
18 Sekunden fehlen zum Sieg
Mit einer knappen 4:5-Niederlage nach Verlängerung verabschiedet sich der ERC Ingolstadt in die dreizehntägige Deutschland-Cup Pause. Bitter aus Ingolstädter Sicht, denn bis 18 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit lag die Mannschaft von Trainer Bob Manno mit 4:3 in Front. Mit dem Sieg schobe…
Bild: Sport Press
Mit einer knappen 4:5-Niederlage nach Verlängerung verabschiedet sich der ERC Ingolstadt in die dreizehntägige Deutschland-Cup Pause. Bitter aus Ingolstädter Sicht, denn bis 18 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit lag die Mannschaft von Trainer Bob Manno mit 4:3 in Front. Mit dem Sieg schoben sich die Hessen nun wieder am ERC in der Tabelle vorbei, der mit 28 Punkten auf dem sechsten Platz rangiert.
Der ERC Ingolstadt fand nur schleppend in die Partie gegen die Lions. Zwar hatte Joe Motzko die erste Gelegenheit des Spiels, aber der Schlagschuss stellte Ian Gordon vor nicht allzu große Probleme (6. Spielminute). Eine Zeigerumdrehung später dann das erste Überzahlspiel für den ERC, aber das Tor sollte auf der anderen Seite fallen. Eric Schneider schnappte sich die Scheibe, leitete sie schnell weiter auf den in der Mitte lauernden Nicholas Angell und der schlenzte die Scheibe unhaltbar für Dimtri Pätzold ins rechte obere Eck. Zwei weitere Überzahlsituationen später waren die Panther aber endlich erfolgreich. In der 16. Spielminute zog Matt Hussey einfach ab und Gordon im Kasten der Hessen konnte nur abprallen lassen. Ben Clymer stand goldrichtig und markierte den Ausgleich. Mit diesem Remis wurden zum ersten Mal an diesem Abend die Seiten gewechselt.
Die Panther kamen wie verwandelt aus der Kabine und erspielten sich beste Gelegenheiten. Aber Tyler Bouck und Matt Hussey scheiterten am glänzend aufgelegten Ian Gordon. Besser machten es die Lions. 28 Minuten waren gespielt, als Alexander Polaczek Simon Danner mustergültig bediente und der netzte ein zur erneuten Führung. Wer jetzt dachte, die Panther seien geschockt, der sollte eines Besseren belehrt werden. Doch immer wieder konnte Gordon sich gegen die ERC-Stürmer auszeichnen. Erst kurz vor dem zweiten Pausensirene wurden die Panther endlich belohnt. Einmal mehr war es Thomas Greilinger, der die Panther zurück ins Spiel brachte.
Auch im letzten Abschnitt drückten die Panther weiter aufs Gas und mit einem Doppelschlag in der 44. Minute gingen sie zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Vince Bellissimo erzielte das 3:2 und wenige Sekunden nach dem Tor des Italo-Kanadiers erhöhte der Ex-Frankfurter Pat Kavanagh auf 4:2.
Für die Hausherren gleichzeitig der Weckruf für die Schlussoffensive. Zunächst brachte Alexander Polaczek die Frankfurter auf 3:4 heran, 18 Sekunden vor dem Ende der Partie erzielte Jeff Ulmer gar den Ausgleichstreffer und so musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Und da war es erneut Nicholas Angell der die Scheibe über die Linie stocherte.