Panther rutschen auf Platz neun ab
Gegen die wieder erstarkten Kölner Haie reichte es für den ERC Ingolstadt nur zu einer 3:4 Niederlage nach Verlängerung. Den Ausschlag in der Verlängerung gab eine angezeigte, unberechtigte Strafzeit gegen Bruno St. Jacques - nichtsdestotrotz hat sich der ERC diese Niederlage aufgrund mangelnder …
Gegen die wieder erstarkten Kölner Haie reichte es für den ERC Ingolstadt nur zu einer 3:4 Niederlage nach Verlängerung. Den Ausschlag in der Verlängerung gab eine angezeigte, unberechtigte Strafzeit gegen Bruno St. Jacques - nichtsdestotrotz hat sich der ERC diese Niederlage aufgrund mangelnder Kaltschnäuzigkeit aber selbst zuzuschreiben.
Dabei fing es für die Panther richtig gut an. Mit dem ersten Überzahlspiel gingen die Ingolstädter durch einen präzisen Schlenzer von Joe Motzko mit 1:0 in Führung (6.). Bei fünf gegen fünf auf dem Eis machten die Panther den etwas besseren Eindruck. Rick Girard (12. und 20.) und Michael Waginger (16.) verpassten das 2:0. Aber auch auf der anderen Seite musste Dimitri Pätzold gegen Jason Jaspers, Ivan Ciernik und Ex-Panther Christoph Melischko mehrmals eingreifen. Eineinhalb Minuten vor dem Ende des ersten Drittels gelang den Gastgebern aber doch noch der Ausgleich - im Powerplay zimmerte Mats Trygg die Scheibe von der blauen Linie in den Winkel.
Zu Beginn des zweiten Drittels handelte sich Michael Waginger eine unnötige Strafzeit wegen Hakens ein. Die Quittung dafür folgte prompt: Marcel Müller bediente Ivan Ciernik im Slot, der nur noch zum 2:1 einschieben musste - Pätzold ohne Chance. Eine Szene die man nicht alle Tage in der DEL sieht, ereignete sich in der 26. Minute, als Bruno St. Jacques in der neutralen Zone zum Check ansetzte und Ivan Ciernik über die Bande auf die Bank der Haie beförderte. Zur Hälfte der Partie kamen die Panther zum zweiten Mal zu einem Powerplay. Allerdings klingelte es dabei zunächst auf der anderen Seite. Ivan Ciernik wurde zwar bei seinem Break noch erfolgreich am Abschluss gehindert, allerdings spielte er die Scheibe noch in den Slot wo Bruno St. Jacques angerauscht kam und von dort aus die Scheibe unglücklich mit dem Schlittschuh ins eigene Tor beförderte - 3:1 Köln. Die Antwort der Panther ließ aber nur 24 Sekunden auf sich warten - den 2:3 Anschlusstreffer erzielte per Direktschuss abermals Joe Motzko, der sich in der 38. Minute eine 2 + 10 Minuten Strafe (Check von hinten) einhandelte, die für den Spielstand nach zwei Dritteln aber keine weiteren folgen hatte.
Im letzten Drittel gelang den Panthern noch der 3:3 Ausgleich durch Bob Wren, der einen Abpraller von Lars Weibel nach einem Schlenzer von Prestin Ryan im Tor versenkte (47.). Beide Teams durften sich im Schlussabschnitt noch jeweils zwei Mal in Überzahl versuchen, aber ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Die beste Chance auf Ingolstädter Seite hatte Bob Wren am langen Pfosten, der von Thomas Greilinger in Szene gesetzt wurde, aber die Scheibe nicht an Weibel vorbeibrachte.
In der Verlängerung machte Marcel Müller für die Haie mit einem Mann mehr den 4:3 Siegtreffer (Schiedsrichter Schütz hatte eine unberechtigte Strafzeit gegen Bruno St. Jacques angezeigt - allerdings rutschte der Kölner Spieler ohne Einwirkung des Gegners einfach aus). Durch diese Niederlage rutschten die Panther in der Tabelle auf Platz neun weiter ab.