Frankfurt geht in Führung
Aufgrund einer schwachen Chancenverwertung verloren die Panther am Dienstagabend eine ansonsten solide Auswärtspartie bei den Frankfurt Lions mit 3:0, und liegen so in der Best-of-Five Serie mit 0:1 zurück.
Aufgrund einer schwachen Chancenverwertung verloren die Panther am Dienstagabend eine ansonsten solide Auswärtspartie bei den Frankfurt Lions mit 3:0, und liegen so in der Best-of-Five Serie mit 0:1 zurück.
Die Frankfurter mit dem besseren Start in die Partie, bereits in der 3. Minute hatte DEL Topscorer Jeff Ulmer die Chance zur Führung. Aber auch der ERC tauchte bereits früh vor dem Tor von Ian Gordon auf, Michael Waginger verpasste jedoch im Slot einen Pass von Carl Corazzini (5.). Nur eine Minuten später zappelte die Scheibe dann aber im Frankfurter Tor, nach einem Schuss von Bob Wren beförderte Joe Motzko die Scheibe aus der Luft über die Linie – wegen hohen Stocks wurde das Tor aber nicht gegeben. Es entwickelte sich jetzt ein Spiel, in dem es hin und her ging. Auch an der nötigen Playoff Härte fehlte es nicht. Gegen Mitte des Drittel wurden aber die Gastgeber stärker, und es war lediglich ERC Goalie Dimitri Pätzold zu verdanken, dass die Ingolstädter nicht bereits in dieser Phase ins Hintertreffen geraten sind. Doch die letzten Minuten des ersten Drittels gehörten den Panthern. Nachdem sie zuvor ein Powerplay der Lions aus der 14. Minute überstanden hatten, drehten sie auf. Zuerst spielte Bob Wren von hinter dem Tor auf Rick Girard, doch dieser scheiterte an Ian Gordon. Wenig später hatte Thomas Greilinger in Überzahl gleich zweimal die Chance zur Führung, doch beide Male entschied er sich für einen Querpass anstatt den Puck ins halbleere Tor zu schießen. Kurz vor Drittelende scheiterte dann auch noch Bob Wren aus dem Slot am Pfosten.
Im zweiten Durchgang machten die Panther zunächst da weiter, wo sie im Ersten aufgehört haben. In der 22. Minute setzte sich Kapitän Glen Goodall auf der rechten Seite durch und spielte in die Mitte auf Norman Martens, Ian Gordon machte jedoch mit einem „Big Save“ die bis dahin größte Chance der Panther zunichte. Kurz darauf scheiterte dann Bob Wren mit einem Bauerntrick an Gordon. Auch ein Powerplay in der 25. Minute konnten die Panther trotz weiterer hochkarätiger Chancen von Greilinger und Hambly nicht nutzen. Im Gegenzug hatten die Lions eine gute Breakchance durch den gerade von der Strafbank kommenden Sean Blanchard. Die Gäste wurden nun wieder stärker und kamen unter anderem durch Josh Langfeld (28.) und Aleksander Polaczek (31.) zu guten Möglichkeiten. In der 32. Minute war es dann soweit, und die Lions erzielten das erste Tor dieser Playoff Serie. Nachdem Pätzold einen Schuss von Nicholas Angell abwehrte, nahm dieser seinen eigenen Rebound auf, fuhr hinter das Tor und passte von dort auf Jeff Ulmer, welcher Pätzold aus dem Slot zum 1:0 überwand. 5 Minuten später erhöhten die Gastgeber auf 2:0, in eigener Überzahl verloren die Panther im Angriffsdrittel den Puck und ermöglichten so den Lions einen Break, welchen der zukünftige Panther Christoph Gawlik erfolgreich abschloss. Der Puck rutschte dabei Pätzold am Pfosten unglücklich durch die Schoner.
Im Schlussabschnitt machte sich immer mehr die harte Pre-Playoff Serie gegen die Kölner Haie bemerkbar. Die Panther agierten zu passiv um den Rückstand noch zu drehen, und so spielte sich der Großteil der Handlung vor Dimitri Pätzold ab, der heute wohl der beste Schanzer war und durch mehrere klasse Paraden die Entscheidung verhinderte. So rettete er unter anderem in der 47. Minute gegen Joey Tenute, welcher durch die komplette Hintermannschaft des ERC marschierte. Die Gäste kamen in dieser Phase nur vereinzelt zu Entlastungsangriffen. Erst in den letzten 5 Minuten aktivierten die Panther noch einmal alle Reserven und machten Druck auf das Tor von Ian Gordon. Der Anschlusstreffer gelang aber nicht mehr, da die Frankfurter Abwehr sehr gut stand, auch eine von Greg Thomson genommene Auszeit, sowie die Herausnahme Pätzolds zu Gunsten eines sechsten Feldspielers halfen nichts. Stattdessen war es erneut Gawlik, der 6 Sekunden vor Schluss mit dem 3:0 ins leere Tor den Endstand markierte.
Mit Spiel Zwei der Viertelfinal Serie geht es bereits am Donnerstag in Ingolstadt weiter. Eröffnungsbully in der Saturnarena ist um 19:30 Uhr.