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Pat Kavanagh scheitert an Kevin Nastiuk. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Pech, Kevin Nastiuk und Schwächen im Abschluss verhindern Punktgewinn

Die gute Nachricht nach der 1:2 Niederlage gegen die Eisbären aus Berlin ist, dass der ERC Ingolstadt es immer noch selbst in der Hand hat die Top Six zu erreichen. Allerdings wäre ein Sieg gegen die Berliner sehr wichtig und auch durchaus möglich gewesen.

Pat Kavanagh scheitert an Kevin Nastiuk. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

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Die gute Nachricht nach der 1:2 Niederlage gegen die Eisbären aus Berlin ist, dass der ERC Ingolstadt es immer noch selbst in der Hand hat die Top Six zu erreichen. Allerdings wäre ein Sieg gegen die Berliner sehr wichtig und auch durchaus möglich gewesen.

Die Berliner reisten nur mit einer Rumpftruppe an - fünf Stammspieler (u.a. Derek Walser und Sven Felski) blieben in der Hauptstadt. Dafür brachten sie den 19-jährigen Youngster Laurin Braun mit, der in der dritten Minute aus spitzem Winkel auch gleich das 1:0 für die Berliner erzielte, allerdings unter freundlicher Mithilfe von Dimitri Pätzold, der ihm die Scheibe zunächst servierte und sie dann noch selbst ins Tor lenkte. Allerdings tat das dem Spiel der Panther keinen Abbruch, stattdessen ging es fortan nur noch in Richtung Eisbären Tor, das von Kevin Nastiuk gehütet wurde, der einen Sahnetag erwischt hatte. Das einzige was man den Panthern zumindest in den ersten beiden Dritteln vorwerfen konnte, war der fehlende Biss - um ein Tor zu schießen, muss man auch mal da hingehen wo es wehtun könnte. Trotzdem erspielten sie sich eine Unzahl an guten Torchancen, aber vermochten es nicht den Ausgleich zu erzielen. Michael Waginger (9./Slot), Bob Wren (10./nicht gegebenes Tor) Pat Kavanagh (14.) und abermals Bob Wren (15./verpasste ein Zuspiel von Greilinger) nutzten ihre Gelegenheiten jeweils nicht.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild, der ERC stürmte wie wild (18:7 Torschüsse allein im Mittelabschnitt), aber das Tor machten die Gäste. Im Gegensatz zum ERC nutzten die Berliner ihr Überzahlspiel und machten mit der ersten Chance das 2:0 durch Andy Roach auf Zuspiel von Jeff Friesen (26.), nachdem die Panther schon 1:51min erfolgreich ohne einen Torschuss zuzulassen überstanden hatten. Bei einer fünf gegen drei Überzahlsituation zugunsten der Schanzer (28./29.) feuerten die Cracks von Greg Thomson aus allen Rohren, aber die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor. Trotz zahlreicher weiterer Gelegenheiten blieb es beim 0:2 nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel zeigten die Panther nun endlich den absoluten Willen und wurden dafür auch gleich belohnt - bei einer Zwei-gegen-Eins Situation machte der Berliner Verteidiger die Scheibe selbst rein - als Torschütze wurde Matt Hussey angegeben (42.). Aufgrund des Dauerdrucks handelten sich die Berliner ein paar Strafzeiten ein. Zwar versuchten es die Ingolstädter immer wieder aus allen Lagen, aber ein starker Nastiuk sowie auch das Pech verhinderten den verdienten Ausgleich. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Bob Wren, der frei vorm Tor aber noch einmal Thomas Greilinger suchte und dabei knapp verfehlte - die Chance war dahin (55.). Auf der anderen Seite entschärfte Pätzold ein Break von André Rankel, der in der 57. Minute alles klar hätte machen können. So blieb es bis zur Schlusssirene spannend, aber das Ausgleichstor wollte dem ERC nicht gelingen. Chancen waren bei einem Gesamtschussverhältnis von 47:28 genug da.

Nun geht es am Freitag nach Nürnberg, wo die Panther unter Zugzwang stehen und gewinnen müssen, sofern sie die direkte Play-Off Qualifikation noch aus eigener Kraft schaffen wollen.

Bildergalerie

Alleine die Reihe um Thomas Greilinger, Bob Wren und Rick Girard hatte 9 Schüsse zu verzeichnen. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Alleine die Reihe um Thomas Greilinger, Bob Wren und Rick Girard hatte 9 Schüsse zu verzeichnen. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Auch Prestin Ryan bringt die Scheibe nicht über die Linie. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Auch Prestin Ryan bringt die Scheibe nicht über die Linie. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de