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Danke Doug! Doug Ast mit Gattin. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Heimpleite nach schwacher Leistung

Mit 4:3 gewannen die Grizzly Adams Wolfsburg am Nachmittag knapp und fügten dem ERC Ingolstadt damit die erste Heimniederlage in der laufenden Saison zu. Vor dem Spiel wurde Doug Ast für seinen jahrelangen Einsatz (ERC-Rekordtorschütze mit 100 Treffern) gedankt. Seine Nummer 18 wird beim ERC nie …

Danke Doug! Doug Ast mit Gattin. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

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Mit 4:3 gewannen die Grizzly Adams Wolfsburg am Nachmittag knapp und fügten dem ERC Ingolstadt damit die erste Heimniederlage in der laufenden Saison zu. Vor dem Spiel wurde Doug Ast für seinen jahrelangen Einsatz (ERC-Rekordtorschütze mit 100 Treffern) gedankt. Seine Nummer 18 wird beim ERC nie mehr vergeben werden - damit wird ihm die gleiche Ehre zuteil wie Jimmy Waite.

Die Panther lieferten über weite Strecken der Partie eine schwache Leistung ab, wenngleich auch die Ausfälle der drei Topverteidger Prestin Ryan, Bruno St. Jacques und Jakub Ficenec (Handverletzung, musste während des Spiels aufgeben) schlichtweg nicht kompensiert werden können. Im Sturm fehlte zudem weiterhin Matt Hussey. Die Ingolstädter erwischten trotzdem einen guten Start in das Spiel. Martin Hinterstocker, der als Verteidiger ausholf, erzielte per Schuss von der blauen Linie das 1:0 nach nur 44 Sekunden, Jochen Reimer im Tor der Grizzlies sah dabei allerdings nicht gerade gut aus. Den weiteren Verlauf des ersten Drittels bestimmten allerdings die Gäste. Immer wieder beschäftigten sie die ERC-Hintermannschaft mit dem Ziel den ERC-Verteidigern, die schon am Freitag teilweise nur zu viert aufliefen, die Kräfte zu rauben. Ken Magowan (7.) und John Laliberte (9.) vergaben noch aussichtsreiche Gelgenheiten zum Ausgleich, in der 13. Minute war es aber dann David Sulkovsky, der per Bauerntrick zum verdienten 1:1 ausglich. Erst in der 19. Minute konnte der ERC wieder für Gefahr vor Reimer sorgen - Tyler Bouck scheiterte im Slot.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts bekamen die Panther für 25 Sekunden die Gelgenheit mit fünf gegen drei Überzahl zu spielen. Thomas Greilinger setzte dabei die Scheibe zunächst an die Latte, bei fünf gegen vier konnte er aber dann doch verwandeln - die Panther führten wieder mit 2:1 (23.). Die Panther hatten nun ihre beste Phase des Spiels und konnten auch das nächste Powerplay in der 28. Minute nutzen - Pat Kavanagh markierte aus dem Slot das 3:1. Tyler Bouck hatte in Unterzahl nur eine Minute später gar das vermeintliche 4:1 erzielt, allerdings verweigerte Schiedsrichter Steffen Klau nach Studium des Videobeweises dem Treffer die Anerkennung. Das nächste Überzahlspiel (Stephan Daschner saß wegen unkorrekter Ausrüstung) nutzten die Wolfsburger durch Norm Milley dann zum 2:3 Anschlusstreffer (34.). Nur eine Minute später verwandelte Jason Ulmer ein Break eiskalt, der von einem Zusammenprall von Jakub Ficenec und Tim Hambly profitierte - 3:3.

Spätestens im letzten Drittel machte sich der Kräfteverschleiß beim ERC bemerkbar - es war einfach nicht mehr möglich die Wolfsburger entscheidend unter Druck zu setzen. Die beste Gelgenheit hatte Tyler Bouck mit seinem Solo in der 43. Minute, allerdings setzte er den Puck an den Pfosten. Die Gäste nutzten ein Überzahlspiel acht Minuten vor Schluss zum 4:3 Siegtreffer - Paul Traynor traf von der blauen Linie ins Schwarze.

Damit hat der ERC nach sechs Spielen erst sechs Punkte auf dem Konto, zu wenig für eine Mannschaft, die in die Play-Offs will.

Bildergalerie

Eine der wenigen Torchancen - Tyler Bouck. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Eine der wenigen Torchancen - Tyler Bouck. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Der Trainingsrückstand war bei Joe Motzko noch deutlich anzumerken. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Der Trainingsrückstand war bei Joe Motzko noch deutlich anzumerken. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de