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Saison

Erneut acht Gegentreffer in der SaturnArena

An das letzte Drittel zuletzt gegen Köln angeknüpft, zumindest was die Leistung in der Defensive anbelangt hat der ERC Ingolstadt in der Partie gegen den EHC Wolfsburg. Die Panther kassieren die zweite Heimniederlage in Folge und verlieren in der SaturnArena mit 3:8

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An das letzte Drittel zuletzt gegen Köln angeknüpft, zumindest was die Leistung in der Defensive anbelangt hat der ERC Ingolstadt in der Partie gegen den EHC Wolfsburg. Die Panther kassieren die zweite Heimniederlage in Folge und verlieren in der SaturnArena mit 3:8

Anders als zuletzt gegen Köln, begannen die Panther dagegen sehr druckvoll, bereits in der zweiten Minute eine hervorragende Chance für Pat Kavanagh, direkt vor Jochen Reimer, aber der Keeper der Wolfsburger im Glück. Nach fünf Minuten befreiten sich die Gäste ihrerseits und übernahmen das Zepter, die erste Chance von Wolfsburg schön herausgespielt von Peter Sarno verpasste Norm Milley nur um ein Haar. Michael Waginger, Bob Wren und Ben Clymer mit einem Schlagschuss versäumten es die Panther in Führung zu bringen. Die orangen Gäste zwar mit mehr Puckbesitz bis dahin, aber zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend, wie aus dem Nichts mit dem Führungstreffer. Rick Looker hatte den Verdacht auf Torraumabseits und entschied sich erst nach dem Studium des Videobeweises in der zehnten Spielminute auf die Führung des EHC.

Die Antwort des ERC ließ nicht lange auf sich warten, Matt Hussey passt bei angezeigter Strafzeit, die Schanzer dadurch mit einem Mann mehr auf dem Eis zurück an die blaue Linie, und Bruno St. Jaques zieht ab. Die Scheibe wird noch von einem Wolfsburger abgefälscht und Jochen Reimer bleibt nur noch das Nachsehen.

Im kollektiven Tiefschlaf befand sich die Hintermannschaft des ERCI in der 16. Spielminute. Anton Krinner, Trainer der VW-Städter schien das Spiel der Kölner vom vergangenen Sonntag genau studiert zu haben. Kai Hospelt nutzt die Lethargie der Panther zum erneuten Führungstreffer der Gäste.

Thomas Greilinger versuchte es auf eigene Faust, keiner war mit dem Topscorer der Liga mitgegangen, scheiterte aber nachdem er von der Strafbank zurückgekommen war mit dem Versuch zum Ausgleich (19.).

Anfang des zweiten Drittels zeigte der Unparteiische Rick Looker, warum er in Ingolstadt meistens nur Pfiffe des Publikums erntet. Drei Minuten benötigte es den ERCI mit 1:4 in Rückstand zu bringen. Erst entscheidet er bei einem scheinbar fairen Check von Bruno St.Jaques auf Bandencheck und ist danach genötigt durch offensichtliche Verletzungsfolge von Blake Sloan, der seinen Kopf bei der Aktion der Ingostädter Nummer Vier extrem tief hatte auf Fünf plus Spieldauer zu entscheiden, Regel ist Regel. Knapp zwei Minuten später schickte er noch Michael Bakos wegen Hakens vom Eis, was die Wolfsburger in Person von Arvids Rekis von der blauen Linie zum dritten Treffer nutzten.

Ein Gästespieler störte in der weiteren Unterzahl der Panther Dimitri Pätzold vor dem Kasten der Schanzer was Looker der genau hinter dem Tor stand offensichtlich entging. Aber Pätzolds Reaktion auf die ständigen Offerten seines Gegenübers sah er sofort, zeigte zum Unmut des Publikums eine weitere Strafe an, welche jedoch nicht verbüßt werden musste, da Kai Hospelt wenige Sekunden später mit einem Schlagschuss das 1:4 erzielte.

Die Manno Schützlinge versuchten natürlich nun den Rückstand so schnell wie möglich zu verkürzen und warfen alles nach vorne. Dabei fingen sie einen eiskalten Konter der Wolfsburger ein. John Laliberte vollendete auf Zuspiel von Alavaara und Furchner.

Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und der verdiente Lohn war das 2:5 durch Vince Bellissimo, der einen Schuss von Ben Clymer unhaltbar für Reimer abfälschen konnte (38.)

Gleich nach Wiederbeginn der siebte Wolfsburger Treffer. Die Panther in der Bewegung nach hinten erneut zu langsam, Michael Bakos muss sich auf zwei Angreifer konzentrieren und lässt Ken Macgowan abziehen, der den Schanzer Keeper mit seinem Schuss ins lange Eck alt aussehen lässt.

Dem noch nicht genug, schauen Pätzold und Clymer wenig später zu, wie Peter Sarno einen Abpraller in aller Ruhe aufnehmen kann, den Puck mit der Kelle um den Verteidiger zieht und ins leere Tor schiebt. Dies war dann für den Nationalkeeper die letzte Aktion war. Er räumte das Eis und ermöglichte Dustin Haloschan einen Einsatz.

Ergebniskorrektur 19 Sekunden später, Rick Girard markierte das 3:8

Der Rest ist schnell erzählt, es passierte schlichtweg nicht mehr viel auf dem Eis. Die Wolfsburger zufrieden mit dem beruhigenden Vorsprung, die Panther zwar noch mit einigen Chancen, bis auf die von Pat Kavanagh waren diese jedoch nicht gefährlich für Jochen Reimer. Bei 16 Gegentreffern aus den letzten beiden Heimspielen, sollte es für Bob Manno an und für sich auf der Hand liegen, wo er den Hebel demnächst im Training ansetzen sollte.