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Die Panther bejubeln das 1:0 durch Carl Corazzini. Foto: Hübner
Saison

4:1 in Frankfurt - Panther erkämpfen sich zwei Matchbälle

Durch einen grandiosen Auftritt bei den Frankfurt Lions sicherte sich der ERC zwei Matchbälle, um ins Play-Off Halbfinale einzuziehen. Die Panther standen in der Defensive überragend und ließen nach den Toren von Carl Corazzini, Joe Motzko (2) und Bob Wren nicht mehr viel zu. Am Ostermontag könne…

Die Panther bejubeln das 1:0 durch Carl Corazzini. Foto: Hübner

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Durch einen grandiosen Auftritt bei den Frankfurt Lions sicherte sich der ERC zwei Matchbälle, um ins Play-Off Halbfinale einzuziehen. Die Panther standen in der Defensive überragend und ließen nach den Toren von Carl Corazzini, Joe Motzko (2) und Bob Wren nicht mehr viel zu. Am Ostermontag können die Ingolstädter den Einzug ins Play-Off Halbfinale perfekt machen.

Die Frankfurt Lions begannen das erste Drittel engagiert und bekamen bereits nach 57 Sekunden ein Powerplay zugesprochen (Pat Kavanagh musste auf die Strafbank). Die erste Möglichkeit hatten aber die Panther und was für eine – Michael Waginger klaute sich die Scheibe in der neutralen Zone und konnte alleine auf Ian Gordon zulaufen, der allerdings Sieger in diesem Duell blieb. Auf der anderen Seite versuchte sich einmal Derek Hahn, ansonsten bekam Dimitri Pätzold wenig zu tun. Die nächste dicke Chance hatten wieder die Ingolstädter. Diesmal war es ein Zwei-gegen-eins Konter über Tyler Bouck und Pat Kavanagh, der aber vergab (5.). Thomas Greilinger (6.) und Carl Corazzini (8.) hatten zwei weitere Möglichkeiten für den ERC, scheiterten aber beide an Ian Gordon. Glücklicherweise rächte sich die mangelnde Chancenverwertung nicht, da Jeff Ulmer bei einem Alleingang gegen Dimitri Pätzold ebenfalls den Kürzeren zog (9.). In der zehnten Minute bekamen die Schanzer zum ersten Mal die Möglichkeit Überzahl zu spielen – in Ansätzen sah das gut aus, allerdings reichte es nur zu einem Schuss von Ben Clymer. Es folgten turbulente Minuten mit Chancen hüben wie drüben, dabei vergab Michael Waginger die nächste Großchance, als er aus kurzer Distanz das leere Tor verfehlte (14.). Per Drehschuss gelang Carl Corazzini dann aber doch noch der wichtige 1:0 Führungstreffer, der aufgrund der Mehrzahl an hochkarätigen Chancen nicht unverdient war (17.). Gordon sah dabei nicht allzu gut aus. Die Panther brachten die knappe Führung in die erste Drittelpause, auch weil Jason Young bei einer Drei-gegen-zwei Situation das Ziel verfehlte (18.).

Bei einem Powerplay der Frankfurt Lions in den Anfangsminuten des zweiten Drittels kam außer einem Schuss von Angell nicht viel herum, die Ingolstädter standen gut. Ganz anders die Panther, bei ihrem Überzahlspiel in der 25. Minute. Zunächst wurde Ben Clymer sehr schön freigespielt, der die Scheibe neben das Tor hämmerte. In der nächsten Szene war es dann aber Joe Motzko, der den Puck in den Winkel zimmerte – 2:0 Ingolstadt (26.). Die Panther bekamen dadurch noch mehr Oberwasser und waren dem 3:0 näher als Frankfurt dem Anschlusstreffer, doch ein Kontertor über Christoph Gawlik und dem Tipp-In von Thomas Oppenheimer im Slot brachte das Momentum wieder auf die Seite der Lions (29.). In der Folge waren die Frankfurter durch Chancen von Jason Young (Schuss von der blauen Linie/30.) und Joey Tenute (Bauerntrick/31.)drauf und dran den Ausgleich zu machen. Doch der ERC schlug seinerseits mit einem Kontertor wieder zurück – Joe Motzko markierte das 3:1 im zweiten Versuch, beim ersten konnte Gordon noch retten (32.). Bis zum Ende des zweiten Drittels kontrollierte der ERC großteils das Geschehen auf dem Eis bis auf eine Situation von Jeff Ulmer, doch Dimitri Pätzold stoppte dessen Alleingang (33.). In den Schlussminuten hatten beide Teams noch je einmal Gelegenheit Überzahl zu spielen, doch ein weiteres Tor fiel nicht mehr.

Im letzten Drittel wollten es die Lions noch einmal wissen und kamen heiß aus der Kabine. Die Panther zogen den Frankfurtern aber gleich den Zahn, als Bob Wren mit einem Schlenzer in Überzahl das 4:1 erzielte (44.). Ian Gordon machte dabei wieder keine allzu gute Figur, da er eigentlich freie Sicht hatte. In der Folge spielten die Ingolstädter wie schon im zweiten Drittel praktisch ein perfektes Auswärtsspiel. Jeder kämpfte für den anderen und hinten wurde fast nichts zugelassen. Wenn dann doch einmal was durchkam, war Dimitri Pätzold immer Herr der Lage. Der ERC hatte sogar noch die Gelegenheit das Ergebnis noch höher zu schrauben. Thomas Greilinger (48.) per Schlagschuss und Tyler Bouck bei einer Zwei-gegen-Null Situation (56.) ließen die größten Möglichkeiten aus.

Damit haben die Panther nun zwei Matchbälle um ins Play-Off Halbfinale einzuziehen. Das nächste Spiel findet am Ostermontag um 14.30 Uhr in der Saturn-Arena in Ingolstadt statt. Karten gibt es noch an den Kassen der Arena ab 12.00 Uhr.