ERC Ingolstadt · ArchivZur aktuellen Website →
Dimitri Pätzold in Topform - Shut Out für den ERC-Goalie. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

ERC gleicht packende Play-Off Serie aus

Dank einer überragenden Mannschaftsleistung sowie einer bärenstarken Leistung von Dimitri Pätzold im Tor der Panther gelang dem ERC durch einen 2:0 Heimsieg der Ausgleich in der Best-of-five Serie gegen Frankfurt. Die Tore erzielten Bob Wren und Tyler Bouck.

Dimitri Pätzold in Topform - Shut Out für den ERC-Goalie. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

← Zurück zur Übersicht

Dank einer überragenden Mannschaftsleistung sowie einer bärenstarken Leistung von Dimitri Pätzold im Tor der Panther gelang dem ERC durch einen 2:0 Heimsieg der Ausgleich in der Best-of-five Serie gegen Frankfurt. Die Tore erzielten Bob Wren und Tyler Bouck.

Das Spiel glich in weiten Teilen dem ersten Spiel in dieser Serie vor zwei Tagen in Frankfurt mit dem Unterschied, dass diesmal die Panther die Tore statt den Lions erzielten. Die ersten fünf Minuten gehörten dem ERC Ingolstadt, allerdings blieben zwingende Möglichkeiten zunächst aus. Als Ben Clymer für zwei Minuten auf die Strafbank verbannt wurde, hatte Dimitri Pätzold die erste Bewährungsprobe zu bestehen, als er einen Schuss von John Slaney abwehrte. Die Panther brachten die Scheibe in Unterzahl aus dem Drittel und starteten einen Drei-gegen-eins Konterangriff, den Prestin Ryan selbst abschloss, aber in Ian Gordon seinen Meister fand (7.). In der Defensive leisteten sich beide Teams nur wenig Fehler, sodass hochkarätige Chancen Mangelware blieben. Eine davon hatte Pat Kavanagh in der 15. Minute als er sich gegen zwei Verteidiger geschickt durchsetzte, aber am Torhüter der Lions dann doch scheiterte. Gut eineinhalb Minuten später war es dann aber doch soweit - Bob Wren zog vor das Tor und lupfte die Scheibe aus spitzem Winkel zum vielumjubelten 1:0 Führungstreffer ins Tor. Glücklicherweise verpasste Jason Young in Überzahl den Ausgleich, als er völlig frei im Slot zum Abschluss kam (19.), sodass die Panther mit der knappen Führung in die ersten Pause gehen konnte.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnte sich keine der beiden Teams einen klaren Vorteil verschaffen, wenngleich der ERC doch die Mehrzahl an hochkarätigen Möglichkeiten auf seiner Seite hatte. Die Lions kamen frischer aus der Kabine und hatten durch Thomas Oppenheimer nach 17 Sekunden die erste Möglichkeit, die Pätzold glänzend parierte. Auf der anderen Seite schob Matt Hussey die Scheibe nur knapp am linken Torpfosten vorbei (23.). Auch das zweite Überzahlspiel für den ERC in diesem Spiel verpuffte ähnlich wie schon das erste im ersten Drittel - Nicholas Angell hatte sogar eine gute Möglichkeit in Unterzahl für die Lions nach einem Fehlpass von Thomas Greilinger (26.). Die Gäste taten in der Folge zwar etwas mehr nach vorne als der ERC, doch die Panther waren bei ihren Gegenzügen auch immer wieder gefährlich. Eine dicke Möglichkeit zum 2:0 ließ Tim Hambly aus, als er gleich zweimal frei zum Schuss kam, aber beide Male Gordon nicht überwinden konnte (30.). Durch Strafzeiten auf beiden Seiten kam der ERC zunächst zu einem vier-gegen-drei Powerplay, wenig später sogar zu einer doppelten Überzahl, allerdings sprang auch dabei außer einem Versuch von Wren aus spitzem Winkel wieder nicht viel heraus (34.). Besser machten es da die Lions, die sich im Anschluss nach einer Strafe gegen Prestin Ryan (2+10 wegen Checks von hinten) mit einem Mann mehr versuchen durften, aber Dimitri Pätzold rettete in höchster Not gegen Josh Langfield (36.). Von der Strafbank kommend leitete Rick Girard einen Konter ein, den Ben Clymer aus bester Position mit einem Direktschuss abschloss, aber erneut konnte Ian Gordon den 0:2 Rückstand (noch) verhindern. Durch einen grandiosen Körpereinsatz von Carl Corazzini hatte Tyler Bouck freie Bahn und schlenzte den Puck wenig später aber dann doch noch ins Tor zur 2:0 Führung (39.). Die Panther konnten diesen Vorsprung mit in die zweite Pause nehmen, auch weil Dimitri Pätzold gegen Thomas Oppenheimer bei einer Zwei-gegen-eins Situation die Oberhand behielt.

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Panther in erster Linie darauf kein Gegentor zu kassieren, doch die Lions probierten noch einmal alles und erspielten sich einige gute Möglichkeiten durch Joey Tenute (46.), Christoph Gawlik (46. und 53./Alleingang) und Jeff Ulmer (58.) doch Dimitri Pätzold zog den Lions letztendlich den Zahn. Die Ingolstädter verpassten es aber mehrmals den Sack bei einigen Kontern frühzeitig zuzumachen. So scheiterten Pat Kavanagh (45. und 53.) und Prestin Ryan (52.) bei Zwei-gegen-eins bzw. Drei-gegen-zwei Situationen. Zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie nahm Rich Chernomaz eine Auszeit und brachte einen sechsten Feldspieler für Torhüter Ian Gordon, es blieb trotz einer Strafzeit gegen Ben Clymer (60.) beim 2:0.Damit glichen die Panther die Play-Off Serie zum 1:1 aus, sodass aus einer Best-of-five Serie eine Best-of-Three Serie geworden ist. Die nächsten beiden Spiele finden am Samstag in Frankfurt (Anpfiff: 20 Uhr) sowie am Montag in Ingolstadt (Beginn: 14.30 Uhr) statt.Karten für das zweite Heimspiel am Montag gibt es am Karfreitag von 10 Uhr bis 16 Uhr an den Kassen in der Saturn-Arena (Eingang Nord) - solange sind auch die Karten für Dauerkartenbesitzer reserviert. Am Samstag können Tickets dann im Fanshop in der Tränktorstraße ebenfalls von 10 bis 16 Uhr erworben werden. Am Montag haben die Kassen an der Arena schließlich noch ab 12 Uhr geöffnet. Mit Print@Home können Tickets auch jederzeit online gekauft und zuhause ausgedruckt werden.

Bildergalerie

Bob Wren markierte das Game-Winning-Goal im ersten Drittel. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Bob Wren markierte das Game-Winning-Goal im ersten Drittel. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
2:0 durch Tyler Bouck, der nach seiner Matchstrafe wieder mitwirken durfte und zeigte wie wichtig er für das Team ist. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
2:0 durch Tyler Bouck, der nach seiner Matchstrafe wieder mitwirken durfte und zeigte wie wichtig er für das Team ist. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de