
ERC weiter ohne Punkte im Dezember
Es war das Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die eine Niederlagenserie hinter sich hatten. Der ERC Ingolstadt verlor vier mal in Folge, die Scorpions dagegen bereits sechs Mal. Durch die verspätete Anreise (Ankunft um 6:15 Uhr im Hotel, nach 10 Stunden auf der Autobahn, wo nichts mehr ging)…
Zeit zum Aufstehen für den ERC. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Es war das Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die eine Niederlagenserie hinter sich hatten. Der ERC Ingolstadt verlor vier mal in Folge, die Scorpions dagegen bereits sechs Mal. Durch die verspätete Anreise (Ankunft um 6:15 Uhr im Hotel, nach 10 Stunden auf der Autobahn, wo nichts mehr ging) sowie der Verletztensituation (mit Tyler Bouck haben die Panther neben Thomas Greilinger schon wieder einen Langzeitverletzten nach dessen Kreuzbandriss zu beklagen - Rick Girard fehlt ebenfalls seit einigen Spielen aufgrund eines pfeifferischen Drüßenfiebers) waren die Voraussetzungen nicht gerade optimal. Rich Chernomaz verzichtete zudem freiwillig auf Richard Mueller. Im Vergleich zu den letzten Aufrtitten zeigte sich der ERC deutlich verbessert. Die Panther konnten einige hochkarätige Torchancen herausspielen und wehrten sich vor allem im zweiten und letzten Drittel gegen die drohende Niederlage. Doch das bekannte Problem der Abschlussschwäche blieb.
Mit der ersten Strafzeit nach zwei Minuten gegen Stephan Daschner, gab es gleich die kalte Dusche in Unterzahl, weil Sascha Goc wieder einmal ins Schwarze traf. Der Treffer fiel statistisch gesehen bei fünf gegen fünf, weil Daschner das Eis eine Sekunde zuvor wieder betreten durfte. Patrick Buzas stellte gut eineinhalb Minuten später mit dem 1:1 Ausgleich die ursprüngliche Ausgangslage aber wieder her (6.). Allerdings erspielten sich die Scorpions bis zum Ende des ersten Drittels einen Zwei-Tore-Vorsprung, da sie die sich bietenden Möglichkeiten eiskalt ausnutzten. Thomas Dolak (12.) und Chris Herperger in Überzahl (20.) waren die Torschützen. Die Ingolstädter konnten ihr einziges Powerplay im ersten Drittel (bekamen insgesamt nur zwei im gesamten Spiel zugesprochen) nicht nutzen.
Die Panther kamen gut aus der ersten Pause und erspielten sich hochkarätige Tormöglichkeiten. Eine der besten vergab Felix Schütz bei einem Alleingang (23.). Matt Hussey war es dann, der ein Zuspiel von André Huebscher zum 2:3 verwerten konnte (26.). Danach waren die Panther drauf und dran den Ausgleich zu erzielen, doch Youri Ziffzer im Tor der Scorpions verhinderte dies. Den Scorpions genügte dagegen ein einziges Powerplay um den alten Abstand wiederherzustellen. Aris Brismanis überwand Ian Gordon, als Dominic Walsh in der Kühlbox saß.
Im Schlussdrittel wehrten sich die Schanzer gegen die fünfte Niederlage in Folge noch einmal energisch. Die Scorpions verlegten sich auf das Verteidigen ihres Vorsprungs. Doch ein Tor gelang den Ingolstädtern erst viel zu spät. Fünf Sekunden vor Schluss verkürzte Colin Forbes zum 3:4 Endstand bei sechs gegen vier auf dem Eis.