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Thomas Greilinger bei seiner Torchance aus spitzem Winkel (3.). Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Dimitri Pätzold hält den Sieg fest

Der ERC Ingolstadt bleibt zuhause weiterhin eine Macht. Gegen die Iserlohn Roosters gab es zwar keine Gala mehr wie noch beim 7:1 Erfolg Ende Oktober, nichtsdestotrotz ernteten die Panther nach 60 Minuten den verdienten Lohn ihrer Arbeit, nämlich drei Punkte. Die Torschützen für den ERC: Dominic …

Thomas Greilinger bei seiner Torchance aus spitzem Winkel (3.). Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

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Der ERC Ingolstadt bleibt zuhause weiterhin eine Macht. Gegen die Iserlohn Roosters gab es zwar keine Gala mehr wie noch beim 7:1 Erfolg Ende Oktober, nichtsdestotrotz ernteten die Panther nach 60 Minuten den verdienten Lohn ihrer Arbeit, nämlich drei Punkte. Die Torschützen für den ERC: Dominic Walsh, Tyler Bouck, Thomas Greilinger und Rick Girard.

Die Panther legten wie gewohnt erfrischend los und erspielten sich gleich im ersten Wechsel zwei Torchancen durch Rick Girard und Thomas Greilinger. Der Topscorer der DEL verpasste wenige Augenblicke später in Überzahl das 1:0 nur knapp aus spitzem Winkel (3.). Um ein Haar hätte die vierte Reihe mit Vince Bellissimo und Glen Goodall den ersten Treffer erzielt (5.), allerdings hatte auch hier der Iserlohner Torhüter Danny aus den Birken etwas dagegen. Die Iserlohn Roosters erholten sich so ab der fünften Minute von den stürmischen Angriffen der Hausherren und versuchten nun selbst etwas Druck nach vorne auszuüben, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. In Überzahl (Thomas Greilinger musste wegen eines umstrittenen Beinstellens in die Kühlbox) gelang den Roosters dann sogar der 1:0 Führungstreffer. Brian Swanson schloss eine schöne Kombination über Quinn Hancock und Marty Wilford erfolgreich ab (11.). Der ERC fand aber durch einen Doppelschlag wieder zurück ins Spiel. Zunächst konnte sich Dominic Walsh auf Zuspiel von Matt Hussey erneut in die Torschützenliste eintragen (15.), nur 29 Sekunden später nutzte Tyler Bouck ein Break (wurde von Pat Kavanagh an der blauen Linie bedient) zur 2:1 Führung für die Panther. Nach einer erneut zweifelhaften Strafe gegen Bob Wren wegen Hakens konnten die Roosters die Partie aber wieder auf 2:2 egalisieren. Robert Hock traf per Schlenzer durch Freund und Feind hindurch ins Schwarze (17.).

Im zweiten Drittel konnte sich keiner der beiden Teams zunächst wirkliche Vorteile erspielen. Dafür gab es einen Geniestreich von Thomas Greilinger, der die Panther auf die Siegerstraße brachte. Greilinger ließ seinen Gegenspieler einfach stehen und versenkte die Scheibe in seiner unnachahmlichen Weise - 3:2 Ingolstadt (27.). Drei Minuten später erhöhte Rick Girard per Schlenzer sogar auf 4:2. Die Iserlohner verpassten es in der Folge ihre teils hochkarätigen Möglichkeiten zu nutzen. Quinn Hancock brachte es in der 34. Minute fertig bei einer Zwei-gegen-Eins Situation die Scheibe nicht im leeren Tor unterzubringen. Auf der anderen Seite verpasste der nimmermüde Thomas Greilinger bei einem Break das 5:2 (39.).

Im letzten Drittel hielt Dimitri Pätzold seinen Kasten trotz einer fünf gegen drei Unterzahlsituation sowie zwei Alleingängen von Michael Wolf (51.) und Quinn Hancock (58.) sauber und avancierte damit zum Matchwinner. Der ERC hätte aber durchaus auch noch die Möglichkeit gehabt eine höhere Führung herauszuschießen - unter anderem scheiterte Matt Hussey in Spielminute 54 bei seinem Solo in Penaltymanier an Roosters-Torhüter Sebastian Stefaniszin (kam für Aus den Birken). Eine Minute vor Ende der Partie nahm Gästecoach Uli Liebsch seinen Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis - eine gefährliche Torchance konnten sich die Gäste aber nicht mehr erspielen.

Bildergalerie

ERC Kapitän Glen Goodall im Zweikampf mit Mark Ardelan. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
ERC Kapitän Glen Goodall im Zweikampf mit Mark Ardelan. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Vater des Erfolgs: Dimitri Pätzold. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Vater des Erfolgs: Dimitri Pätzold. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de