg antreten, im Kasten stand bei der 3:4-Niederlage an der Noris Sebastian Vogl.
Zu Beginn hatten die Hausherren mehr von der Partie, wurden von zwei Strafzeiten immer wieder ausgebremst, was jedoch nicht verhindern konnte, dass der ERCI ein Tor mit einem Mann mehr auf dem Eis hinnehmen musste. Greg Leeb schloß ein Break der IceTigers ab, nachdem man zuvor einen Pass der Schanzer im Aufbauspiel abfangen konnte.
Wie aus heiterem Himmel dann der Ausgleich, Stefan Daschner schloss den ersten ernstgemeinten Vorstoß der Gäste nach Zuspiel von Jean-Francois Boucher und Thomas Greilinger zum 1:1 ab, ein Ausgleich der eher glücklichen Art – egal.
Anfang des zweiten Abschnitts fast die Führung der Panther. Thomas Greilinger wird von Yannic Seidenberg mustergültig bedient und die um Duncan Milroy komplettierte Reihe, welche seit Wochen die beständigste Angriffsformation bildet, wäre um ein Haar einen weiteren Treffer reicher gewesen. Der ERCI ab der 20. Minute mit mehr Spielanteilen, das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite. Björn Barta machte es auf Zuspiel von Alexander Polaczek. Völlig allein vor Sebastian Vogl behält er die Nerven und lässt dem Keeper der Oberbayern keine Chance.
Eine Chance zum Abwehren hätte Vogl beim 1:3 gehabt, zumindest gab er von der Tribüne betrachtet eine unglückliche Figur ab, einen Schuss von Florian Keller verfehlt er mit seiner Fanghand.
Als das Spiel sich langsam aber sicher zu verflachen drohte setzte der ERCI wieder ein Zeichen, dass man die Partie noch nicht aufgegeben hatte. Bruno St. Jacques erzielte in der 39. Minute den Anschlusstreffer, wodurch dieses Drittel einigermaßen ausgeglichen verlief und man chancentechnisch, berücksichtigt man die gesamten 40 Minuten in die letzten 20 Minuten ausgeglichen startete.
Ausgeglichen gestaltete sich auch der Beginn dieser 20 Minuten, was man von dem Duell Stefan Daschner vs. Björn Barta nicht behaupten konnte. Der Ingolstädter klarer Sieger nach Punkten, das Kampfgericht sah dies jedoch anders und gab beiden Streithähnen jeweils zwei plus zwei Strafminuten aufgebrummt. Dies gefiel beiden Parteien nicht sonderlich, so schickten sich Duncan Milroy und Michael Periard an einen klaren Sieger herbei zu führen, Nun stand es fest, Ingolstadt siegte mit zwei Minuten nach einer unfairen Behinderung Periards mit anschließender Boxeinlage, welche beiden Aktueren weitere Strafzeiten wegen übertriebener Härte einbrachte. Dem ERCI gab dies die Möglichkeit in Überzahl zu agieren. Kaum konzentrierte man sich wieder auf das Eishockeyspiel, markiert Matt Higgins den Ausgleich der Gäste von der Donau.
Das vierte Tor der Nürnberger machte ein weiterer ehemaliger Ingolstädter Spieler. Alexander Polaczek wird nicht viel Widerstand in der Verteidigung entgegen gesetzt und netzt zum 3:4 (57.) ein. Greg Thomson probierte in der letzten Minute noch einmal sich zumindest einen Punkt zu sichern und nahm Sebastian Vogl vom Eis, geholfen hat es aber nichts mehr.