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Saison

Traumdrittel zerlegt die Tigers

Was war das für ein erstes Drittel in der SaturnArena. Die Panther boten in den ersten 20 Minuten Zauber Eishockey und düpierten die Straubing Tigers nach Belieben. Wäre jeder Schuss ein Treffer gewesen, so hätte sich Straubing auch nicht über neun Tore beschweren können. So aber haben es die Pan…

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Was war das für ein erstes Drittel in der SaturnArena. Die Panther boten in den ersten 20 Minuten Zauber Eishockey und düpierten die Straubing Tigers nach Belieben. Wäre jeder Schuss ein Treffer gewesen, so hätte sich Straubing auch nicht über neun Tore beschweren können. So aber haben es die Panther bei fünf Treffern belassen, einer schöner als der andere. Hat man den Gastgebern beim Spiel am Sonntag noch eine gewisse Müdigkeit angesehen, war gegen die Tigers davon anfangs keine Spur zu erkennen. Was für sein sowieso schon ansehnliches Punktekonto machte der DEL-Topscorer Thomas Greilinger. Den ersten Treffer markierte er in gewohnter Weise noch selber (3.), zwei weiter Punkte heimste er im weiteren Verlauf des ersten Drittels ein.

Pat Kavanagh machte eine Minute später aus kurzer Distanz unter großem Jubel der 3666 Zuschauer das 2:0 auf Zuspiel von Prestin Ryan.

In der siebten Spielminute gar das 3:0. Wie an der Schnur gezogen läuft der Puck über Thomas Greilinger zu Bob Wren hinter den Kasten von Mike Bales und der bedient seinen Partner vor dem Tor, 3:0.

Völlig schwindlig spielten die Hausherren den Gast in der zwölften Minute, es sah fast so aus, als ob die Panther zwei Spieler mehr auf dem Eis hatten, aber dem war nicht so. Thomas Greilinger gab erneut den entscheidenden Pass und Bob Wren vollendete mit dem schönsten Treffer des Abends zum 4:0.

Wer denn dachte, dass der Torhunger der Jungs von der Donau bereits gestillt war, der irrte. Tyler Bouck setzte mit dem 5:0 eine Minute vor der Pause noch einen drauf und sorgte dafür, dass Mike Bales, der einem fast schon leid tun konnte nach 20 Minute aufgab und den Platz zwischen den Pfosten für Markus Janka räumte.

Im Mitteldrittel ließen es die Oberbayern dann schon etwas gemächlicher angehen. Zwar hatten sie durch Rick Girard in einer 2-1 Situation die Möglichkeit weiter zu erhöhen, aber Markus Janka wollte sich (noch) nicht überwinden lassen. Dass auch Straubing nicht gewillt war sich kampflos zu ergeben, zeigte sich in der 25. Minute, als Brian Maloney das 1:5 aus Straubinger Sicht machte.

Prestin Ryan hätte wenig später in Überzahl das halbe Dutzend komplett machen können, aber erneut war Janka zur Stelle. Dafür hätte dieses halbe Dutzend zur Hälfte des Spieles Bob Wren komplettieren müssen, aber auch hier Janka auf dem Posten. Ein wichtiges Tor erzielte in der 36 Minute erneut Pat Kavanagh, der am Ende zurecht von den Anhängern des ERCI gefeiert wurde, nach einem sehenswerten Alleingang über rechts von Tyler Bouck.

Zuvor setzten die Gäubodenstädter mit dem zweiten Tor durch Karl Stewart noch ein Duftmarke, weshalb der Treffer der Nummer 15 enorm wichtig war, wer weiß was passiert wäre, hätten die Straubinger den dritten Treffer erzielen können. Zum Ende des Drittels hätte Rick Girard Markus Janka noch einen unter der Latte verstecken können, aber er wurde vom Puck abgedrängt.

Auch der letzte Abschnitt ist schnell erzählt, beide Teams taten sich nicht mehr großartig weh, das Spiel hatten sie beide wohl eher abgehakt. Pat Kavanagh und Brian Maloney bekamen sich noch etwas in die Haare, aber außer Trash Talk ist nicht viel passiert. Beide Teams vergaben noch so einige Chancen in jeweiliger Überzahl, aber der letzte Zug zum Tor fehlte, hüben wie drüben, und beide Keeper im Schlussabschnitt hellwach. Der Drive aus der Partie war raus, das wusste Ingolstadt, das wusste der Gast aus Straubing. Der machte eine halbe Minute vor dem Ende immerhin noch das 6:3 durch Chad Bassen, das war’s dann aber auch. Dem ERCI reichte ein starkes Drittel um den Gegner aus Straubing so richtig mürbe zu machen.