
Panther rupfen Gockel – 7:1 Sieg gegen Iserlohn
Vor 3.525 Zuschauern zeigte der ERC Ingolstadt ein grandioses Heimspiel. Mit 7:1 besiegten die Panther die Iserlohn Roosters klar und deutlich und zeigten teilweise Eishockey vom Feinsten. Die Torschützen: Tyler Bouck (2), Thomas Greilinger (2), Ben Clymer, Matt Hussey und Bob Wren.
Tyler Bouck auf dem Weg zum 1:0 bei fünf gegen drei (!) Unterzahl. Foto: Sport-Press
Vor 3.525 Zuschauern zeigte der ERC Ingolstadt ein grandioses Heimspiel. Mit 7:1 besiegten die Panther die Iserlohn Roosters klar und deutlich und zeigten teilweise Eishockey vom Feinsten. Die Torschützen: Tyler Bouck (2), Thomas Greilinger (2), Ben Clymer, Matt Hussey und Bob Wren.
Der ERC begann sehr aggressiv, und so hatte Gäste Goalie Sebastian Stefaniszin von Anfang an alle Hände voll zu tun. In der 3. Minute - die Panther zum ersten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis - die erste gute Gelegenheit für die Panther, aber den Pass von Thomas Greilinger verpasste Michael Bakos. Der ERC aber weiter druckvoll. In der 8. Minute eine ähnliche Situation, aber wieder fand der Pass von Greilinger keinen Abnehmer. Anschließend kam es zu einem kleinen Fight, in Folge dessen der ERC mit einem Mann weniger auf dem Eis stand, als 1 Minute später auch noch Dominic Walsh in die Kühlbox musste waren die Gäste vom Seilersee sogar mit 2 Mann in Überzahl. Doch die Panther zeigten sich davon wenig beeindruckt, und so schnappte sich Tyler Bouck an der eigenen blauen Linie den Puck von den Iserlohnern, entwischte den 2 Verteidigern und schob den Puck in doppelter Unterzahl zur verdienten 1:0 Führung durch die Beine von Stefaniszin. 60 Sekunden später – die Panther mittlerweile wieder zu viert – wurde Matt Hussey bei einem erneuten Break unsanft von den Beinen geholt. Die Strafe gegen Marty Wilford und das daraus resultierende 4-gegen-4 Spiel nutzte der ERC prompt zum 2:0. Ben Clymer packte den Hammer aus und jagte den Puck unhaltbar in den linken Winkel. In der letzten Spielminute des ersten Drittels dann auch die Gäste aus Iserlohn mit ihrer ersten guten Möglichkeit, Daniel Sparre fand aber in Dimitri Pätzold seinen Meister.
Im zweiten Drittel kamen die Gäste besser ins Spiel, und erarbeiteten sich so auch die eine oder andere Chance, hochkarätiges sprang dabei aber nicht heraus. In den folgenden Minuten passierte nicht viel, erst in den letzten Minuten nahm das Spiel noch mal Tempo auf. Zuerst probierte es Ben Clymer zweimal mit einem Distanzschuss, beide Male jedoch knapp vorbei (34.). Danach der IEC mit einer guten Möglichkeit aus spitzem Winkel durch Kris Sparre, aber Pätzold sicher. Im Gegenzug die Panther mit einem Konter über Matt Hussey, bei dem der Puck aber wie auch bei einem abgefälschten Schuss von ihm kurze Zeit später und ein bei einem Bauerntrick von Rick Girard den Weg ins Tor nicht finden wollte. So benötigte es abermals Thomas Greilinger’s individuelle Klasse um die Führung auszubauen. Dieser spielte sich durch die gesamte Abwehr und hatte auch den Torhüter schon geschlagen, aber ein Verteidiger konnte den Puck auf der Linie noch mit dem Schlittschuh stoppen. Den Abpraller konnte Greilinger dann jedoch noch im Fallen über die Linie schieben (37.). Kaum zwei Minuten später – wieder beide Mannschaften mit vier Mann auf dem Eis – vollendete abermals Thomas Greilinger einen schönen Angriff nach einem Querpass von Ben Clymer zum 4:0 für die Panther. Im direkten Gegenzug das vermeintliche 4:1 durch Jon Insana, nach Studium des Videobeweises entschied Schiedsrichter Christian Oswald jedoch auf Torraumabseits und gab den Treffer nicht.
Der ERC ging in Überzahl in den Schlussabschnitt, da es gegen die Gäste noch eine Strafe nach Ende des 2. Drittels gab. Bis auf einen Schuss von Stephan Daschner den Stefanziszin sicher hielt sprang dabei aber nicht viel heraus (42.). Nachdem eben dieser kurz darauf wegen Behinderung auf der Strafbank Platz nehmen musste, gelang den Gästen durch einen schönen Schuss von Brian Swanson in Überzahl der Ehrentreffer. Prestin Ryan bekam kurz danach eine weitere Strafzeit aufgebrummt. Thomas Greilinger dann in Unterzahl mit einem sehenswerten Alleingang, welcher nur auf unfaire Weise beendet werden konnte. Weiter ging es mit vier gegen vier. Dieses Mal benötigten die Panther nur sechs Sekunden für einen weiteren Treffer. Vince Bellissimo mit einem schönen Pass auf Matt Hussey, der völlig frei steht und souverän zum 5:1 verwandelte (45.). Die Panther in dieser Phase des Spiels mit einem Sturmlauf nach dem anderen. Eine Traumkombination über Ben Clymer und Pat Kavanagh schloss Tyler Bouck aus dem Slot ab - 6:1 (52.). Nur 27 Sekunden später dann sogar das 7:1 für die Panther. Bob Wren wurde von Thomas Greilinger klasse angespielt, so dass dieser nur noch ins Tor einschieben musste. Bei Gäste Goalie Sebastian Stefaniszin brannten daraufhin alle Sicherungen durch, so dass er Wren per Würgegriff zu Boden riss und mehrmals auf in einprügelte. Stefaniszin bekam daraufhin von Schiedsrichter eine Matchstrafe inklusive fünfminütigem Powerplay für die Panther aufgebrummt. Zwischen die Pfosten wechselte nun Danny aus den Birken. Der ERC schaltete nun merklich mehrere Gänge zurück, so dass keine weiteren Tore mehr fielen.
Im letzten Spiel vor der Länderspielpause sind die Panther ab 18:30 Uhr zu Gast bei den Lions in Frankfurt.