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Fiel kurzfristig mit Rückenproblemem auch noch aus: ERC Topscorer Joe Motzko. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Krefeld bleibt Angstgegner des ERC

Am Ende gab es eine deutliche 5:1 Niederlage im KönigsPalast und damit bereits die dritte Niederlage gegen den KEV in der laufenden Saison. Auch in der letzten Saison gab es für die Panther in Krefeld nichts zu holen. Der ERC musste wie schon in Hamburg wieder auf sage und schreibe sieben Stammkr…

Fiel kurzfristig mit Rückenproblemem auch noch aus: ERC Topscorer Joe Motzko. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

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Am Ende gab es eine deutliche 5:1 Niederlage im KönigsPalast und damit bereits die dritte Niederlage gegen den KEV in der laufenden Saison. Auch in der letzten Saison gab es für die Panther in Krefeld nichts zu holen. Der ERC musste wie schon in Hamburg wieder auf sage und schreibe sieben Stammkräfte verzichten. Zwar kam André Huebscher zurück ins Team, dafür gesellte sich Joe Motzko mit Rückenproblemen zum ERC Lazarett mit Girard, Bouck, Greilinger, Retzer, Schütz und Walsh. Um die Personalnot etwas einzudämmen wurden mit David Elsner und Nico Krämmer zwei Landshuter Förderlizenzspieler von Rich Chernomaz ins Team geholt.

Die Partie hätte aus Sicht des ERC nicht besser beginnen können. Christoph Gawlik erzielte in der zweiten Minute auf Zuspiel von Matt Hussey das 1:0 für den ERCI. Auf der anderen Seite musste Ian Gordon bei zwei Versuchen von Justin Kelly und Roland Verwey hellwach sein. Trotzdem hatte der ERC in den ersten zehn Minuten mehr vom Spiel. Durch zwei Strafzeiten gegen Bruno St. Jacques und Christian Chartier bekamen die Pinguine die Möglichkeit mit zwei Mann Überzahl zu spielen. Die Pinguine nutzten diese Powerplaysituationen begünstigt auch durch etwas Scheibenglück gleich zu zwei Trefffern von Herberts Vasiljevs (12.) und Charlie Stephens (13.). Zwar hatte der ERC noch ein paar gute Torchancen zu verzeichnen, doch klingelte es wieder auf der anderen Seite, auch diesmal half Fortuna etwas mit: Richard Pavlikovsky bekam bei einem Passversuch, der von einem ERC-Spieler verhindert wurde die Scheibe perfekt zurück und brauchte nur noch ins leere Tor einzuschieben, da Ian Gordon sich schon auf den Abschluss des Passempfängers konzentriert hatte – 3:1 Krefeld (18.).

Nach der ersten Pause bekamen beide Torhüter genügend Gelegenheiten ihre Klasse unter Beweis zu stellen. Die Ingolstädter kamen bei einer Zwei-gegen-eins Situation durch Matt Hussey sowie bei Versuchen von David Elsner und Christoph Gawlik nach an Scott Langkow vorbei. Auch Ian Gordon hatte einiges zu tun und entschärfte beste Gelegenheiten von Akdag, Blank und Vasiljevs. Mit einem Gegentor in eigener Überzahl, bei dem sich die fünf Spieler der Panther nicht gerade mit Rum bekleckerten, brachte sich der ERC endgültig auf die Verliererstraße. Nach einem abgebrochenen Konter der Pinguine landete die Scheibe bei Dusan Milo in der Verteidigungszone des KEV, auf den sich alle fünf ERC Spieler konzentrierten und dabei Richard Pavlikovsky an der eigenen blauen Linie völlig vergaßen. Der bekam den langen Pass und hämmerte die Scheibe zum 4:1 in die Maschen. Dieses Gegentor brachte den ERC völlig aus dem Konzept. Fortan hatten die Krefelder reihenweise Großchancen, aber dank einer sensationellen Leistung von Ian Gordon konnte ein Debakel verhindert werden. Nur noch einmal musste Gordon hinter sich greifen: Wieder war es Pavlikovsky, der sich mit einem lupenreinen Hattrick endgültig zum Spieler des Tages schoss (39.).

Im letzten Drittel wechselte Rich Chernomaz Ersatztorhüter Markus Janka ein. Er steht den Topleistungen von Ian Gordon in nichts nach und hielt einige Male sensationell. Ein weiteres Tor fiel nicht mehr – es blieb beim 5:1.