
Kraftlose Panther unterliegen zuhause gegen Wolfsburg
Die Premiere vom neuen ERC-Trainer Rich Chernomaz ist missglückt. Gegen die Grizzly Adams Wolfsburg unterlag der ERC Ingolstadt zuhause mit 0:2. Ian Gordon verhinderte eine höhere Niederlage. In der Offensive lief praktisch nichts zusammen. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor Rich Chernomaz.
Der neue Trainer beim ERC: Rich Chernomaz. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Die Premiere vom neuen ERC-Trainer Rich Chernomaz ist missglückt. Gegen die Grizzly Adams Wolfsburg unterlag der ERC Ingolstadt zuhause mit 0:2. Ian Gordon verhinderte eine höhere Niederlage. In der Offensive lief praktisch nichts zusammen. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor Rich Chernomaz.
Die Gäste aus Wolfsburg zeigten von Beginn an, dass sie nicht gewillt waren hier punktlos nach Hause zu fahren. Mit zuletzt drei Siegen im Gepäck begannen sie engagiert und spielten sich Torchancen heraus. Beim ERCI lief vor allem in der Offensive fast nichts zusammen, sodass am Ende ein Torschussverhältnis von 2:11 zu Buche stand, wobei der ERC keine wirklich nennenswerte Gelegenheit hatte – ein Schuss von Tim Hambly in der dritten Minute war schon das gefährlichste was auf das Tor von Jochem Reimer kam. Glücklicherweise lieferte Ian Gordon wie gewohnt eine Klasse Leistung ab, sodass es mit 0:0 in die erste Pause ging. Die besten Chancen für Wolfsburg hatten Ken Magowan (9.), Andreas Morczinietz (11./Slot und 14./alleine vor Ian Gordon), David Sulkovsky (12./Unterzahlbreak) sowie Norm Milley (16.).
Im zweiten Drittel wurde es nicht besser. Zwar hatte der ERC gleich zu Beginn zwei Möglichkeiten durch Joe Motzko, der auf das Tor der Grizzlies zustürmte, aber im entscheidenden Moment noch gestört wurde und Jakub Ficenec per Schuss von der blauen Linie, doch das war es dann auch schon wieder. Die Wolfsburger kamen im Minutentakt zu guten Chancen doch sie bissen sich immer wieder die Zähne am überragenden Ian Gordon aus. So hielt der ERC-Torhüter zum Beispiel sensationell gegen Kai Hospelt bei einer Drei-gegen-zwei Situation für Wolfsburg (23.). Bei einem Break zeigte Ken Magowan einen tollen Move, doch er setzte die Scheibe knapp daneben (28.). Der längst überfällige Führungstreffer für Wolfsburg gelang Christopher Fischer per Nachschuss, nachdem Ian Gordon seinen ersten Versuch noch abgewehrt hatte (32.). Ein weiteres Break von John Laliberte entschärfte Gordon erneut (34.). Der ERC kam mit dem Forechecking der Gäste überhaupt nicht zurecht. Die beste Torchance für die Panther hatte Christoph Gawlik, der frei abschließen konnte, aber an Jochen Reimer scheiterte (38.). In Überzahl setzte Christian Chartier noch einen Schuss über den Kasten (40.).
Einzig Ian Gordon war es zu verdanken, dass die Panther im dritten Drittel nur mit einem Tor im Rückstand lagen. Auf der anderen Seite gingen die Gäste viel zu fahrlässig mit ihren Chancen um – Sebastian Furchner verpasste das 2:0 aus dem Slot (45.), wenig später traf Kai Hospelt nur den Pfosten. Die beste Phase hatte der ERC rund um die 50. Minute, als Joe Motzko mit zwei guten Schlenzern ein Ausrufezeichen setzte. Eine der wenigen positiven Aspekte am Pantherspiel war die Tatsache, dass die Checks konsequent zu Ende gefahren wurden. Ken Magowan machte in der 53. Minute mit dem 2:0 alles klar. Rich Chernomaz nahm zwar fast zweieinhalb Minuten vor dem Ende nach einer Auszeit Ian Gordon zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch außer zwei Fernschüssen von Bruno St. Jacques und Jakub Ficenec kam nichts auf das Tor von Reimer.
Rich Chernomaz fand in der Pressekonferenz deutliche Worte und bemängelte die mangelnde Kondition der Spieler.
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