
Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht der DEL
Im letzten Heimspiel des Jahres 2009 holten die Panther noch einen Sieg gegen die Hamburg Freezers. Nach dem zweiten Drittel lagen die Ingolstädter verdient mit 5:2 vorne, allerdings wurde es im letzten Drittel noch einmal unnötig spannend, in dem die Freezers auf 5:4 verkürzen konnten. Am Ende r…
Bob Wren legte zwei Treffer von Thomas Greilinger auf und erzielte eins selbst. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Im letzten Heimspiel des Jahres 2009 holten die Panther noch einen Sieg gegen die Hamburg Freezers. Nach dem zweiten Drittel lagen die Ingolstädter verdient mit 5:2 vorne, allerdings wurde es im letzten Drittel noch einmal unnötig spannend, in dem die Freezers auf 5:4 verkürzen konnten. Am Ende reichte es aber zu einem weiteren Heimsieg, bei dem der ERCI wieder einmal über weitere Strecken dominierte und teilweise wunderschön anzuschauendes Eishockey zeigte.
Die Panther legten gleich los wie die Feuerwehr und hatten durch Thomas Greilinger gleich im ersten Wechsel drei richtig gute Möglichkeiten, doch der Hamburger Torhüter Robert Goepfert hielt seinen Kasten zunächst sauber wie auch bei einer anschließenden Zwei-gegen-eins Situation bei der es Pat Kavanagh alleine versuchte (2.). Nach einer Überzahlmöglichkeit für die Panther, die nichts einbrachte, kamen die Gäste in der siebten Minute zu ihrer ersten Gelegenheit und erzielten dabei auch wie aus dem Nichts das überraschende 1:0. Jason King zog von links außen ab, Jere Karalahti fälschte die Scheibe aber noch unhaltbar ab. Bei zwei Hamburger Kontern innerhalb von nur zehn Sekunden (jeweils Zwei-gegen-eins Situationen), behielt Dimitri Pätzold sowohl gegen Kimmo Kuhta als auch gegen Jason King die Oberhand (9.). Auf der anderen Seite fälschte Tyler Bouck einen Schuss von Bruno St. Jacques unhaltbar für Goepfert ins Tor ab - 1:1 (10.). Glück hatte der ERC als Martin Walter bei seinem Versuch nur die Unterkante der Latte traf (12.), besonders deswegen, weil Bob Wren nur 20 Sekunden später auf Zuspiel von Jakub Ficenec das 2:1 für die Schanzer machte. Schiedsrichter Stephan Bauer vergewisserte sich nach dem Tor von Wren noch einmal, ob der Lattentreffer nicht doch die Torlinie überquert hatte, ansonsten wäre das Tor von Bob Wren annuliert worden und statt Ingolstadt wäre Hamburg plötzlich mit 2:1 in Führung gewesen. Nicht einmal eine Minute später gelang den Freezers aber der 2:2 Ausgleich durch Clarke Wilm, der einen Schlenzer von Francois Fortier erfolgreich abfälschen konnte. Durch einen sehenswerten One-Timer von Thomas Greilinger (gleichzeitig sein 100. Tor in der DEL) nach herrlichem Zuspiel von Bob Wren und Michael Waginger (rückte für Rick Girard in die erste Reihe auf) ging der ERC dann doch noch mit einer Führung in die erste Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt bekamen die Ingolstädter die Partie besser in den Griff und ließen den Freezers nicht mehr so viele gute Möglichkeiten wie noch in Abschnitt eins. Dabei gelang es ihnen den Vorsprung durch die Tore von Bruno St. Jacques (23.) und erneut Thomas Greilinger (28./wunderschöner Abschluss nach hervorragendem Pass von Bob Wren) auf 5:2 auszubauen. In der Folge hätten die Ingolstädter bei zwei Überzahlspielen sowie beim Pfostenschuss von Prestin Ryan (36.) noch höher in Führung gehen können, allerdings blieb es beim 5:2 nach zwei Dritteln. Dimitri Pätzold musste im Mitteldrittel nur wenige Male eingreifen, wenn er aber gefordert war, wie bei einem Alleingang von Francois Fortier (37.) war er hellwach. Dass die Nerven bei den Freezers derzeit ziemlich blank liegen, zeigten die zehnminütgen Disziplinarstrafen gegen Alexander Dotzler (35.), Alexander Barta (37.) sowie kurz vor Ende der Partie auch noch gegen Jason King, die allesamt wegen Meckerns verhängt wurden.
Bei einem 42 Sekunden langen fünf gegen drei Überzahlspiel zu Beginn des letzten Drittels (Tripp und Manning saßen in der Kühlbox) hatte der ERC unter anderem durch Joe Motzko (Lattentreffer) sowie Prestin Ryan bei einer Direktabnahme gute Gelegenheiten zum 6:2 - es blieb aber vorerst bei einem eigentlich komfortablen Drei-Tore-Vorsprung. Im weiteren Verlauf schalteten die Panther mindestens zwei bis drei Gänge zurück und hätten dafür fast noch die Quittung bekommen. Die Freezers kamen durch zwei späte Tore von Clarke Wilm (56.) und Thomas Pielmeier (59.) noch einmal auf 5:4 heran. Glücklicherweise handelte sich Jason King 20 Sekunden vor dem Ende noch eine Strafzeit ein, sodass die Hamburger zu keiner weiteren Möglichkeit mehr kamen und die Panther damit den nächsten Heimsieg unter Dach und Fach hatten.
Am Sonntag, den 27. September geht es für den ERC zu den Grizzly Adams nach Wolfsburg mit 1.300 Pantherfans im Rücken, verteilt auf zwei Sonderzügen. Das nächste Heimspiel findet erst im neuen Jahr 2010 gegen die Augsburger Panther statt (Sonntag, 3. Januar ab 14.30 Uhr). Der ERC Ingolstadt möchte sich für die Unterstützung herzlich bedanken und wünscht allen Spielern, Fans und Sponsoren ein schönes Weihnachtsfest!
Bildergalerie
