Lockerer Testspiel-Ausklang
In der SaturnArena konnte man sich am Sonntag schon für den Freitag einstimmen. Draußen noch strahlender Sonnenschein, in der Arena angenehm kühl, einige Trachten sind zu sehen, die einen an den Barthelmarkt in Oberstimm erinnern lassen. Auf dem Eis die ersten Minuten war nicht viel geboten, ein …
In der SaturnArena konnte man sich am Sonntag schon für den Freitag einstimmen. Draußen noch strahlender Sonnenschein, in der Arena angenehm kühl, einige Trachten sind zu sehen, die einen an den Barthelmarkt in Oberstimm erinnern lassen. Auf dem Eis die ersten Minuten war nicht viel geboten, ein erstes Überzahlspiel 33 Sekunden nach Beginn der Partie konnten die Huskies nicht nutzen und bei den Panthern dauerte es auch gute fünf Minuten ehe man durch Vince Belissimo und Dominik Walsh eine erste Duftnote setzen konnte. Danach ging es dafür umso schneller. Bereits im zweiten Überzahlspiel schlugen die Panther zu. Thomas Greilinger wird am linken Pfosten bedient und hat keine Mühe Adam Hauser im Kasten den Kasselaner zu überwinden (9.).
Nur zwei Minuten später der nächste Streich. Matt Hussey läuft alleine auf Hauser zu, der den ersten Schuss noch abwehren konnte, beim Nachschuss von Hussey jedoch machtlos war.
Was ein Thomas Greilinger kann, zweigte er in der 18. Spielminute. Schön bedient von Bob Wren, umspielte er die komplette Defensive der Gäste und lässt mit einem trockenen Schuss ins lange Eck Adam Hauser zum dritten Mal das Nachsehen.
Ganze 17 Sekunden waren im zweiten Abschnitt verstrichen, als Tyler Bouck am rechten Pfosten völlig alleine stand und keine Mühe hatte das Zuspiel von Thomas Greilinger und Bob Wren zum 4:0 zu verwerten.
Die Chance zum Anschlusstreffer vergab Fabio Carciola. Dimitri Pätzold bekam den Puck hinter seinem Tor an der Bande nicht unter Kontrolle und ein einem Huskie-Spieler gelang es das Hartgummi in den Slot zu spielen, jedoch zum Glück für Ingolstadt, einen guten Meter von Carciolas Kelle vorbei, der Kasten wäre leer gewesen. Eine Strafzeit gegen Prestin Ryan wegen unkorrektem Körperangriff hat den ERCI dann etwas aus dem Tritt gebracht, aber nicht in Gefahr. In der zweiten Hälfte wurde die Partie sichtlich ruppiger, Kassel konnte daraus allerdings kein Kapital schlagen, die Panther dagegen schon. Gerade waren die Gastgeber wieder komplett, erwischte es auf der anderen Seite Sebastian Bisailon, was prompt das 5:0 zur Folge hatte. Die Reihe um Thomas Greilinger hatte ihren Torhunger noch nicht gestillt. Bob Wren netzte in der 31. Minute ein und begrüßte den zweiten Keeper der Huskies, Stephen Ritter, der gerade auf das Eis gekommen war im Spiel.
Drei Minuten später, Rick Girard kehrte gerade von der Strafbank zurück das 6:0. Matt Hussey am rechten Pfosten im Nachschuss, nachdem Girard den ersten Versuch nicht erfolgreich abschließen konnte. Sie hätten den Huskies im zweiten Drittel noch ein paar einschenken können, da konnten die Gäste einem schon fast leid tun.
Manuel Klinge leitete den letzten Abschnitt ein, einer der seltenen Angriffe der Huskies, der aber Dimitri Pätzold nicht gefährlich werden konnte. Selbst in Unterzahl schafften die Gäste es nicht den Kasten der Raubkatzen in Bedrängnis zu bringen. Ab der 45. Minute waren sie sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Gerade als die Panther wieder komplett waren, gelang ihnen der Ehrentreffer. Ryan Kraft hat den bis dahin sehenswertesten Vortrag der Huskies über Trevor Johnson abgeschlossen.
Das konnten die Hausherren nicht ungesühnt lassen und fast im Gegenzug der siebte Treffer. Irgendwie kommt die Scheibe aus dem Gewühl vor Ritter vor die Kelle von Rick Girard, der keine Mühe hatte, am linken Pfosten den auf dem Eis liegenden Stephen Ritter zu überwinden.
Sehenswertes Solo von Thomas Greilinger in der 51. Spielminute, das aufzeigte, dass die Gästeabwehr völlig überfordert war. Nahezu jeden Spieler lässt er aussteigen und auch Ritter mit seinem Schuss ins lange Eck blieb nur das Nachsehen.
Wenig später die Panther 115 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis, in diesen zwei Minuten hatten die Schlittenhunde in der Defensive ihre stärkste Phase. Alles in allem also eine gelungene Geeralprobe vor dem Auftakt der Saison 2009/2010 am Freitag zuhause gegen die DEG. Gelungen ist auch der neue Videowürfel, ein Lob an die Verantwortlichen des ERCI, für den rundum guten Videowürfels und das Programm, das schon Geschmack auf mehr macht - Jawoi !