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Saison

Packung gegen Pinguine

Eine schwache Defensivleistung sowie ein starker Scott Langkow waren die Gründe für die deutliche 7:2 Niederlage des ERC Ingolstadt gegen die Krefeld Pinguine am Freitagabend in der heimischen Saturnarena. Die Tore für die Panther erzielten Tyler Bouck und Bob Wren. In der Tabelle stehen die Pant…

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Eine schwache Defensivleistung sowie ein starker Scott Langkow waren die Gründe für die deutliche 7:2 Niederlage des ERC Ingolstadt gegen die Krefeld Pinguine am Freitagabend in der heimischen Saturnarena. Die Tore für die Panther erzielten Tyler Bouck und Bob Wren. In der Tabelle stehen die Panther weiterhin auf Platz 6, allerdings punktgleich mit den Hannover Scorpions.

Der ERC begann die Partie druckvoll, was auch daran lag, dass die Krefelder zu Beginn sehr defensiv standen. Gute Chancen konnten sie sich jedoch nicht herausspielen. In der 6. Minute hatte jedoch Joe Motzko die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber nach einem Break mit der Rückhand an Gäste Goalie Scott Langkow. Die Panther erarbeiteten sich jetzt weitere Möglichkeiten. Es waren dann aber die Krefelder, die mit ihrer ersten gelungenen Angriff in Führung gingen – und das auch noch in Unterzahl. Der ERC war im Powerplay zu verspielt, und so konnten die Pinguine einen Pass vor dem Tor abfangen und schalteten blitzschnell um. Nach Vorarbeit von Roland Verwey schloss Charlie Stephens den Konter erfolgreich ab (14.). Auch danach wollten es die Panther schön spielen, scheiterten dabei aber immer wieder beim letzten Pass. Besser machten es die Gäste. Nach einem Bullygewinn von Serge Payer zog Patrick Hager einfach ab, und schon zappelte die Scheibe zum 2:0 im Netz (16.). In der 20. Minute hatte der KEV die Riesenchance sogar auf 3:0 zu erhöhen, nach einem Pass quer übers Feld stand Daniel Pietta völlig allein vor Dimitri Pätzold, setzte den Schuss aber über das Tor.

Das 2. Drittel begann mit einer Riesenchance für die Panther. Joe Motzko erkämpfte sich im Krefelder Drittel die Scheibe, leitete sie auf Bob Wren der sie wieder zurück auf Motzko passte, dieser traf jedoch frei vor dem Tor nur Langkow (22.). Danach ging es aber weiter wie im 1. Drittel, die Panther in Überzahl ohne den nötigen Zug zum Tor und die Krefelder kurz darauf mit dem Tor. Die Pinguine nutzten in der 29. Minute ihr erstes Powerplay an diesem Abend (Ben Clymer saß auf der Bank) zur 3:0 Führung. Daniel Pietta spielte von hinter dem Tor auf den frei im Slot stehenden Boris Blank, der den Puck nur noch über die Linie schieben musste. Nur 2 Minuten später landete der Puck erneut hinter Dimitri Pätzold im Tor. Prestin Ryan musste wegen Unkorrektem Körperangriff vom Eis und die Gäste benötigten nur 9 Sekunden um das Powerplay erfolgreich abzuschließen. Abermals kam der Pass von Pietta, diesmal fand er Allan Rourke alleingelassen vor dem Panthergehäuse. Bei den Panthern lief jetzt gar nix mehr zusammen, und so war es umso überraschender als diese in der 34. Spielminute aus dem Nichts auf 4:1 verkürzten. Thomas Greilinger bekam nach einem weiten Pass den Puck und spielte diesen in die Mitte auf Pat Kavanagh, der scheiterte jedoch am Goalie der Krefelder, doch der Nachschuss von Tyler Bouck landete dann im Netz. Der ERC war jetzt aufgewacht und machte wieder Druck. Doch trotz erneutem Powerplay schafften es die Panther nicht eine ihrer Chancen die sie in der Folgezeit hatten zu verwerten, so dass es mit dem 4:1 in die 2. Drittelpause ging.

Der Schlussabschnitt begann mit einer weiteren 2-gegen-1 Situation für die Gäste, Blank setzte den Puck aber völlig frei vor dem Tor an diesem vorbei (41.). Zwei Minuten später machten die Krefelder in ihrem dritten Überzahlspiel das dritte Tor. Daniel Pietta lief allein auf Dimitri Pätzold zu und verlud den Panther Goalie eiskalt – 5:1 für Krefeld. Nachdem Bob Wren in der 46. Minute nach Vorarbeit von Thomas Greilinger das 5:2 erzielte wurde der ERC noch einmal stärker, doch Scott Langkow machte heute ein starkes Spiel und blieb unter anderem gegen Bruno St. Jacques Sieger (48.). 4 Minuten vor Ende dann die endgültige Entscheidung, der KEV wieder mit einem 2-gegen-1 Angriff, Stephan Daschner warf sich in einen Pass von Charlie Stephens der für Roland Verwey gedacht war, beförderte den Puck dabei aber ins eigene Tor. In der letzten Minute schraubten die Krefelder noch einmal ihre Powerplay Quote nach oben, Boris Blank erzielte seinen zweiten Treffer und das vierte Tor im fünften Überzahlspiel – 2:7 aus Sicht der Panther.

Der ERC hat jetzt nicht lange Zeit sich über dieses Spiel zu ärgern, denn bereits am Sonntag um 14:30 geht es weiter nach Wolfsburg, da warten die zweitplatzierten Grizzly Adams. Das nächste Heimspiel ist am Donnerst den 11. März gegen die Hamburg Freezers.