
Panther rücken auf Platz drei vor
Mit einem knappen 2:1 Arbeitssieg gegen starke Huskies klettert der ERC Ingolstadt in der DEL-Tabelle auf Platz drei. Nach einem guten ersten Drittel seitens des ERC bekamen die Gäste im Mitteldrittel Oberwasser, scheiterten aber immer wieder am starken Ingolstädter Torhüter Dimitri Pätzold. Der …
Bob Wren und Joe Motzko bejubeln das 1:0 (21.). Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Mit einem knappen 2:1 Arbeitssieg gegen starke Huskies klettert der ERC Ingolstadt in der DEL-Tabelle auf Platz drei. Nach einem guten ersten Drittel seitens des ERC bekamen die Gäste im Mitteldrittel Oberwasser, scheiterten aber immer wieder am starken Ingolstädter Torhüter Dimitri Pätzold. Der ERC brachte den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit und behielt die drei Punkte letztlich in Ingolstadt.
Das erste Ausrufezeichen der Partie setzte Jean-Philippe Côté (2.), der bei einem Alleingang wie auch wenig später sein Teamkollege Manuel Klinge bei einem erneuten Solo (6.) an Dimitri Pätzold scheiterte. Dies war es dann aber auch schon mit Torchancen für die Gäste im ersten Spielabschnitt. Auf der anderen Seite schossen die Panther den Kassler Goalie Adam Hauser richtig warm - nach zwanzig Minuten standen beim ERC 17 Torschüsse (!) bei 0 Toren zu Buche. Die besten Gelegenheiten hatten Pat Kavanagh (6., 13. und 15.), Tyler Bouck (6.), Thomas Greilinger (14.) sowie Dominic Walsh mit einem Break, allerdings fehlte entweder das Zielwasser oder Adam Hauser war dazwischen.
Der hochverdiente Führungstreffer fiel dann aber praktisch mit der ersten Torchance des zweiten Drittels. Rick Girard bediente Bob Wren am rechten Pfosten, der kein Problem hatte die Scheibe ins leere Tor einzuschieben - Adam Hauser war bereits geschlagen (21.). Wer nun dachte, dass auch dieses Spiel wie die beiden anderen Heimpartien gegen Kassel zuvor seinen Lauf mit vielen ERC-Toren nehmen würde, musste sich eine besseren belehren lassen. Dimitri Pätzold konnte zunächst noch ein Break von Thomas Holzmann (24.) entschärfen. In Unterzahl war der Ingolstädter Keeper wenig später gegen ein schön herausgespieltes Tor der Huskies von Derek Damon nach feinem Diagonalpass von Derek Dinger allerdings machtlos - 1:1 (25.). Nur drei Minuten später hatten die Panther Glück, als Alexander Heinrich die Scheibe zum vermeintlichen 2:1 über die Linie drückte. Allerdings korrigierte Daniel Piechaczek nach heftigen Protesten des ERC und Studium des Videobeweises das zunächst angezeigte Tor, da es mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Auch im weiteren Verlauf hatten die Huskies die besseren Torchancen und weiterhin Pech. Soares zielte knapp daneben und noch im selben Wechsel setzte Pieere-Luc Sleigher die Scheibe nach einem Direktschuss an den Pfosten (33.). Gegen Manuel Klinge behielt Dimitri Pätzold nur drei Minuten später erneut die Oberhand, als dieser Stephan Daschner stehen ließ und erneut alleine vor dem Ingolstädter Torhüter auftauchte. Kassel versäumte es einfach aus ihren zahlreichen, hochkarätigen Torchancen Kapital zu schlagen. Besser machten es da die Panther, die kurz vor der zweiten Pause durch Rick Girard (verwandelte einen Abpraller von Adam Hauser, nach einem Schuss von Jakub Ficenec) wieder in Führung gingen - 2:1.
Die Zahl der Torchancen nahm im letzten Drittel deutlich ab, aber das Spiel blieb aufgrund des knappen Vorsprungs weiterhin spannend. Thomas Greilinger verwandelte zunächst eine Scheibe aus der Luft, allerdings verweigerte Schiedsrichter Piechaczek dem Treffer die Anerkennung, da die Scheibe oberhalb der Latte mit dem Schläger berührt wurde (44.). In zwei folgenden Überzahlspielen (darunter 22 Sekunden lang fünf gegen drei) versäumten es die Ingolstädter eine etwas komfortablere Führung herauszuspielen. So mussten die Panther noch bis zum Schluss zittern, die die drei Punkte auch zum großen Teil Dimitri Pätzold zu verdanken haben, der noch zweimal in höchster Not eingreifen musste.