Punkt in Mannheim beschert Panthern sechsten Tabellenplatz
Der ERC Ingolstadt hat an die guten Leistungen der letzten Wochen auch beim Auswärtsspiel in Mannheim nahtlos anknüpfen können und musste sich den Adlern erst in der Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben. Mit diesem Punkt in der Kurpfalz klettern die Panther zum ersten Mal in der laufenden Saison…
Der ERC Ingolstadt hat an die guten Leistungen der letzten Wochen auch beim Auswärtsspiel in Mannheim nahtlos anknüpfen können und musste sich den Adlern erst in der Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben. Mit diesem Punkt in der Kurpfalz klettern die Panther zum ersten Mal in der laufenden Saison in die direkten Play-off Ränge.
Nach zuletzt fünf Siegen in Folge reiste die Mannschaft von ERC-Coach Bob Manno mit breiter Brust nach Mannheim. Seine Mannen legten auch gleich einen Start nach Maß hin. Gerade einmal 90 Sekunden waren gespielt, als die schwarze Hartgummischeibe zum ersten Mal im Netz zappelte. Bob Wren bediente dem im Slot lauernden Rick Girard und der stocherte die Scheibe zur frühen Führung über die Linie.
Doch die Antwort der Adler ließ nicht lange auf sich warten. Das erste Powerplay nutzten die Mannheimer zum Ausgleich durch Scott King (5. Spielminute)- Vince Bellissimo saß auf der Strafbank. Ein rasanter Auftakt in einer sehr guten DEL-Partie. Und beide Mannschaften setzten ihre Offensivbemühungen weiter fort. Freddy Brathwaite auf Seiten der Adler und ERC-Goalie Dimitri Pätzold rückten so immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Joe Motzko und Michal Rimbeck hatten die erneute Führung für die Panther auf dem Schläger, aber Brathwaite reagierte glänzend. Das nächste Tor fiel aber auf der anderen Seite. Nathan Robinson spielte quer auf Sven Butenschön, der völlig frei aus fünf Metern zum Abschluss kam. Dimitri Pätzold reagierte glänzend, doch gegen den Abstauber von Mario Scalzo war auch er machtlos.
In der 13. Spielminute dann der Auftritt des Traumduos auf Ingolstädter Seite. Thomas Greilinger mit einem Zuckerpass auf seinen kongenialen Sturmpartner Bob Wren, der tanzte Schlussmann Brathwaite aus und hob die Scheibe aus spitzem Winkel ins Tor zum verdienten Ausgleich für den ERC. Und es kam noch besser: wiederum waren es Wren und Greilinger, die für den Torerfolg sorgten. Diesmal durfte sich aber Thomas Greilinger in die Torschützenliste eintragen- 22 Minuten waren da gespielt. Der ERC spielte weiter munter mit und hatte beste Gelegenheiten durch Waginger, Motzko und Wren, doch Brathwaite im Kasten der Adler verhinderte einen weiteren ERC-Treffer. Auch sein Gegenüber, Dimitri Pätzold konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Glänzend reagierte er in der 46. Spielminute gegen Tomas Martinec. Doch eine Zeigerumdrehung später musste er sich dann zum dritten Mal an diesem Abend geschlagen geben. Ausgerechnet der Ex-Panther Yannic Seidenberg brachte die Mannheimer zurück ins Spiel.
Die Verlängerung musste also die Entscheidung bringen. Und auch da erwies sich Yannic Seidenberg als Spielverderber und markierte in der 62. Minute den Siegtreffer für die Kurpfälzer. Für den ERC Ingolstadt geht es am kommenden Freitag weiter. Dann sind die Iserlohn Roosters zu Gast in der Saturn-Arena.