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Saison

Panther kontern Eisbären eiskalt aus

Ein kurzweiliges Spiel sahen die 3.295 Zuschauer in der Saturn-Arena beim Spiel der Panther gegen den frischgebackenen European Champions Trophy Sieger, den Eisbären Berlin. Mit 7:4 schickten die Ingolstädter die Hauptstädter zurück nach Berlin. Knackpunkt war das zweite Drittel, in dem der ERCI …

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Ein kurzweiliges Spiel sahen die 3.295 Zuschauer in der Saturn-Arena beim Spiel der Panther gegen den frischgebackenen European Champions Trophy Sieger, den Eisbären Berlin. Mit 7:4 schickten die Ingolstädter die Hauptstädter zurück nach Berlin. Knackpunkt war das zweite Drittel, in dem der ERCI die Kontergelegenheiten konsequent zu Ende spielte.

Die erste große Möglichkeit in dieser Partie hatte Stephan Retzer (übernahm das Kapitänsamt vom gesperrten Tyler Bouck) bei einem Konter in Unterzahl auf Zuspiel von Thomas Greilinger (5.). Das Berliner Powerplay sah in Ansätzen zwar sehr gefährlich aus, doch auf das Tor von Ian Gordon kam nicht allzu viel. Der wichtige Führungstreffer gelang dem ERC in der neunten Minute: Im zweiten Nachschuss traf Christoph Gawlik zum 1:0, nachdem Rob Zepp die Versuche von Colin Forbes (nahm den Platz von Bob Wren ein, der wegen Leistenproblemen pausieren musste) und Thomas Greilinger per Schuss von der blauen Linie noch abwehren konnte. Drei Minuten später erhöhte Jakub Ficenec bei einem wunderschön gespielten Konter sogar auf 2:0, die Assistpunkte gingen an Gawlik und erneut Greilinger. Der ERC-Topscorer des letzten Jahres hätte sich für seine herausragende Leistung fast selber mit einem Tor belohnt, als er bei einer tollen Einzelaktion den Berliner Verteidiger stehen ließ, aber dann gegen Rob Zepp den Kürzeren zog (14.). Bis auf ein Break von Tyson Mulock (15.) bekam Ian Gordon im Tor der Panther nicht viel zu tun, allerdings schafften die Berliner begünstigt durch ein Powerplay noch vor der ersten Pause den Anschlusstreffer – Torschütze war Florian Busch (20.).

Das zweite Drittel zeichnete sich dadurch aus, dass die Berliner zwar großteils das Spiel machten, aber gleich mehrmals den Fehler begingen, in die schnellen Konter der Panther zu laufen. Und die saßen! In der 22. Minute machte Rick Girard bei einer Zwei-gegen-eins Situation nach einem Abpraller von Zepp (Motzko hatte geschossen) das 3:1. Drei Minuten später liefen die Ingolstädter sogar 3 auf 0 (!) – Matt Hussey vollendete selbst zum 4:2. Joe Motzko setzte mit einer schönen Einzelleistung und einem ansatzlosen Schuss ins Kreuzeck sogar noch ein Tor drauf (5:2/34.). Eine unschöne Szene ereignete sich dann in der 38. Minute – die Ingolstädter waren gerade in Unterzahl, Dominic Walsh klärt die Scheibe aus der eigenen Zone und André Rankel kommt mit voller Wucht und checkt Walsh gegen den Kopf. Daraufhin blieb Walsh minutenlang regungslos am Boden liegen und wurde mit einer schweren Gehirnerschütterung ins Ingolstädter Klinikum eingeliefert. André Rankel kassierte für die Aktion zurecht eine Matchstrafe, auch wenn man ihm keine böse Absicht unterstellen will , aber er nimmt die Verletzung des Gegenspielers in Kauf.

Der ERC machte bei der folgenden fünfminütigen Überzahlsituation mit dem 6:2 durch Thomas Greilinger (42.) und dem 7:2 von Patrick Buzas (44./Eisbären Torhüter Rob Zepp wurde durch Sebastian Albrecht ersetzt) den Sack zu. Das 7:3 (45./PP) von Constantin Braun und 7:4 von Chris Hahn (59.) war am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik. Zwei Minuten vor Schluss wurde den Zuschauern noch eine zünftige Boxeinlage geboten – Rick Girard und Daniel Weiß verabschiedeten sich mit jeweils 2+2+10 Strafminuten vorzeitig zum Duschen.